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Behindertenbeirat nimmt Arbeit auf – Landkreis setzt weiteren Baustein zur Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern

(Pressemitteilung 238/2016 vom 20.06.2016)

Marburg-Biedenkopf – Am 9. Juni trafen sich die neun Mitglieder des Behindertenbeirats des Landkreises Marburg-Biedenkopf zum ersten Mal in öffentlicher Sitzung. Der neu eingerichtete „Beirat für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen“ rückt ein weiteres Themenfeld in den Fokus der Beteiligung.

Dem Beirat gehören neun Menschen mit einer Behinderung an. Bei der Besetzung durch den Kreisausschuss wurden verschiedene Formen der Behinderung, der gleiche Anteil an Frauen und Männern sowie die verschiedenen Regionen des Landkreises berücksichtigt. Angelehnt an die Dauer der Wahlzeit des Kreistags sind sie bis 2021 im Amt.

Das Gremium ist Teil der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention als Grundlage zur Teilhabe am politischen und öffentlichen Leben von Menschen mit Behinderungen. Zudem folgt der neue Beirat dem grundsätzlichen Ansatz der Kreisverwaltung, mehr Menschen an den Entscheidungen von Politik und Verwaltung direkt zu beteiligen.

„Die Einbeziehung aller Menschen, mit oder ohne Beeinträchtigungen in die Entscheidungen von Politik und Verwaltung gehört für mich zu einem von Achtung und Toleranz geprägten Zusammenleben von Menschen in ihrer Vielfalt“, sagte Landrätin Kirsten Fründt anlässlich der ersten öffentlichen Sitzung. Damit füge sich der Behindertenbeirat in eine Reihe mit dem erst im Februar konstituierten Kreisseniorenbeirat sowie mit vielen weiteren auch über die Gremienarbeit hinausgehende Beteiligungsangebote ein.

„Unser Weg ist es, dass Menschen mit Behinderungen ihre Interessen am besten selbst vertreten – sie sind Expertinnen und Experten in eigener Sache. Deshalb freue ich mich, dass wir nun eine Möglichkeit haben, dass auch diese Gruppe von Menschen aktiv an Entscheidungsprozessen mitwirken kann“, schilderte Fründt ihre Erwartung an die Zusammenarbeit.

Neben der Erörterung aktueller Themen und Probleme von Menschen mit Behinderungen soll der Beirat insbesondere Anregungen und Vorschläge für die Gestaltung einer barrierefreien Umwelt und eines barrierefreien Zugangs zu den unterschiedlichen Dienstleistungsangeboten aller Lebensbereiche im Landkreis Marburg-Biedenkopf geben.

Für nähere Auskünfte zum Behindertenbeirat ist beim Landkreis Marburg-Biedenkopf Burkhard Weigel vom Fachbereich Familie, Jugend und Soziales unter der Telefonnummer 06421 405-1495 oder unter der E-Mail-Adresse WeigelB@marburg-biedenkopf.de erreichbar.

Burkhard Weigel und Uwe Pöppler vom Fachbereich Familie, Jugend und Soziales, Ursula Eckstein (Marburg), Martina Muhm (Rauschenberg), Dieter Mundschau (Stadtallendorf), Frank Bernhardt (Dautphetal), Frank Wege (Cölbe), Claudia Herrmann (Bad Endbach), Landrätin Kirsten Fründt, Jürgen Niedernhöfer (Biedenkopf). Nicht auf dem Bild sind Marcel Freidel (Neustadt) und Daniela Keller (Ebsdorfergrund).

Burkhard Weigel und Uwe Pöppler vom Fachbereich Familie, Jugend und Soziales, Ursula Eckstein (Marburg), Martina Muhm (Rauschenberg), Dieter Mundschau (Stadtallendorf), Frank Bernhardt (Dautphetal), Frank Wege (Cölbe), Claudia Herrmann (Bad Endbach), Landrätin Kirsten Fründt, Jürgen Niedernhöfer (Biedenkopf). Nicht auf dem Bild sind Marcel Freidel (Neustadt) und Daniela Keller (Ebsdorfergrund).

BU zu 238-Behindertenbeirat nimmt Arbeit auf-2: Der neue Beirat wird Menschen mit Behinderungen aktiv an den Entscheidungsprozessen im Landkreis einbeziehen.

BU zu 238-Behindertenbeirat nimmt Arbeit auf-2: Der neue Beirat wird Menschen mit Behinderungen aktiv an den Entscheidungsprozessen im Landkreis einbeziehen.

Fotos: Landkreis Marburg-Biedenkopf

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