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Katastrophenschutzkräfte aus dem Landkreis sind in Dresden bereit für den Einsatz gegen das Elbe-Hochwasser – 120 Personen mit rund 30 Fahrzeugen vor Ort
(Pressemitteilung Nr. 207/2013 vom 04.06.2013)

Marburg-Biedenkopf – Als das Hessische Innenministerium am 3. Juni um 13 Uhr den Landkreis darüber informierte, dass Hilfe in Sachsen benötigt werde, zeigte sich die gute Organisation der Katastrophenschutzeinheiten im Landkreis. Gegen 19 Uhr waren die Einheiten aus Dautphetal-Holzhausen, Wetter, Biedenkopf, Gladenbach, Marburg, Bad Endbach und dem Ebsdorfergrund, Stadtallendorf sowie des DRK und der DLRG schon bereit für die Abfahrt. Insgesamt wurden Einsatzkräfte aus sieben hessischen Landkreisen und von der Landesfeuerwehrschule alarmiert.

Für den Landkreis Marburg-Biedenkopf hatte Erster Kreisbeigeordneter Dr. Karsten McGovern den Einsatzkräften vor der Abfahrt viel Glück und Erfolg in Sachsen gewünscht. Er bedankte sich für das Engagement aber auch für das schnelle Organisieren, denn es ist natürlich nicht so einfach, binnen weniger Stunden einen mehrtägigen Einsatz beruflich und privat vorzubereiten.

In Kolonnenfahrt ging es dann gegen 19:15 Uhr nach Sachsen, wo man gegen 5 Uhr Dresden erreichte. In der Kolonne können lediglich Geschwindigkeiten von maximal 60 bis 70 Stundenkilometern gefahren werden.

In Dresden regnet es immer noch und es wird vermutet, dass der Höchststand der Elbe vom Hochwasser aus dem Jahr 2002 morgen sogar noch überschritten wird. Den genauen Einsatzort erfahren die Einsatzkräfte erst im Laufe des heutigen Tages. Sie sind mit vielen weiteren Einsatzkräften in einer Turnhalle im Stadtteil Reick untergebracht. Gerüstet sind die Einheiten für alle Fälle.

Rund 30 Fahrzeuge mit 120 Einsatzkräften fuhren am Abend des 3. Juni vom Landratsamt in Marburg aus los, um in Dresden beim Hochwassereinsatz zu helfen. Foto: Landkreis
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Rund 30 Fahrzeuge mit 120 Einsatzkräften fuhren am Abend des 3. Juni vom Landratsamt in Marburg aus los, um in Dresden beim Hochwassereinsatz zu helfen.
Foto: Landkreis

Erster Kreisbeigeordneter Dr. Karsten McGovern (Bildmitte) verabschiedete vor der Kreisverwaltung in Marburg 120 Einsatzkräfte, die sich kurz danach auf den Weg zu ihrem Einsatzort nach Dresden machten. Foto: Landkreis
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Erster Kreisbeigeordneter Dr. Karsten McGovern (Bildmitte) verabschiedete vor der Kreisverwaltung in Marburg 120 Einsatzkräfte, die sich kurz danach auf den Weg zu ihrem Einsatzort nach Dresden machten.
Foto: Landkreis

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