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Zahl der Masernfälle an der Marburger Waldorfschule ist auf acht gestiegen – Ab sofort: Betretungsverbot für alle, die nicht sicher immun sind

(Pressemitteilung 181/2015 vom 15.05.2015)

Marburg-Biedenkopf – Die Zahl der Masernfälle an der Marburger Waldorfschule ist nunmehr auf acht gestiegen. Drei der vier Verdachtsfälle haben sich bestätigt. Ein weiterer Erkrankungsfall ist hinzugekommen, der vorher nicht als Verdachtsfall bekannt war. Da nun auch ein Schüler der Mittelstufe betroffen ist, gilt ab sofort das bereits angekündigte Betretungsverbot für die Schule und andere Gemeinschaftseinrichtungen für alle Schüler, Lehrkräfte und Bedienste ohne sicheren Immun-Schutz.

Das Gesundheitsamt des Landkreises Marburg-Biedenkopf hat am Freitag das ab sofort geltende Betretungsverbot für die Dauer von 14 Tagen nach dem letzt möglichen infektiösen Kontakt in der Schule ausgesprochen. Es gilt für die Klassen 1 bis 8 bis einschließlich Donnerstag, 28. Mai 2015, und für die Klassen 9 bis 13 bis einschließlich Montag, 25. Mai 2015. Die Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Bedienstete wurden vom Gesundheitsamt informiert.

„Das Betreten Schule ist in jedem Fall nur mit dem Nachweis der sicheren Masern-Immunität, also mit zwei dokumentierten Masern-Impfungen in der Vergangenheit oder einem serologischen Nachweis erlaubt“, wie Dr. Martin Just vom Gesundheitsamt des Kreises erklärte. Hierüber sei eine Bescheinigung des Haus- oder Kinderarztes vorzulegen, die vor Aufnahme des Unterrichtes von der zuständigen Lehrkraft überprüft werde.

Landrätin Kirsten Fründt wies noch einmal auf die gute, konstruktive und zielorientierte Zusammenarbeit mit der Schulleitung und der Schulgemeinde hin: "„Wir erleben, dass die Schule ausgesprochen gut organisiert ist und auch großes Verständnis für unsere Maßnahmen aufbringt!“"

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