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Anradeln im Salzbödetal als neues attraktives Rad-Event – Erfolgreiche Zusammenarbeit mit vielen Beteiligten

(Pressemitteilung 247/2014 vom 11.07.2014)

Marburg-Biedenkopf – Am Sonntag, dem 20.07.2014 erfolgt um 11:00 Uhr an der Eselsmühle in Lohra die offizielle Eröffnung des ersten Radevents auf dem Salzböderadweg durch Landrätin Kirsten Fründt. Bereits im Jahre 2000 wurde die Idee zur Entwicklung des 29 Kilometer langen Radweges vom „Schlierbacher Rad“ nahe der Salzbödequelle bis zur Mündung der Salzböde in die Lahn in Lollar-Odenhausen im Landkreis Gießen geboren.

In der Folge haben dann der Landkreis Marburg-Biedenkopf und das damalige Amt für Straßen- und Verkehrswesen in Marburg (heute HessenMobil) Infrastrukturkonzepte für eine attraktive Freizeitroute Route entwickelt. In enger Kooperation mit den Städten und Gemeinden Bad Endbach, Gladenbach, Lohra und Lollar und mit Fördermitteln der EU wurde dann 2003 zunächst eine wegweisende Beschilderung sowie zahlreiche Rastplätze, radtouristische Informationstafeln und Fahrradparkplätze eingerichtet, die die Grundlage für eine zeitgemäße Freizeitradroute bildeten.

Seitdem haben sich die Kommunen um ständige Qualitätsverbesserungen an der Route bemüht. In fast allen Anliegerkommunen wurden erhebliche Mittel in den Ausbau der Wege investiert, um den „Radelgenuss“ auf dem Salzböderadweg Zug um Zug noch weiter zu erhöhen. Erst jüngst wurde mit der Asphaltierung eines ganz neuen Wegeabschnitts in der Gemeinde Lohra im Zusammenhang mit dem Bau des Rückhaltebeckens zwischen Lohra und dem Ortsteil Damm ein weiterer Baustein auf dem Weg zur Qualitätsradroute umgesetzt. „Dabei haben wir für den ca. drei Kilometer langen Wegeabschnitt über 355.000 Euro investiert.“ erläuterte Lohras Bürgermeister Georg Gaul.

Mit dem ersten „Radeln im Salzbödetal“ trägt die TOuR GmbH Marburg-Biedenkopf als Veranstalter den langjährigen Anstrengungen nun Rechung, indem sie gemeinsam mit den Städten und Gemeinden des Salzbödetals, den örtlichen Gewerbevereinen und vielen engagierten Gastronomen, Direktvermarktern und Einzelhändlern den Auftakt für ein regelmäßig wiederkehrendes Radevent im Süden des Landkreises gibt.

„Damit wollen wir den Geheimtipp für Genussradler über die Grenzen des Salzbödetals und unseres Landkreises hinaus bekannt machen. Ich bin mir sicher, dass der Salzböderadweg eine attraktive Radroute für Radler z.B. auch aus dem Rhein-Main-Gebiet oder aus dem Raum Gießen ist“, betonte Landrätin Fründt und verwies darauf, dass die radelnden Tagestouristen im Schnitt 17,- Euro pro Person ausgeben. Einnahmen, die der wirtschaftlichen Prosperität des Salzbödetals direkt zu Gute kommen könnten.

„Anlässlich des Radlerfestes haben wir für das „Radeln im Salzbödetal“ sogar einen Sonderverkehr mit Fahrradanhänger zwischen Herborn und Niederwalgern Bahnhof auf die Beine gestellt.“ ergänzte sich Nahverkehrsdezernent Marian Zachow, der zudem darauf verwies, dass der Regionale Nahverkehrsverband Marburg-Biedenkopf (RNV) kostenlose Pendelfahrten mit einem Bus mit Fahrradanhänger zwischen Hartenrod und Niederwalgern zum Bahnhof anbietet, um den Tag noch attraktiver zu gestalten,.

