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Landrätin erhielt im Rahmen ihres Gemeindebesuchs interessante Einblicke in die Stadt Neustadt – Großer Einsatz der Menschen und Willkommenskultur

(Pressemitteilung 221/2015 vom 12.06.2015)

Marburg-Biedenkopf – Im Rahmen ihrer Gemeindebesuche war die rund 8.500 Einwohner starke Stadt Neustadt jetzt das Ziel von Landrätin Kirsten Fründt. Bürgermeister Thomas Groll hatte ein Tagesprogramm erarbeit, bei dem die Landrätin nicht nur über die aktuell wichtigen Themen mit dem Bürgermeister, Ortsvorstehern und Fraktionsvorsitzenden diskutieren konnte, sondern sie bekam auch Gelegenheit dazu, sich vor Ort Stadtteile, Einrichtungen sowie einen Betrieb anzuschauen sowie mit Bürgerinnen und Bürgern zu diskutieren.

„Für mich ist es sehr hilfreich, bestimmte Dinge selbst zu sehen und Menschen persönlich kennen zu lernen, weil man dann ein anderes Bild bekommt, als nur von einer Aktenlage her. Neustadt hat auf mich einen sehr guten Eindruck gemacht und ich nehme viele positive Eindrücke zurück nach Marburg“, sagte Landrätin Kirsten Fründt. Sie hob auch besonders den sehr positiven Umgang mit Flüchtlingen hervor.

Bürgermeister Thomas Groll bedankte sich für den Besuch der Landrätin, die sich auch in das Goldene Buch der Stadt eintrug. „Es freut mich, dass Sie sich unsere Stadt mitsamt den Stadtteilen anschauen konnten und dass wir Ihnen unsere aktuellen Themen und Herausforderungen vorstellen konnten“, so Bürgermeister Groll, der auch die gute Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung hervorhob. Als Problem der Stadt nannte er unter anderem die fehlende A 49, als Herausforderung führte er den demografischen Wandel und die neue Hessische Erstaufnahmeeinrichtung an. Etablieren will sich seinen Aussagen zufolge Neustadt als Wohnstadt.

Zuerst stand ein Besuch der Druckerei Henrich auf dem Programm. Der Betrieb hat sich inzwischen eindrucksvoll darauf spezialisiert, den Kunden nicht nur einen Druckauftrag zu erfüllen, sondern vielmehr selbst zu gestalten, mit Qualität zu überzeugen und durch die langjährigen Erfahrungen mit dem entsprechenden Know-how komplette Pakete anzubieten. Auch der persönliche Konztakt zum Kunden steht vorne an.

Das Familienzentrum „Regenbogen“ überzeugte die Landrätin mit einem fantastischen Empfang der Kinder. Auf der geklatschten Grundmelodie von „We will rock you“ sangen und bewegten sich die Kinder passend zum Liedtext „Entchen klein“. Das kam genauso gut an, wie die zukunftsweisende Kindertagesstätte insgesamt. Der Neubau überzeugte sowohl von den baulichen Rahmenbedingungen wie auch vom Konzept, das Leiterin Claudia Orth erläuterte.

Der Ortsvorsteher von Momberg, Jörg Grasse, erläuterte mittags sein Dorf, das sich in den letzten Jahren sehr positiv verändert hat. Besonders die vielfältigen Vereinsaktivitäten stellte er in den Mittelpunkt. Außerdem spielt Momberg mit dem Gedanken, sich am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ zu beteiligten. Diesen Weg ist Mengsberg schon äußerst erfolgreich gegangen. Sogar bis zum zweiten Platz auf Europaebene hat es das Dorf im Wettbewerb geschafft. Die Goldmedaille auf Bundesebene war der Lohn einer sehr konsequenten, intensiven und beeindruckenden Gemeinschaftsarbeit im Dorf. Ortsvorsteher Karlheinz Kurz zeigte im Rahmen eines Powerpointvortrags diese Erfolgsgeschichte auf. Bei Mengsberg und Momberg hob die Landrätin das vorbildliche Zusammenspiel bei der Zusammenlegung der Schulen in Mengsberg und des Kindergartens in Momberg hervor.

