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Landrätin besucht die Stadt Amöneburg – Die Stadt mitsamt ihren Stadtteilen zeigten sich von ihrer besten Seite / Fründt lobt großes Bürgerengagement

(Pressemitteilung 163/2015 vom 08.05.2015)

Marburg-Biedenkopf – Einmal im Rahmen einer Legislaturperiode versucht die Landrätin alle Städte und Gemeinden im Rahmen eines Gemeindebesuchs zu besuchen und sich vor Ort über bestimmte Maßnahmen, Probleme und Chancen zu informieren. „Für mich ist es immer gut, wenn ich mir bestimmte Projekte selbst anschauen und mit den betroffenen Menschen vor Ort sprechen kann. Das ist wesentlich einprägsamer, als wenn man bestimmte Informationen nur schriftlich erhält. Die Stadt Amöneburg hat sich für mich sehr positiv dargestellt und vor allem von dem großen ehrenamtlichen Engagement bin ich richtig beeindruckt“, sagte Landrätin Kirsten Fründt.

Am 7. Mai stand bei herrlichem Wetter der Besuch der Stadt Amöneburg auf dem Programm. Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg hatte ein interessantes und vielseitiges Programm zusammengestellt, an dem auch Vertreter des Magistrats, des Parlaments und die jeweiligen Ortsvorsteher teilnahmen. Auch aus seiner Sicht war es ein gelungener Tag: „Ich bin sehr froh und dankbar über den Besuch der Landrätin. Gerne haben wir die Gelegenheit genutzt, um auf vielfältige Projekte und Aktivitäten in unsere Stadt aufmerksam zu machen. Auch wenn wir nur einen kleinen Einblick ermöglichen konnten, so habe ich doch den Eindruck, dass der Besuch für beide Seiten sehr positiv war.“

Zuerst stand ein Besuch der Tagespflegeeinrichtung AurA in der städtischen Immobilie „Goldener Stern“ in Roßdorf an. Direkt in der Ortsmitte gelegen, führten Hans Loock und seine Schwester Dagmar Loock-Wirth von der Geschäftsführung durch die Einrichtung, die einen sehr guten Eindruck hinterließ. Mit einem sehr integrativen Konzept und einer freundlichen und angenehm gestalteten Einrichtung überzeugte die Tagespflegeeinrichtung. Zum Glück habe sich in den letzten Jahren die Einstellung gegenüber Demenzkranken erheblich verbessert. Früher war auch ein „Verstecken im eigenen Wohnumfeld“ nicht selten, erläuterten Hans Loock und Dagmar Loock-Wirth.

Anschließend nahm die Landrätin an einem Mittagessen des Bürgervereins Leben und Altwerden e. V., in Mardorf teil. Hier können Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtgebiet unter anderem dienstags und donnerstags an einem Mittagessen mit anschließenden Gesprächen teilnehmen. Nach dem Essen wird dann regelmäßig gesungen. In dieser Einrichtung, die ebenfalls einen sehr guten Eindruck hinterließ und auch vom Landkreis unterstützt wird und wo eine sehr freundliche Atmosphäre herrschte, trug sich die Landrätin anlässlich des Gemeindebesuchs zudem in das Goldene Buch der Stadt Amöneburg ein.

In Erfurtshausen wird das bürgerschaftliche Engagement groß geschrieben. Im Rahmen der Dorferneuerung wurde das Spielplatzprojekt besichtigt. Die Vorsitzende des Dorferneuerungsausschusses, Dr. Annette Schick, zeigte auf, wie viel bei diesem schönen Spielplatz, der auch generationenübergreifend geplant wird, in Eigenleistung erbracht wurde. Auch weitere Dorferneuerungsprojekte konnten in Erfurtshausen besichtigt werden, ehe es dann zu Betriebsbesichtigung der Firma Alphatec Maschinenbau GmbH, ebenfalls in Amöneburg-Erfurtshausen ging.

Bürgermeister Richter-Plettenberg hob hier besonders positiv hervor, dass der Geschäftsführer Norbert Riehl seinen Betrieb aus Gießen nach Erfurtshausen, seinem Wohnort, verlegt habe. Das sei ein gutes Beispiel für die Potenziale der ländlichen Räume und der Stadtteile von Amöneburg. Auch die Anbindung an das schnelle Internet sei in diesem Zusammenhang von großer Bedeutung. Der Betrieb entwickelt und fertigt kundenorientiert spezifisch gestaltete Sondermaschinen, die meist außerhalb des Lieferprogramms anderer Maschinenbaufirmen liegen.