Bereits ab 9:45 Uhr kann die Abreise in Herborn am ZOB mit der "Blauen Linie" beginnen. Erstmals erreicht der Bus mit Fahrradanhänger die neugestaltete Bushaltestelle "Lohra Neue Mitte" um 11:11 Uhr. Von hier aus ist der Salzböderadweg direkt angeschlossen. Von der neuen Haltestelle "Lohra Neue Mitte" erfolgen Pendelfahrten nach Hartenrod sowie nach Niederwalgern zum Bahnhof. Diese Pendelfahrten zwischen Hartenrod und Niederwalgern zum Bahnhof werden vom RNV für die Nutzer kostenfrei angeboten.

Die Mitnahme von Fahrrädern ist auf maximal 30 Rädern begrenzt. Der Fahrplan mit allen Unterwegshalten ist wie alle anderen Informationen rund um das „Erste Radeln im Salzbödetal“ unter www.stadtlandlahn.de im Internet zu finden. So besteht beispielsweise um 15:25 Uhr die Möglichkeit, von der Haltestelle "Lohra Neue Mitte" bequem und umstiegsfrei bis nach Herborn zu kommen. Die offizielle Inbetriebnahme des neugestalteten Bushaltestellenbereiches "Lohra Neue Mitte" erfolgt ab Montag, den 21.07.2014.

„Mit ‚Lahntal Total’, dass im nächsten Jahr nach vierjähriger Pause und mit einem neuen Konzept endlich wieder stattfinden wird, dem ‚Autofreien Erlebnissonntag im Südkreis und dem jährlichen `’Anradeln mit der Kurhessenbahn’ auf Radrouten im Burgwald und im oberen Lahntal will sich der Landkreis mit der Veranstaltung ‚Radeln im Salzbödetal’ mit einem weiteren regelmäßig wiederkehrenden Event als die Hochburg des Radtourismus in Hessen präsentieren“, fuhr der Geschäftsführer der TOuR GmbH Marburg-Biedenkopf, Hartmut Reiße, und erläuterte damit die Gründe für das Engagement der kreiseigenen Tourismusorganisation.

Das besondere Profil der Veranstaltung bestehe darin, dass es direkt auf der Radroute stattfinde. Die örtlichen Akteure und Attraktionen wie beispielsweise die Therme in Bad Endbach, das brandneue Abenteuer für Mountainbiker - dem jüngst eingeweihten Bad Endbacher Flow-Trail, der lokale Fahrradhandel, z.B. Fahrrad Wießner in Gladenbach, die lokale Gastronomie wie das Kornhaus in Gladenbach-Mornshausen wurden von Anfang an direkt in die Veranstaltungskonzeption eingebunden. Engagierte Direktvermarkter wie etwa die Betreiber der Eselsmühle in Lohra haben die Chance erkannt, die der Radtourismus ihnen bietet und klinken sich aktiv in das Event ein.

Die vielen kleinen und großen Attraktionen im Umfeld der Radroute, etwa die Museen und Sammlungen des Salzbödetals, die Bäder der Kurorte Bad Endbach und Gladenbach finden sich ebenfalls im Veranstaltungsprogramm wieder, dass sich www.stadtlandlahn.de im Internet abrufen lässt.

Dieses Projekt hatte viele Beteiligte, die bestens zusammenarbeiteten. Neben  Landrätin Kirsten Fründt (5.v.l.) und Bürgermeister Georg Gaul aus Lohra (3.v.l.) sowie Vertreter der beteiligten Gemeinden waren bei diesem Termin das Ehepaar Hoffarth von der Eselsmühle in Lohra, Vertreter der Gewerbevereine Bad Endbach, Gladenbach und Lohra sowie des Lahn-Dill-Berglandes und der TOuR GmbH des Landkreises zugegen. Foto: Landkreis

Dieses Projekt hatte viele Beteiligte, die bestens zusammenarbeiteten. Neben  Landrätin Kirsten Fründt (5.v.l.) und Bürgermeister Georg Gaul aus Lohra (3.v.l.) sowie Vertreter der beteiligten Gemeinden waren bei diesem Termin das Ehepaar Hoffarth von der Eselsmühle in Lohra, Vertreter der Gewerbevereine Bad Endbach, Gladenbach und Lohra sowie des Lahn-Dill-Berglandes und der TOuR GmbH des Landkreises zugegen.

Foto: Landkreis

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