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Verdienstkreuz am Bande für Manfred Stumpf aus Amöneburg-Roßdorf – Finanzminister Dr. Thomas Schäfer: „Bei seinem außerordentlichen Engagement stets das Gemeinwohl im Blick“

(Pressemitteilung Nr. 187/2011 vom 20.05.2011)
Der Hessische Finanzminister Dr. Thomas Schäfer und Landrat Robert Fischbach haben heute Manfred Stumpf aus Amöneburg-Roßdorf das vom Bundespräsidenten verliehene Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht. „Manfred Stumpf hat sich seit mehr als 40 Jahren in der Kommunalpolitik und im Vereinsleben seines Heimatortes Roßdorf engagiert – und das in einem außerordentlichen Maße, wie es nur noch höchst selten anzutreffen ist“, sagte Schäfer bei seiner Laudatio. Er habe dabei vielfach gezeigt, wie man mit wenig Mitteln aber großem Einsatz viel bewirken könne. „Der Bau der Mehrzweckhalle und der Kläranlage, die Sanierungen von Kanal- und Wasserleitungen, die Erweiterung des Sportplatzes und viele weitere Projekte gehen auf seine Initiative zurück oder sind von ihm in besonderer Weise vorangetrieben worden.“ Und auch an der Verwirklichung der Ortsumgehung für die Orte Roßdorf, Wittelsberg und Rauischholzhausen habe er maßgeblichen Anteil.

„Dabei hatte Manfred Stumpf stets das Gemeinwohl im Blick und dafür möchten wir ihm mit der Verleihung des Verdienstkreuzes danken“, sagte der Minister. Auch Landrat Robert Fischbach lobte das anhaltende Engagement des Geehrten: „Die Gesellschaft braucht Menschen wie Manfred Stumpf – Menschen, die sich nicht wegducken, wenn es darum geht, Verantwortung für das Allgemeinwohl zu übernehmen“, betonte der Landrat. Manfred Stumpf habe dabei eine wichtige Vorbildfunktion: „Er ist da, wenn er gebraucht wird, er vermittelt und hilft Lösungen zu finden“, so der Landrat weiter.

Manfred Stumpf hat 1955 seine Ausbildung als Maurer abgeschlossen und in der Folge viele Jahre auf dem Bau und als Handwerker bei verschiedenen Firmen gearbeitet. 1981 ließ er sich zum Kaufmann umschulen und arbeitete anschließend bis zum Eintritt in den Ruhestand im Außendienst.

Für die Freie-Wähler-Gemeinschaft saß Manfred Stumpf von 1972 bis 1977 und von 1985 bis 1989 im Ortsbeirat und war von 1997 bis zur Kommunalwahl in diesem Jahr Ortsvorsteher von Roßdorf und in dieser Funktion auch Vorsitzender der Vereinsgemeinschaft. Von 1977 bis 1997 war er mit Unterbrechung Stadtverordneter in Amöneburg sowie noch einmal für einige Monate 2001. Sein umfangreiches Mitwirken an Projekten der Stadt- und Ortsentwicklung ist bereits zum Ausdruck gekommen.

Sein besonderes Engagement galt und gilt jedoch dem Angelsportverein Mardorf-Schweinsberg, den Manfred Stumpf 1969 mit ins Leben rief und dessen Vorstand er seitdem ununterbrochen angehört – als Zweiter Vorsitzender oder von 1987 bis 2002 als Erster Vorsitzender des Vereins. „Mit großer Leidenschaft hat sich Manfred Stumpf für seinen Angelsportverein eingesetzt und in außerordentlicher Weise vor allem die Jugendarbeit betreut. Die Ausbildung der Kinder und Jugendlichen liegt ihm dabei besonders am Herzen“, betonte Minister Schäfer. „Und dass er dabei seine Liebe zum Fliegenfischen vermittelt und weitergibt, trägt natürlich auch Früchte.“

Manfred Stumpf ist bereits 2003 mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet worden. „Sein unermüdliches und beispielgebendes Wirken wollen wir nun auch mit der Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland würdigen“, erklärte Schäfer.
 

  Der hessische Finanzminister Dr. Thomas Schäfer (re.) und Landrat Robert Fischbach (li.) überreichten Manfred Stumpf am Freitag in Marburg das Verdienstkreuz. Ehefrau Karla Stumpf erhielt einen Blumemstrauß. (Foto: Landkreis)
Der hessische Finanzminister Dr. Thomas Schäfer (re.) und Landrat Robert Fischbach (li.) überreichten Manfred Stumpf am Freitag in Marburg das Verdienstkreuz. Ehefrau Karla Stumpf erhielt einen Blumemstrauß.
(Foto: Landkreis)

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