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Betreuungsbedarf für Grundschulkinder in Kirchhain steigt weiter – Schulbetreuung wird im kommenden Schuljahr erneut ausgebaut

(Pressemitteilung Nr. 216/2011 vom 15.06.2011)
Marburg-Biedenkopf – Im letzten Schuljahr hatten der Landkreis Marburg-Biedenkopf und die Stadt Kirchhain durch die Zusammenlegung der ehemaligen Hortgruppe der Kindertagesstätte „Im Brand“ und der Schulbetreuung des Landkreises insgesamt 80 Betreuungsplätze für Kinder im Grundschulalter geschaffen. Bei der Einweihung der neuen Betreuungsräume auf dem Schulgelände waren die Verantwortlichen noch davon ausgegangen, dass damit ein dem Bedarf entsprechender Ausbau gelungen sei.

Jetzt müssen Stadt und Landkreis erkennen, dass die Nachfrage nach weiteren Betreuungsplätzen für Grundschulkinder erneut ansteigt. „Dies hat sicherlich auch etwas damit zu tun, dass von den verantwortlichen Fachkräften von Stadt, Landkreis und Förderverein vor Ort sehr gute Arbeit geleistet wurde und wir mit der Sanierung und dem Ausbau des ehemaligen Werkstattgebäudes auf dem Gelände der Grundschule optimale Bedingungen geschaffen haben“, so Erster Kreisbeigeordneter Dr. Kasten McGovern.

In einem neuerlichen Kraftakt wollen nun Landkreis und Stadt die Kapazitäten erneut ausbauen. Auch die Schule will mitziehen und für die Betreuung der Kinder nach dem Unterricht einen zusätzlichen Gruppenraum aus dem vorhandenen Bestand zur Verfügung stellen. Ziel ist es für bis zu 30 Kinder zusätzliche Kapazitäten zu schaffen. Ohne diese Erweiterung hätten allein von Seiten des Landkreises aus 32 Kinder auf einer Warteliste geführt werden müssen.

Aber auch zusätzliches Personal wird benötigt. Der Landkreis ist derzeit mit Nachdruck dabei, geeignetes zusätzliches Personal zu finden. Uwe Pöppler, Leiter des Fachbereichs Familie, Jugend und Soziales beim Landkreis, in dessen Zuständigkeit die kreisweite Schulkinderbetreuung fällt, hofft dass sich hierfür in den nächsten Tagen geeignete Bewerberinnen und Bewerber bei der Kreisverwaltung melden werden: „ Wir gehen davon aus, dass wir dann noch vor den Sommerferien den Eltern, die bisher eine Absage von uns erhalten haben, ein positive Nachricht zukommen lassen können.

Die Zusammenarbeit zwischen Schule, Förderverein, Stadt und Landkreis gestaltet sich sehr positiv für die Kinder und deren Eltern, so Dr. McGovern abschließend.
 

 
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