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Marburger Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie ist jetzt Partner der Feuerwehr – Landrätin Kirsten Fründt überreichte Förderschild als Zeichen des Dankes

(Pressemitteilung 223/2014 vom 24.06.2014)

Marburg-Biedenkopf – Als sichtbares Zeichen der Zusammenarbeit zwischen Arbeitgebern und der Feuerwehr hat Landrätin Kirsten Fründt dem Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg das Förderschild „Partner der Feuerwehr“ verliehen. „Mit diesem Förderschild zeichnen wir Arbeitgeber aus, die ehrenamtliche Feuerwehrangehörigen die Ausübung ihres Dienstes unterstützen“, sagte Landrätin Kirsten Fründt.

Beim Marburger Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie sind mit Volker Vincon und Jens Hemer zwei aktive Feuerwehrangehörige aus Cölbe und Fronhausen Bellnhausen beschäftigt, die auch während ihrer regulären Arbeitszeit für Einsätze oder Ausbildungsveranstaltungen ohne Schwierigkeiten freigestellt werden. Volker Vincon ist Gemeindebrandinspektor in Cölbe, Jens Hemer ist als stellvertretender Wehrführer in Bellnhausen aktiv.

„Die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehren lassen sich nur durch das Entgegenkommen und das Verständnis der Arbeitgeber bewältigen. Deshalb ist die Auszeichnung als ‚Partner der Feuerwehr’ ein Zeichen des Dankes und auch eine öffentliche Würdigung“, betonte Landrätin Kirsten Fründt. Arbeitgeber, die aktive Feuerwehrangehörige bei der Ausübung des ehrenamtlichen Dienstes für das Gemeinwohl unterstützen, seien wichtige Vorbilder für die Gesellschaft, so die Landrätin.

„Das Ehrenamt in den Feuerwehren ist unbezahlbar – und das im wörtlichen Sinne“, stellte die Landrätin fest. Der flächendeckende Brandschutz könne insbesondere auch in ländlichen Regionen ohne die Freiwilligen Feuerwehren auf diesem Niveau nicht aufrecht erhalten werden. „Daher leisten die Arbeitgeber einen wichtigen Beitrag dazu, dass im Notfall innerhalb von zehn Minuten ehrenamtliche Einsatzkräfte vor sind und professionell helfen können“, stellte Kirsten Fründt fest.

Wie Kreisbrandinspektor Lars Schäfer erläuterte, gebe es zwar eine gesetzliche Grundlage, die Arbeitgeber verpflichte, Feuerwehrangehörige für Einsätze und Ausbildungen freizustellen. „Wir wissen aber auch, dass das zum Beispiel aus betrieblichen Gründen oder bei kleineren Unternehmen nicht immer möglich ist“, sagte Schäfer. Er sei daher dankbar, dass es Unternehmen gebe, die auf diese Weise gesellschaftliche Verantwortung übernehmen.

Im Landkreis Marburg-Biedenkopf sind bereits 45 Unternehmen verschiedener Sparten als „Partner der Feuerwehr“ ausgezeichnet worden.

Sichtbares Zeichen der Zusammenarbeit zwischen Arbeitgebern und der Feuerwehr: (vorne, v. li.) Kreisbrandinspektor Lars Schäfer, Landrätin Kirsten Fründt, Christian Bengelsdorff vom Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie und Cölbes Bürgermeister Volker Carle sowie (hinten, v. li.) Eric Schnabel (Gemeindebrandinspektor Fronhausen), Jens Hemer (Feuerwehr Fronhausen-Bellnhausen) und Volker Vincon (Feuerwehr Cölbe) freuen sich über die Auszeichnung des Förderschildes an das Max-Planck-Institut. (Foto: Landkreis Marburg-Biedenkopf)

Sichtbares Zeichen der Zusammenarbeit zwischen Arbeitgebern und der Feuerwehr: (vorne, v. li.) Kreisbrandinspektor Lars Schäfer, Landrätin Kirsten Fründt, Christian Bengelsdorff vom Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie und Cölbes Bürgermeister Volker Carle sowie (hinten, v. li.) Eric Schnabel (Gemeindebrandinspektor Fronhausen), Jens Hemer (Feuerwehr Fronhausen-Bellnhausen) und Volker Vincon (Feuerwehr Cölbe) freuen sich über die Auszeichnung des Förderschildes an das Max-Planck-Institut.

(Foto: Landkreis Marburg-Biedenkopf)

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