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Beteiligung an der Bildungslandschaft des Landkreises – Kreisverwaltung ruft Bürgerinnen und Bürger zur Mitarbeit auf

(Pressemitteilung 195/2017 vom 30.05.2017)

Marburg-Biedenkopf –  Während der Bildungskonferenz des Landkreises Marburg-Biedenkopf wurde im Januar dieses Jahres das Programm „Bildung integriert“ vorgestellt. Jetzt sind die Voraussetzungen für den nächsten Schritt zur Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern beim Thema Bildung geschaffen: bis zum 16. Juni 2017 können sich Interessierte zur Teilnahme an fünf Arbeitsgruppen bewerben.

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds nimmt „Bildung integriert“ den Bildungsbereich aus kommunaler Perspektive in den Fokus. Innerhalb von einem Jahr sollen die Arbeitsgruppen Handlungsempfehlungen entwickeln, die zu konkreten Verbesserungen für die Menschen im Landkreis führen.

Damit dabei möglichst viele Sichtweisen und Erfahrungen berücksichtigt werden, setzen sich die Gruppen nicht nur aus Vertreterinnen und Vertretern freier Träger, Institutionen und der Verwaltung, sondern auch Bürgerinnen und Bürgern zusammen. Gefragt ist ihr Engagement in fünf Arbeitsgruppen, die die Steuerungsgruppe des Programms, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Landkreises Marburg-Biedenkopf und der Universitätsstadt Marburg, der Agentur für Arbeit, der Philipps-Universität Marburg, des Staatlichen Schulamtes sowie dem Sprecher der Bürgermeister am vergangenen Mittwoch, 24. Mai 2017, festgelegt haben:

In der Arbeitsgruppe „Bildungsberatung 2020“ werden unter anderem die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung einer vernetzten Bildungsberatung für den Übergang von der Schule in die Ausbildung oder in ein Studium betrachtet. Dem „Übergang zwischen Kita und Grundschule“ widmet sich eine weitere eigene Arbeitsgruppe. Die AG „Non-formale Erwachsenenbildung“ beschäftigt sich mit den Angeboten der Erwachsenenbildung außerhalb der beruflichen Weiterbildung sowie der Seniorenbildung.

Angebote zur Weiterqualifizierung sowie die Erreichbarkeit der Bildungsangebote und Vereinbarkeit mit dem Beruf werden in der AG „Qualifizierung, Weiterbildung und akademische Bildung“ gemeinsam erörtert. Dem Abbau von Benachteiligung im Bildungsbereich widmet sich die AG „Bildungsgerechtigkeit“. Die inhaltliche Ausgestaltung der einzelnen Gruppen steht noch nicht fest, vielmehr sind die zukünftigen Mitglieder dazu aufgerufen, sich Ziele und Themen selbst zu erarbeiten und festzulegen, um einen möglichst offenen Prozess zu erreichen.

Weitere Informationen finden sich unter www.mein-marburg-biedenkopf.de zu finden. Fragen beantwortet zudem der Fachdienst Bürgerbeteiligung, Ideen- und Beschwerdemanagement unter der Rufnummer 06421 405-1212 sowie unter der E-Mail-Adresse bildung@marburg-biedenkopf.de .


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