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Erstmals offiziell vergleichbare Vermittlungsergebnisse der JobCenter in Hessen – KreisJobCenter startet mit dem hessenweit besten Ergebnis

(Pressemitteilung Nr. 178/2011 vom 17.05.2011)
Marburg-Biedenkopf – Die Vergleichbarkeit der Daten zwischen den Arbeitsgemeinschaften und den von den Landkreisen und der Stadt Wiesbaden selbst verantworteten Betreuung und Vermittlung von Langzeitarbeitslosen in sozialversicherungspflichtige Arbeit war bislang noch nicht möglich. „Wir haben einen Vergleich auf einer einheitlichen Datenbasis in den vergangenen Jahren immer wieder eingefordert. Ich freue mich deshalb besonders darüber, dass das KreisJobCenter einen optimalen Start mit dem hessenweit besten Vermittlungsergebnis in sozialversicherungspflichtige Arbeit aufweisen kann. Damit spiegelt sich auch die kundenorientierte und qualitativ anspruchsvolle Vermittlungsarbeit in den offiziellen Daten wider“, betonte der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern. Gerade dieses Vermittlungsergebnis besitze für die eigentliche Arbeit der Jobcenter den wichtigsten Aussagewert.

Ab sofort veröffentlicht das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) regelmäßig Kennzahlen zum Vergleich der Leistungsfähigkeit der Jobcenter. Damit steht seit der Einführung des SGB II im Jahre 2005 erstmals ein Instrument zur Verfügung, das die Integrationsergebnisse aller Jobcenter unabhängig von der Organisationsform der gemeinsamen Einrichtungen miteinander vergleicht. Nach viermonatiger Wartezeit werden nun Monat für Monat die Daten aller Grundsicherungsträger veröffentlicht. Die Ergebnisse für den Monat Januar liegen nun vor.

Das KreisJobCenter weist demnach bei der Vermittlung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung eine Quote von 25,1 Prozent auf; der Hessenschnitt liegt bei 18,9 Prozent. Auch für die Integration Alleinerziehender weist das KreisJobCenter hessenweit im Januar Spitzenwerte auf. So konnten in der Betreuung des KreisJobCenters 24,9 Prozent Alleinerziehende Arbeit aufnehmen, während es im Hessenschnitt nur 17,7 Prozent waren. Damit erreicht das KreisJobCenter bei diesem Vergleich den zweitbesten Wert in Hessen. Bei der Integration von Menschen im Langzeitleistungsbezug erreicht das KreisJobCenter einen Wert von 16,1 Prozent während der Hessenschnitt bei 13,1 Prozent liegt.

„Es freut uns besonders, dass die gezielten Angebote für Alleinerziehende mit begleitender Kinderbetreuung und die Unterstützung auch sehr arbeitsmarktferner Menschen sich in den Zahlen widerspiegelt, dennoch bleibt die weitere Entwicklung abzuwarten. Konjunkturelle Entwicklungen und saisonale Schwankungen beeinflussen die Integrationsarbeit der Grundsicherungsträger“, so das Fazit von Dr. McGovern, der sich auch nochmals ausdrücklich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des KreisJobCenters für ihre gute Arbeit bedankte.

Die Kennzahlen sind unter www.sgb2.info eingestellt und für jeden Bürger abrufbar. Dort finden sich zudem die Erläuterungen zu den entsprechenden Quoten.
 

  In der Kreisverwaltung erläuterten Erster Kreisbeigeordneter Dr. Karsten McGovern und die Leiterin des KreisJobCenter, Andrea Martin, den Spitzenplatz für den Landkreis Marburg-Biedenkopf bei den Integrationen in Arbeit. Foto: Landkreis
In der Kreisverwaltung erläuterten Erster Kreisbeigeordneter Dr. Karsten McGovern und die Leiterin des KreisJobCenter, Andrea Martin, den Spitzenplatz für den Landkreis Marburg-Biedenkopf bei den Integrationen in Arbeit.
Foto: Landkreis

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