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Fortbildung soll Forscher- und Entdeckerdrang der Kinder stärken – Spannende Forscherideen und pädagogische Hintergründe / IHK Kassel-Marburg ist Partner beim Angebot für die Grundschulbetreuung

(Pressemitteilung 220/2016 vom 27.05.2016)

Marburg-Biedenkopf – Spannende Forscherideen und pädagogische Hintergründe erwarteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Grundschulbetreuung des Landkreises Marburg-Biedenkopf bei der Fortbildung“ am 2. und 3. Juni 2016. Die Fortbildung findet im Rahmen des Angebotes „Haus der kleinen Forscher“ statt. Mit dem Netzwerk „IHK Kassel-Marburg Forscherkids“ ist die Industrie- und Handelskammer lokaler Partner der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“.

Mit dem gemeinsamen Fortbildungsangebot wollen der Landkreis Marburg-Biedenkopf und die IHK Kassel-Marburg einen wichtigen Beitrag zur Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Grundschulbetreuung bei der Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen und technischen Phänomenen leisten.

„Die frühe Bildung ist dem Landkreis Marburg-Biedenkopf ein besonderes Anliegen. Denn je früher eine Förderung von Kindern erfolgt, desto wirkungsvoller können Bildungsprozesse unterstützt werden“, stelle Landrätin Kirsten Fründt im Vorfeld der Veranstaltung fest.

Seit Anfang 2012 engagiert sich die Industrie- und Handelskammer Kassel-Marburg für die frühe Bildung in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik in der Region Marburg und bietet die Fortbildungen vom „Haus der kleinen Forscher“ für Kitas, Grundschulen und Grundschulbetreuungen an. 235 pädagogische Fachkräfte aus über 90 Einrichtungen nahmen bereits an dem regelmäßigen Fortbildungsangebot teil und legten so einen wichtigen Grundstein in der Bildungsbiographie der Kinder. Der Landkreis-Marburg Biedenkopf unterstützt von Beginn an das Netzwerk der „IHK Kassel-Marburg Forscherkids“ in der Region Marburg und startet nun mit einem speziellen An-gebot für die Grundschulbetreuungen.

„Wir wollen den Forscher- und Entdeckerdrang der Kinder unterstützen. Es ist uns wichtig, die Neugier der Kinder zur Erschließung ihrer Lebensumwelt bei naturwissenschaftlichen und technischen Fragestellungen zu fördern“, so die Landrätin. Ohne schulische Leistungsbewertung sollten die Kinder mit Freude und Interesse ein Verständnis für grundlegende Zusammenhänge entwickeln.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Grundschulbetreuung werden nunmehr Teil von Deutschlands größter frühkindlicher Bildungsinitiative „Haus der kleinen Forscher“. Die gleichnamige gemeinnützige Stiftung möchte Kinder von klein an für spannende Fragen ihrer Umwelt in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik begeistern. Dabei gilt: Fragen sind wichtiger als Antworten. So entstehen aus Beobachten und Ausprobieren viele spannende Ideen, die gemeinsam mit den Kindern im wahrsten Sinne „erforscht“ werden sollen. Ob am Ende die „richtige“ Antwort heraus-kommt ist Nebensache: Ziel ist es, Erklärungen zu finden, diese immer wieder zu hinterfragen und neu auszuprobieren.

„Durch das eigenständige Forschen der Kinder unterstützen wir sie in ihrem Selbstvertrauen, ihrer Eigenverantwortung und ihrer Kompetenz Probleme zu lösen. Wir können ihnen dabei wichtige Schlüsselqualifikationen für ihr Alltags- und Schulleben vermitteln“, so der Leiter des Fachbereichs Familie, Jugend und Soziales, Uwe Pöppler.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten nach Abschluss der Fortbildung einen entsprechenden Materialkoffer, um die gemachten Erfahrungen und Erkenntnisse gewinnbringend in die Betreuungsangebote vor Ort einbringen zu können.

Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ engagiert sich seit 2006 für eine bessere Bildung von Kindern im Kita- und Grundschulalter in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. Mit einem bundesweiten Fortbildungsprogramm unterstützt das „Haus der kleinen Forscher“ pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei, den Entdeckergeist von Kindern zu fördern und sie qualifiziert beim Forschen zu begleiten. Die Bildungsinitiative leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung von Bildungschancen und zur Professionalisierung des pädagogischen Personals.

Partner der Stiftung sind die Helmholtz-Gemeinschaft, die Siemens Stiftung, die Dietmar Hopp Stiftung und die Deutsche Telekom Stiftung. Gefördert wird sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Für nähere Auskünfte ist beim Landkreis Marburg-Biedenkopf Sabine Otto vom Fachbereich Familie, Jugend und Soziales unter der Telefonnummer 06421 405-1453 und bei der IHK Kassel-Marburg Frau von Heemskerck unter der Telefonnummer 06421 9654 22 erreichbar.

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