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Dank für geglückte Rettung: Alfred Theis ist Dank der schnellen und richtigen Entscheidung der Leitstelle schon wieder auf den Beinen – Mitarbeiter der Leitstelle zögerten nicht und schickten den Hubschrauber-Notarzt nach Steinperf

(Pressemitteilung Nr. 176/2011 vom 17.05.2011)
Marburg-Biedenkopf – Richtige und schnelle Entscheidungen können Leben retten: Für die schnelle und richtige Entscheidung der Mitarbeiter der Zentralen Leitstelle hat sich jetzt Alfred Theis aus Steffenberg-Steinperf bei den Mitarbeitern der Rettungsleitstelle bedankt. Die gut funktionierende Rettungskette, die die Leistelle in Gang gesetzt hat, rettete Alfred Theis das Leben. „Es ist mir wichtig, den Menschen herzlich zu danken, die diese lebensrettenden Entscheidungen getroffen haben“, sagte Alfred Theis bei einem Besuch in der Zentralen Leitstelle im Marburger Landratsamt.

Es war am Karfreitag, als Alfred Theis über starke Schmerzen in der Brust und Unwohlsein klagte. Sein Sohn tat das einzig Richtige: Er wählte den Notruf 112. Leitstellendisponent Jens Müller nahm den Notruf entgegen. Er erfragte die Symptome, die auf einen Herzinfarkt schließen ließen und schickte dann sofort den zuständigen Rettungswagen aus Bottenhorn los. Bei Verdacht auf Herzinfarkt ist auch der Einsatz eines Notarztes erforderlich. Der zuständige Notarzt aus Wolfgruben war aber bereits bei einem anderen Einsatz gebunden. Auch der nächste Notarzt aus Marburg war bereits im Einsatz.

Die Rettungswagenbesatzung war schon nach viereinhalb Minuten bei Alfred Theis und leitete erste, lebensrettende Maßnahmen ein. Unterdessen trafen die Mitarbeiter in der Leitstelle die lebensrettende Entscheidung: „Der Einsatz eines Rettungshubschraubers war die schnellste Möglichkeit, einen Notarzt zum Patienten zu bringen“, erläuterte Jens Müller seine Entscheidung. Er forderte bei seinen Kollegen in Nordrhein-Westfalen den Rettungshubschrauber „Christoph 25“ aus Siegen an, der auch sofort startete.

Kurze Zeit später landete der Helikopter in Steinperf und der Notarzt konnte die medizinische Versorgung des Patienten fortsetzen. Er entschied auch, dass Alfred Theis nach der Erstversorgung vor Ort mit dem Rettungshubschrauber und nicht mit dem Rettungswagen ins Marburger Klinikum transportiert wird. „Auf diesem Weg wurde nochmals kostbare Zeit gespart“, erläuterte Maik Klein, der Leiter der Zentralen Leitstelle. Knapp acht Minuten dauerte der Flug aus dem Hinterland auf die Marburger Lahnberge. Der Transport mit dem Rettungswagen hätte dreimal so lange gedauert.

Die Mitarbeiter der Zentralen Leitstelle freuten sich über den Besuch von Alfred Theis – und darüber, dass es ihm schon wieder deutlich besser geht. „Es kommt nicht häufig vor, dass sich jemand bei uns bedankt“, sagte Maik Klein. „Für uns ist es aber auch eine sehr positive Rückmeldung, wenn wir sehen, dass unsere Entscheidung richtig war und den Patienten genutzt hat.“
 

  Alfred Theis (links) stattete der Rettungsleitstelle des Kreises einen Besuch ab, um sich dort bei Leitstellendisponent Jens Müller für die schnelle und kompetente Hilfe zu bedanken, die ihm wahrscheinlich das Leben gerettet hat. (Foto: Landkreis)
Alfred Theis (links) stattete der Rettungsleitstelle des Kreises einen Besuch ab, um sich dort bei Leitstellendisponent Jens Müller für die schnelle und kompetente Hilfe zu bedanken, die ihm wahrscheinlich das Leben gerettet hat.
(Foto: Landkreis)

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