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Monatsbilanz des KreisJobCenters: Kaum Anstieg bei der Langzeitarbeitslosigkeit – 10 Prozent weniger Arbeitslose als im Vorjahr – Ein Blick auf die Statistik zur Langzeitarbeitslosigkeit im Landkreis Marburg-Biedenkopf weist eine weitgehend stabile Situation aus
(Pressemitteilung Nr. 194/2013 vom 29.05.2013)

Marburg-Biedenkopf – Im Mai ist die Zahl der Arbeitslosen im Landkreis Marburg-Biedenkopf kaum gestiegen. Aktuell registriert das KreisJobCenter (KJC) 3.509 Langzeitarbeitslose, das sind zwar 39 mehr als im Vormonat, aber 366 weniger als im Vorjahresmonat – also rund zehn Prozent weniger Arbeitslose als im Vorjahr.

„Die unterschiedlichen Prognosen über die Wirtschaftsentwicklung haben möglicherweise bei der Entscheidung über Neueinstellungen eine Rolle gespielt“, sagte der Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernent Dr. Karsten McGovern. „Während im SGB III bereits seit Jahresbeginn eine Zunahme der Arbeitslosigkeit zu beobachten ist, ist die Arbeitslosigkeit in diesem Monat auch im Rechtskreis SGB II leicht angestiegen", betonte Dr. McGovern.

Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet liegt bei 2,7 Prozent; vor einem Jahr hatte sie sich auf 3,0 Prozent belaufen.

Bei den Bedarfsgemeinschaften (Zahl der Familien in Grundsicherung) und leistungsberechtigte Personen weist die Statistik kaum einer Veränderung zum Vormonat aus: Derzeit erhalten 6.198 Familien Leistungen nach dem SGB II, hier waren es im Vormonat 6.191. In der Jahresbetrachtung (Zeitraum Mai 2012 bis Mai 2013) ist die Anzahl der Bedarfsgemeinschaften um 454 Familien zurückgegangen. Auch die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist weiterhin rückläufig und liegt mit 8.180 Personen um 7,4 Prozent unter dem Vorjahresmonat.

Bei den Angaben zu Bedarfsgemeinschaften und erwerbsfähigen Leistungsberechtigten handelt es sich um einen zum Stichtag 13. Mai 2013 ermittelten vorläufigen Bestand. Der endgültige Bestand für den Berichtsmonat Mai wird von der Bundesagentur für Arbeit nach einer Wartezeit von drei Monaten festgeschrieben.

Insgesamt befanden sich zum Stichtag im Mai 1.565 Personen in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen.


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