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Gemeinsame Pressemitteilung: Auszubildende erhalten Zertifikate – Erfolgreicher Abschluss für fünf Jugendliche im Gastronomiegewerbe

(Pressemitteilung Nr. 231/2011 vom 27.06.2011)
Marburg-Biedenkopf – Fünf Auszubildende des Jugendkompetenznetzwerkes der Jugendkonflikthilfe (JUKO) Marburg e.V. haben jetzt ihre Ausbildung zur Fachkraft im Gastgewerbe um zum Koch erfolgreich beendet. Die Übergabe der Ausbildungszertifikate durch Maria Flohrschütz, Geschäftsführerin der JUKO, Tanja Heinl vom KreisJobCenter und Ersten Kreisbeigeordneten Dr. Karsten McGovern fand im Bistro Schlossparkcafé statt. Gefördert werden die Ausbildungslehrgänge durch die die Industrie- und Handelskammer, das Land Hessen, den Landkreis Marburg-Biedenkopf mit dem KreisJobCenter und die Universitätsstadt Marburg.

„Auch in diesem Jahr freut sich die JUKO Marburg mit ihrer Abteilung Jugendkompetenznetzwerk sehr, dass die außerbetrieblichen Ausbildungslehrgänge zur Fachkraft im Gastgewerbe und zum Koch erfolgreich verlaufen sind. Nun haben die Auszubildenden nach der Lehrzeit ihr Ziel erreicht und ihre Prüfungen erfolgreich abgeschlossen“, sagte Maria Flohrschütz.

Das Jugendkompetenznetzwerk betreibt zurzeit sechs gastronomische Betriebe in Marburg: die Schulcafeteria an der Theodor-Heuss-Schule, das Bistro A Capella als Stadtteilcafé im Stadtwald, das Bistro Waggonhalle im Kulturzentrum, das Bistro Petite Fleur als Saisonbetrieb, das Bistro Justitia als Behördenkantine und das Bistro Schlossparkcafé als Saisonbetrieb. Im Mittelpunkt des Jugendkompetenznetzwerkes stehen marktnahe Beschäftigungs- und Ausbildungsstrukturen. In allen Betrieben erfahren die jungen Menschen eine intensive Anleitung und Vermittlung aller berufsfeldrelevanten Kenntnisse und Fertigkeiten.

„Sie haben jetzt einen Abschluss, auf den Sie stolz sein kann“, sagte Dr. McGovern anerkennend zu den Jugendlichen, für die die JUKO ein intensives Stütz- und Fördersystem biete. „Mit diesen guten Prüfungsergebnissen haben die Jugendlichen jetzt auch sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt“, erklärte Dr. McGovern.
„Die JUKO- Gastronomiebetriebe sind ideale Lernorte, weil die vielfältigen Arbeitsbereiche mit ihrer großen Bandbreite an gastronomischen Dienstleistungen reale Leistungsanforderungen ermöglichen. Das ist insbesondere bei einem außerbetrieblichen Ausbildungslehrgang sehr wichtig“, erläuterte die JUKO-Geschäftsführerin. Die Vielfältigkeit der Betriebe stelle sicher, dass die Auszubildenden reichhaltige Erfahrungen sammeln, angefangen mit dem Kundenkontakt und dem Speisenangebot in einem Stadtteilcafé sowie einer Behördenkantine, dem Ausrichten von Banketten in der Waggonhalle und auch dem regelmäßigen Wochenendeinsatz im Bistro Petite Fleur und im Schlossparkcafé.

„Das Bistro Schlossparkcafé ist eine Ausbildungsstation mit ganz besonderer Qualität. Für die Fachkräfte im Gastgewerbe ist es eine besondere Herausforderung, an einem schönen und originellen Ort regelmäßig ein eher touristisch geprägtes Publikum zu versorgen“, so Maria Flohrschütz. Für die Köche sei es eine besondere Gelegenheit die Gäste privater Feiern und öffentlicher Anlässe mit ihren kulinarischen Künsten in einer einzigartigen Atmosphäre zu verwöhnen. Gerade in der Überschaubarkeit dieses Betriebes könnten die die erforderliche Routine in den Arbeitsabläufen erlernt und Sicherheit vermittelt werden.

Das multiprofessionelle Ausbildungsteam stellt mit einer intensiven Praxisbetreuung, dem speziellen Unterstützung- und Förderangeboten und einem großen persönlichen Einsatz das Ziel eines erfolgreichen Ausbildungsverlaufs sicher.
Aus Sicht von Maria Flohrschütz ist die Gastronomie eine Zukunftsbranche, die Fachkräfte benötigt und damit jungen Menschen optimale Arbeitsplatzmöglichkeiten bietet. Dieser steigende Bedarf nach gastronomischen Fachkräften werde auch damit untermauert, dass in der Region Marburg-Biedenkopf seit Jahren die Übernachtungszahlen stetig ansteigen.

„Die Ausbildungsergebnisse zeigt, dass es äußerst aussichtsreich ist, insbesondere für die Zielgruppe der benachteiligten Jugendlichen eine außerbetriebliche Ausbildung im gastronomischen Segment zu betreiben. Es wird eine grundständige Ausbildung ermöglicht, die die Integration in den ersten Arbeitsmarkt perspektivisch nicht nur möglich sondern auch wahrscheinlich macht“, sagte Dr. McGovern.
 

  Freuen sich über die Zertifikate (vorne, v. li.): Janine Zumstein, Malkit Singh, Christian Bader, Maria Flohrschütz (Geschäftsführerin JUKO), Mirjam Weiß und der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern sowie (hinten, v. li.) Karin Kunert (JUKO), Sabine Heetfeld (JUKO), Tanja Heinl (KreisJobCenter), Thomas Barz (JUKO) und Claudia Bickel (JUKO). (Foto: Landkreis)
Freuen sich über die Zertifikate (vorne, v. li.): Janine Zumstein, Malkit Singh, Christian Bader, Maria Flohrschütz (Geschäftsführerin JUKO), Mirjam Weiß und der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern sowie (hinten, v. li.) Karin Kunert (JUKO), Sabine Heetfeld (JUKO), Tanja Heinl (KreisJobCenter), Thomas Barz (JUKO) und Claudia Bickel (JUKO).
(Foto: Landkreis)

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