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Zahl der Langzeitarbeitslosen im Landkreis Marburg-Biedenkopf sinkt – Rückgang um über 10 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat

(Pressemitteilung Nr. 178/2012 vom 02.05.2012)
Marburg-Biedenkopf – Die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Landkreis Marburg-Biedenkopf ist im April zurückgegangen. Das KreisJobCenter zählt aktuell 3.976 Männer und Frauen, die Leistungen nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II) beziehen und dem Arbeitsmarkt grundsätzlich zur Verfügung stehen. Im Vergleich zum Vormonat März ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen damit um 1,0 Prozent bzw. 39 Personen gesunken, gegenüber dem Vorjahresmonat registriert das KreisJobCenter einen Rückgang von 10,3 Prozent bzw. 459 Langzeitarbeitslosen. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen liegt im Kreisgebiet damit bei 3,1 Prozent (Vorjahresmonat 3,5 Prozent).

„Die Wirtschaft hat sich trotz aller Krisenszenarien rund um den Euro sehr stabil gezeigt. Die Arbeitslosenzahlen sind in den Wintermonaten nur moderat gestiegen und nun wieder rückläufig“, bewertet der Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernent Dr. Karsten McGovern die Entwicklung positiv. Die kommunale Arbeitsvermittlung überprüfe zudem ständig ihre Angebote wie Qualifizierungen und Weiterbildungen, damit der Fachkräftebedarf der regionalen Wirtschaft gedeckt werde, sagte McGovern.

Die positive Entwicklung hat sich auch bei der Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten bestätigt. Diese ist im April im Vergleich zum Vormonat um 212 gesunken und liegt derzeit bei 8.783 Personen. Gegenüber dem Vorjahresmonat sank diese Zahl um 876 Personen oder 9,1 Prozent. Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe.

Auch die Zahl der Bedarfsgemeinschaften ist gesunken. Im Vergleich zum Vormonat fiel die Zahl um 42 auf insgesamt 6.631 Bedarfsgemeinschaften. Dies sind 493 Bedarfsgemeinschaften oder 6,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Bei den Angaben zu Bedarfsgemeinschaften und erwerbsfähigen Leistungsberechtigten handelt es sich um einen zum Stichtag 12.04.2012 ermittelten vorläufigen Bestand. Der endgültige Bestand wird von der Bundesagentur für Arbeit nach einer Wartezeit von drei Monaten festgeschrieben.

Im Bereich der Aktivierung und Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen befanden sich zum Stichtag im April 1.917 Personen im Qualifizierungsangebot des KreisJobCenters.
 

 

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