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Kinder klettern mit Begeisterung – KreisJobCenter, Deutscher Alpenverein und Tapir ermöglichten Kindern und Eltern einen Nachmittag in der Volksbank-Kletterhalle in Marburg

(Pressemitteilung 179/2015 vom 28.04.2016)

Marburg-Biedenkopf – Im Rahmen des „Kind und Karriere“ (KuK) - Centers der Praxis GmbH und des KreisJobCenters (KJC) durften Kinder einen Nachmittag lang kostenfrei in der Volksbank Kletterhalle klettern und bouldern (Klettern ohne Kletterseil), während sich ihre Eltern bei einem kleinen Kaffeeplausch austauschen konnten. Ermöglicht hat dies das KJC in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Alpenverein (DAV) Sektion Marburg/Lahn und dem Marburger Outdoor-Geschäft Tapir.

Mit dem Elterncafé bietet das KuK Center kostenlose Veranstaltungen für Familien mit Kindern an, in denen die Eltern Unterstützungen des KreisJobCenters und der Praxis GmbH in Anspruch nehmen. Die Aktion am Montag, den 25. April, sorgte bei den zehn teilnehmenden Kindern für Begeisterung, denn sie durften nach Herzenslust in der Volksbank Kletterhalle des DAV Sektion Marburg/Lahn klettern. Im Beisein von Beate Stendenbach vom KreisJobCenter, die ebenfalls Familienbegleiterin des KuK Centers ist, wiesen Gabriele Nölding und Piere Sköries vom Outdoor-Geschäft Tapir sowie Sebastian Sucker vom DAV die Mädchen und Jungen von 8 bis 14 Jahren in die Grundlagen des Kletterns ein.

Neben der Sicherung an Gurten und Seilen sind auch die Absprachen zwischen den Kletternden und dem am Boden Stehenden unerlässlich. Mit kurzen Code-Worten konnten die Kinder deutlich machen, ob sie wieder nach unten oder noch weiter nach oben möchten. Nachdem sie sich in der Halle in teilweise Höhen von bis zu 14,5 Metern wagen konnten, haben sich die Kinder anschließend im Bouldern, dem Klettern ohne Sicherung, in geringer Höhe versucht.

„Das Klettern schult auf vielfältige Weise die Gruppendynamik. Man muss nicht nur Eigenverantwortung übernehmen, sondern auch Verantwortung für andere. Es wird ja bereits vielfach in der Erlebnispädagogik eingesetzt“, erläuterte Sebastian Sucker den sozialen Mehrwert des Klettersports. Auch Beate Stendenbach hob die Aktion des KuK Elterncafés positiv hervor: „Die Familien können etwas Neues kennenlernen, was für die meisten aber leider oft zu kostenintensiv ist. Darüber hinaus tut die Bewegung den Kindern gut.“

Der Kletternachmittag sorgte bei Eltern und Kindern gleichermaßen für Begeisterung, denn sie entdeckten neue Ressourcen und Fähigkeiten. Viele Eltern ziehen nun in Erwägung, trotz eigener Finanzierung des Eintritts, in Zukunft das Klettern in der Halle als Freizeitangebot zu nutzen.

Sowohl für die Eltern und Kinder, als auch für das KJC steht fest, dass man dem Deutschen Alpenverein und Tapir sehr dankbar für die Hilfe und Unterstützung ist, ohne die dieser Termin gar nicht hätte stattfinden können. Erwähnen muss man in diesem Zusammenhang auch, dass der DAV in der Vergangenheit bereits mehrfach Flüchtlingskindern das Klettern in der Volksbank Kletterhalle ermöglicht hat.

Sebastian Sucker vom Deutschen Alpenverein  (DAV) Sektion Marburg/Lahn, Beate Stendenbach vom KreisJobCenter/KuK, Armin Schwiderski, der Erste Vorsitzende des DAV in Marburg sowie Gabriele Nölding und Piere Sköries vom Outdoor-Geschäft Tapir mit acht der zehn Kindern, die sich in der Volksbank Kletterhalle im Klettern erproben durften. Foto: Landkreis

Sebastian Sucker vom Deutschen Alpenverein  (DAV) Sektion Marburg/Lahn, Beate Stendenbach vom KreisJobCenter/KuK, Armin Schwiderski, der Erste Vorsitzende des DAV in Marburg sowie Gabriele Nölding und Piere Sköries vom Outdoor-Geschäft Tapir mit acht der zehn Kindern, die sich in der Volksbank Kletterhalle im Klettern erproben durften.

Foto: Landkreis

Sebastian Sucker vom Deutschen Alpenverein in Marburg erklärt einem Mädchen das richtige Klettern. Foto: Landkreis

Sebastian Sucker vom Deutschen Alpenverein in Marburg erklärt einem Mädchen das richtige Klettern.

Foto: Landkreis

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