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Landkreis Marburg-Biedenkopf ist Preisträger beim 5. bundesweiten Wettbewerb Kommunale Suchtprävention 2011 – Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention für Kinder und Jugendliche in besonderen Lebenslagen

(Pressemitteilung Nr. 206/2011 vom 08.06.2011)
Marburg-Biedenkopf – Der Landkreis Marburg-Biedenkopf ist mit seinem Wettbewerbsbeitrag „Hand in Hand – für den Kinder- und Jugendschutz: zielgruppenorientierte Suchtprävention zur Stärkung von Familien, Kindern und Jugendlichen“ einer der Preisträger beim bundesweiten 5. Wettbewerb Kommunale Suchtprävention 2011. Bewertet wurden dabei vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention für Kinder und Jugendliche in besonderen Lebenslagen. Für sein Engagement erhält der Landkreis ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro.

Die Preisverleihung fand am Montag mit dem Bundesminister für Gesundheit, Daniel Bahr, der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Mechthild Dyckmans und der Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA), Prof. Dr. Elisabeth Pott, in Berlin statt. Auf Anregung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung und mit Unterstützung der Kommunalen Spitzenverbände sowie des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenkassen hatte die BZgA den 5. Bundeswettbewerb „Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention“ ausgeschrieben. Gesucht werden Städte, Kreise und Gemeinden, die mit ihren Aktivitäten zur Suchtprävention für Kinder und Jugendliche in besonderen Lebenslagen ein besonders gutes Beispiel für andere Kommunen geben.

Der Wettebewerbsbeitrag „Hand in Hand“ aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf beinhaltet die Projekte „Menschenskind“ des Fachbereichs Gesundheit und „Drachenherz“ der Suchtberatung des Blauen Kreuzes Marburg. Beide Projekte sind eingebettet in die „Soziale Klammer“ der Fachbereiche und Stabsstellen mit sozialen Aufgabenstellungen im Landkreis und haben zahlreiche Kooperationspartner mit einer guten Vernetzung.

„Menschenskind“ – Frühe Prävention für 0- bis 3-Jährige und ihre Familien ist ein Projekt im Bereich der frühen Hilfen. Ziel des Projekts ist es, für Familien in besonders belasteten Lebenssituationen ein Hilfsangebot bereitzuhalten, das dem Risiko der Misshandlung oder Vernachlässigung der Kinder entgegenwirkt. Die Projektfamilien werden durch ein „Tandem“ von einer Sozialpädagogin und einer Hebamme aufsuchend betreut. Gemeinsam werden dabei Ziele und Aufgaben festgelegt, um die familiäre Situation zu stabilisieren und eigene Ressourcen zu aktivieren.

„Drachenherz“ – Einzel-, Gruppen- und Familienberatung für Kinder und Jugendliche aus suchtbelasteten Familien ist ein Projekt der Suchtberatung des Blauen Kreuzes i.D. e.V. Dieses spezifische Angebot ist keine Psychotherapie, sondern ein Angebot zur Entwicklungsbegleitung und –Förderung von Kindern und Jugendlichen, die wegen der suchtspezifischen innerfamiliären Bedingungen wichtige elterliche Zuwendung nicht in vollem Umfang erfahren konnten und deshalb durch das Angebot „nachreifen“ können. Es werden starre und rigide Muster aufgebrochen und Kreativität freigesetzt, die die Familie zur Veränderung benötigt.

„Zur Beurteilung des Wettbewerbsbeitrages war es wichtig, dass der Landkreis Marburg-Biedenkopf ein Gesamtkonzept zur Suchtprävention und im Bereich des Kinderschutzes hat“, erklärte der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern. Ein aktuelles Konzept zur Alkoholprävention sei gerade für den Landkreis Marburg-Biedenkopf und die Stadt Marburg erarbeitet worden und wird auf der Internetseite www.alkohol-prävention.de online gestellt.

Download PM der BzgA zum Wettwerb (PDF, 77KB)
 

  In der Kreisverwaltung wurde die Urkunde für den Landkreis vorgestellt (v.l.n.r.): Erster Kreisbeigeordneter Dr. Karsten McGovern, Gisela Gerken und Andrea Schroer sowie Dr. Ingo Werner (alle Fachbereich Gesundheit). Foto: Landkreis
In der Kreisverwaltung wurde die Urkunde für den Landkreis vorgestellt (v.l.n.r.): Erster Kreisbeigeordneter Dr. Karsten McGovern, Gisela Gerken und Andrea Schroer sowie Dr. Ingo Werner (alle Fachbereich Gesundheit).
Foto: Landkreis

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Unser Foto zeigt in der Bildmitte die Vertreterin des Landkreises bei der Preisverleihung: Andrea Schroer. Quelle Foto: BZgA
Der Landkreis Marburg-Biedenkopf ist einer von insgesamt 11 Gewinnern des bundesweiten Wett­bewerbs, bei dem vorbildliche Strategien in der kommunalen Suchtprävention ausgezeichnet wurden. Für sein Engagement erhält der Landkreis ein Preisgeld in Höhe von 5.000,-- Euro. Am Montagabend fand in Berlin die feierliche Ehrung aller Preisträger durch den Bundesminister für Gesundheit, Daniel Bahr, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, und die Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Prof. Dr. Elisabeth Pott, statt.
Unser Foto zeigt in der Bildmitte die Vertreterin des Landkreises bei der Preisverleihung: Andrea Schroer.
Quelle Foto: BZgA
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