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Gemeinsame Pressemitteilung des RNV und des Landkreises Marburg-Biedenkopf: AST-Fahrzeug für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste vorgestellt

(Pressemitteilung 224/2016 vom 02.06.2016)

Marburg-Biedenkopf – Mit der Inbetriebnahme eines Kleinbusses für die Mitnahme von mobilitätseingeschränkten Personen im Rahmen des Anruf-Sammel-Taxi-Angebotes (= AST) im Landkreis Marburg-Biedenkopf kommt der Regionale Nahverkehrsverband Marburg-Biedenkopf einem Wunsch der wachsenden Kundengruppe älterer Menschen nach und stellt sich den neuen Herausforderungen für die Angebote im öffentlichen Personennahverkehr.

„Der demografische Wandel erfordert neben den üblichen Fahrtenangeboten für Schüler und Berufspendler auch innovative Konzepte für mobilitätseingeschränkte Menschen“, erläutert Erster Kreisbeigeordneter und RNV-Vorstandsvorsitzender Marian Zachow das aktuelle ergänzende ÖPNV-Projekt.

Bereits bei der letzten Ausschreibung der AST-Verkehre im Jahre 2014 hatte der RNV Marburg-Biedenkopf auch ein Fahrzeug für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste mit in die Leistungsbeschreibung einbezogen.

Die ALV Oberhessen, die die AST-Verkehre im Landkreis Marburg-Biedenkopf bedient, hat dieses Fahrzeug inzwischen angeschafft und in Betrieb genommen. Das Fahrzeug ist derzeit beim Omnibusbetrieb Nau in Kirchhain, einem Gesellschafter der ALV Oberhessen stationiert und soll von dort aus bei Bedarf eingesetzt werden.

„Mit der Inbetriebnahme dieses AST-Fahrzeuges ergänzen wir die auf örtlicher Ebene auf ehrenamtlicher Basis organisierten Bürgerbusangebote in zahlreichen Städten und Gemeinden und kommen mit diesem Fahrtenangebot auch gleichzeitig einem Teilauftrag des Kreistages im Hinblick auf ein verbessertes seniorengerechtes ÖPNV-Angebot nach“, berichtet der Erste Kreisbeigeordnete Zachow zur Intention des neuen Angebotes.

Kurzprofil der ALV Oberhessen

Die ALV Oberhessen GmbH & Co. ging am 11. Dezember 2005 erstmals mit den Linienbündeln LMR-Nordost, LMR-West und Alsfeld-Nordost an den Start.

Heute betreibt die ALV Oberhessen insgesamt 58 Buslinien in den Landkreisen Marburg-Biedenkopf, Lahn-Dill-Kreis, Waldeck-Frankenberg und Vogelsbergkreis mit einer Gesamtleistung von ca. 5,8 Millionen Nutzwagenkilometern pro Jahr. Im Kreis Waldeck-Frankenberg bedient die ALV die beiden Linienbündel Volkmarsen/Bad Arolsen und Upland/Diemelsee.

Der Gesamtumsatz des Unternehmens lag im Jahr 2015 bei etwa 15 Millionen Euro.

Durch ihre Gesellschafter und regionalen Partner verfügt die ALV über einen Fuhrpark von 250 Bussen. Sie unterhält mehrere Service-Werkstätten und ist mit ihren Standorten auch immer vor Ort vertreten.

Beim Rollstuhltest (v.l.n.r.): Der testweise im Rollstuhl sitzende Andreas Seelbach (Omnibusbetrieb Nau, Kirchhain), Udo Diehl (Oberhessische Verkehrsgesellschaft, Wetter), Hans-Christian Herrmann (Omnibusbetrieb Herrmann, Marburg; alle gleichzeitig Geschäftsführer der ALV-Oberhessen) sowie Erster Kreisbeigeordneter und RNV-Vorstandsvorsitzender Marian Zachow. Foto: RNV

Beim Rollstuhltest (v.l.n.r.): Der testweise im Rollstuhl sitzende Andreas Seelbach (Omnibusbetrieb Nau, Kirchhain), Udo Diehl (Oberhessische Verkehrsgesellschaft, Wetter), Hans-Christian Herrmann (Omnibusbetrieb Herrmann, Marburg; alle gleichzeitig Geschäftsführer der ALV-Oberhessen) sowie Erster Kreisbeigeordneter und RNV-Vorstandsvorsitzender Marian Zachow.

Foto: RNV

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