Bei der Besichtigung der Baustelle „Treffpunkt“ Rüdigheim wurde sowohl das Thema Feuerwehren als auch die Nutzung des Treffpunkts für die Vereine angesprochen. Der Planer Jörg Weber erläuterte die Baumaßnahme und zeigte auf, dass sich das Gebäude dadurch grundlegend verändern wird. Für die Freiwillige Feuerwehr gilt, dass man aus Sicht des Stadtbrandinspektors Stefan Krähling insgesamt gut aufgestellt ist, vor allem die Wache in Rüdigheim jedoch dringender Veränderungen bedarf. Die Ausfahrt müsse hier beispielsweise noch besser gesichert werden, etwa durch ein Warnlicht beim Ausrücken. Im Rahmen der Umbaumaßnahmen werden deutliche Verbesserungen erfolgen.

Schulleiter Hans-Georg Lang von der vom Bistum Fulda getragenen Stiftsschule Amöneburg erläuterte der Landrätin dann die umfangreichen Umbaumaßnahmen an der Schule. Rund 1,9 Millionen Euro wurden und werden in die Schule investiert und das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen. Dadurch können sowohl Unterrichtsangebote als auch die Cafeteria deutlich aufgewertet werden. Die Schule überzeugte Landrätin Fründt nicht durch die herrliche Lage, sondern auch durch das Konzept und die baulichen Anlagen.

Im Anschluss daran erfolgte eine Betriebsbesichtigung bei der Firma Lindner GmbH und Co. KG. Auch das ist ein sehr schönes Beispiel für die Attraktivität des Standorts Marburg-Biedenkopf bzw. Amöneburgs. Nachdem dem Tod des ehemaligen Firmeninhabers wurde die Firma von einem Betrieb aus Baden-Württemberg letztes Jahr aufgekauft. Dieser Standort in Amöneburg ist für Geschäftsführer Achim Zeh besonders wichtig, weil sich die Firma Lindner in Deutschland als Marktführer für bestimmte Hohlschrauben und Verbindungselemente sieht und im Gegensatz zum Ausland, wo man zuvor eine Firma besaß, hier auch gut ausgebildetes Fachpersonal vorfinden kann. Das ist eine Win-Win-Situation. Es werden Arbeitsplätze erhalten und durch Spezifizierung kann der Betrieb nunmehr der Konkurrenz mehr als nur Paroli bieten.

Zum Abschluss stand der Besuch des herrlich gelegenen Restaurants Burg Café auf dem Programm, das sich nicht nur auf regionale Produkte eingestellt hat, sondern mit einem besonderen Konzept (etwa mit guter Livemusik und hochwertigen Menüs) aufwartet und vor allem auf Qualität setzt. Hier ging es um das Thema ehrenamtliches Engagement im Rahmen der Flüchtlingsbetreuung. Elisabeth Bolm-Tatzel, (Sprachunterricht, Koordination), Sigrid Kuba, (Sprachunterricht für Kinder), Elisabeth Rhiel, (Einrichtung von Wohnungen), Jana Schaper (Kleiderkammer) und Matthias Hahne, (Jugendsport) berichteten über ihre jeweilige Arbeit. Landrätin Fründt bedankte sich für das großartige Engagement dieser Menschen, die beispielhaft für so viele stehen, die sich im Kleinen wie im Großen engagieren.

„Unter dem Strich stehen für mich sehr gute Einblicke in die Stadt Amöneburg mitsamt seinen Stadtteilen und ich bedanke mich für die vielen guten Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern sowie mit den Vertretern der städtischen Gremien“, schloss Landrätin Kirsten Fründt. 

Die Tagespflegeeinrichtung AurA in Roßdorf überzeugte durch ihr Konzept und die wohnliche Athmosphäre. Sie war der erste Anlaufpunkt auf des Gemeindebesuchs der Landrätin. Foto: Landkreis

Die Tagespflegeeinrichtung AurA in Roßdorf überzeugte durch ihr Konzept und die wohnliche Athmosphäre. Sie war der erste Anlaufpunkt auf des Gemeindebesuchs der Landrätin.

Foto: Landkreis

Achim Zeh, Geschäftsführer der Firma Lindner (li.), erklärte Landrätin Kirsten Fründt im Beisein der stellvertretenden Geschäftsführerin Silke Stetter-Auchter (2.v.r.) und Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg eine der Maschinen. Foto: Landkreis

Achim Zeh, Geschäftsführer der Firma Lindner (li.), erklärte Landrätin Kirsten Fründt im Beisein der stellvertretenden Geschäftsführerin Silke Stetter-Auchter (2.v.r.) und Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg eine der Maschinen.

Foto: Landkreis

Abschlussgespräch von Landrätin Kirsten Fründt und Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg mit sich ehrenamtlich engagierten Menschen und Vertretern der Gremien und dem Ortsvorsteher im herrlich gelegenen Restaurant Burg Café. Foto: Landkreis

Abschlussgespräch von Landrätin Kirsten Fründt und Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg mit sich ehrenamtlich engagierten Menschen und Vertretern der Gremien und dem Ortsvorsteher im herrlich gelegenen Restaurant Burg Café.

Foto: Landkreis

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