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Eröffnung der Ausstellung „Die andere Schärfe – Verkehrte Welten“ im Landratsamt – Andreas Maria Schäfer und Wolfgang Schekanski stellen bis zum 14. Juni 2013 aus
(Pressemitteilung Nr. 173/2013 vom 13.05.2013)

Marburg-Biedenkopf – „Ich denke, bei dieser Ausstellung von Wolfgang Schekanski und Andreas Maria Schäfer ist es vielen folgendermaßen ergangen: Sie haben nämlich gedacht, warum sind hier so viele Fotos falsch herum aufgehängt und warum sind andere unscharf? Dann war jedoch unschwer zu erkennen, dass sich hier niemand ein Spaß erlaubt und kurzfristig die Bilder verkehrt herum aufgehängt hat. Es war also volle Absicht!“, erläuterte der stellvertretende Landrat Dr. Karsten McGovern bei der gut besuchten Ausstellungseröffnung im Landratsamt.

Das Thema der Fotokunstausstellung „Die andere Schärfe – Verkehrte Welten“ macht neugierig. Dr. McGovern verwies darauf, dass hier gefordert werde, sich auf die Ausstellung und diese neuen Techniken einlassen. Es entstehen dadurch neue Sichtweisen. Außerdem erläuterte er, dass es im Landratsamt mindestens einmal im Jahr eine Fotokunstausstellung gebe.

Warum die Bilder teilweise unscharf bzw. für den Betrachter auf dem Kopf stehen, erläuterte dann die Marburger Künstlerin Christine Dahrendorf. Demnach sind Wolfgang Schekanskis Bilder mit einem speziellen Objektiv fotografiert, welches durch manuelles Verbiegen mit der Hand einen künstlerischen Schärfebereich erzeugt, der einmalig und nicht reproduzierbar ist. Dadurch liegt die Schärfe auch in einem sogenannten „Sweet Spot“ und nimmt von dort aus ab. Durch diesen vom Fotografen für den Bruchteil einer Sekunde kurzfristig erzeugten Schärfebereich entstehen diese anspruchsvollen Kompositionen.

„Verkehrten Welten“ lautet die Überschrift über die Arbeiten von Andreas Maria Schäfer. Dabei, so Dahrendorf, werden die Fotos aus der Hüfte geschossen, von einer an einem Gürtel befestigten Kamera. So sind diese „Streetfotografien“ ungewohnt und plötzlich werden andere Dinge wichtig, wie etwa Schatten oder sonst Beiläufiges rückt auf einmal in den Mittelpunkt. Es geht nicht darum, sich beim Betrachten umzudrehen, sondern die Fotos so in dieser Form wahrzunehmen. Diese moderne Aufnahmetechnik erfordert ähnlich wie zu Beginn der fotografischen Zeitrechnung also den Blick mit dem inneren Auge des Künstlers. Christine Dahrendorf machte deutlich, dass Wolfgang Schekanski bei vielen Künstlern in der Region bestens bekannt sei, weil er wertvolle Hilfestellungen beim Fotografieren der Kunstwerke leistet. Zu Schäfer sagte sie, dass er sich selbst Berufungsfotograf nenne und in der Region zudem besonders durch seine Aktivitäten in der Fotocommunity bekannt sei.

Musikalisch umrahmt wurde Ausstellung durch die Gruppe die Kääsbohrer, bei der Wolfgang Schekanski ebenfalls am Bass mitspielt.



Eine Austellung mit ungewöhnlichen Fotos wurde im Landratsamt eröffnet (v.l.n.r.): Andreas Maria Schäfer, Erster Kreisbeigeordneter Dr. Karsten McGovern sowie Wolfgang Schekanski.   Foto: Landkreis






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Eine Austellung mit ungewöhnlichen Fotos wurde im Landratsamt eröffnet (v.l.n.r.): Andreas Maria Schäfer, Erster Kreisbeigeordneter Dr. Karsten McGovern sowie Wolfgang Schekanski.
 
Foto: Landkreis

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