Im alten Zollhof in Speckswinkel stellte schließlich Ortsvorsteher Karl Strehl sein Speckswinkel vor. Auch dieser Stadtteil hatte am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilgenommen und eine sehr gute zweite Platzierung auf Regionalebene erreichen können. Auch hier überzeugte die dörfliche Gemeinschaft.

Erfolgreich und gut aufgestellt scheint auch die Feuerwehr in Neustadt mitsamt seinen Stadtteilen zu sein. Stadtbrandinspektor Erhard Wölk erläuterte der Landrätin zusammen mit seinen Wehrführern, dass die Zusammenarbeit der Feuerwehren untereinander und mit der Stadt sehr gut funktioniere. Probleme mit der Tagesalarmbereitschaft - wie in anderen Städten -seien hier nicht ganz so ausgeprägt, weil viele Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden in den großen Betrieben in Stadtallendorf beschäftigt seien und durch den Schichtdienst immer einige vor Ort wären. Insgesamt 148 Einsatzkräfte inklusive 17 Feuerwehrkameradinnen weist die Freiwillige Feuerwehr Neustadt auf.

Viel Zeit nahm sich die Landrätin abschließend im Gespräch mit ehrenamtlich engagierten Menschen aus der Stadt Neustadt und seinen Stadtteilen in Krafts Gartencafé in Speckswinkel. Alle konnten von ihrer jeweiligen ehrenamtlichen Arbeit berichten und schnell wurde deutlich, dass sich viele davon intensiv um die Integration von Flüchtlingen bemühen, und das mit ganz unterschiedlichen Zugängen. Von der Vermittlung der deutschen Sprache, der Versorgung mit Kleidung, über die Integration durch Stricken, Musik, Kunst oder Sport bis hin zu gemeinsamen Kochaktionen oder aber das erfolgreiche Kümmern um Familienzusammenführung. Das Spektrum ist sehr breit. Darüber hinaus ging es auch um Engagement im Bereich Sport, um den Bürgerpark, Kunst und Kultur, den Förderverein Schule sowie den Einsatz in kirchlichen Einrichtungen. Sehr angetan zeigte sich Fründt von diesem vielseitigen und vorbildlichen Engagement. Sie war im Gespräch mit Andrea Bauscher, Inge Scholze, Monika Groll, Manfred Völzke, Wolfram Ellenberg, Hermann Schulze, Roland Schade und Karl-Josef Lemmer.

„Am Ende des Tages standen für mich sehr gute Einblicke in die aktuellen Themen der Stadt Neustadt mitsamt seinen Stadtteilen. Ich bedanke mich für die vielen guten Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern sowie mit den Vertretern der städtischen Gremien und natürlich mit dem Bürgermeister“, endete Landrätin Kirsten Fründt. 

Michael Henrich (r.) und Monika Fink (2.v.l.) stellten Landrätin Kirsten Fründt und Bürgermeister Thomas Groll ihren Betrieb unter anderem anhand verschiedenster Druckerzeugnisse vor. Foto: Landkreis

Michael Henrich (r.) und Monika Fink (2.v.l.) stellten Landrätin Kirsten Fründt und Bürgermeister Thomas Groll ihren Betrieb unter anderem anhand verschiedenster Druckerzeugnisse vor.

Foto: Landkreis

Viel Zeit nahm sich die Landrätin in Krafts Gartencafé in Speckswinkel für ein Gespräch mit ehrenamtlich engagierten Menschen aus Neustadt und den Stadtteilen. Foto: Landkreis

Viel Zeit nahm sich die Landrätin in Krafts Gartencafé in Speckswinkel für ein Gespräch mit ehrenamtlich engagierten Menschen aus Neustadt und den Stadtteilen.

Foto: Landkreis

Auch das Gespräch mit den Vertretern der Feuerwehr zeigte auf, dass diese in Neustadt und den Stadtteilen gut aufgestellt ist. Foto: Landkreis

Auch das Gespräch mit den Vertretern der Feuerwehr zeigte auf, dass diese in Neustadt und den Stadtteilen gut aufgestellt ist.

Foto: Landkreis

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