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Auch Spürnasen riechen keinen Rauch im Schlaf – Landrat und Kreisbrandinspektor raten zu Rauchmeldern – Freitag, der 13. April 2012 ist bundesweiter Rauchmeldertag / Ab 2014 müssen alle Wohnungen ausgestattet sein

(Pressemitteilung Nr. 152/2012 vom 10.04.2012)
Marburg-Biedenkopf – Müde bin ich, geh zur Ruh… Wenn wir uns schlafen legen, bekommt auch unser Geruchssinn seine verdiente Pause. Bei einem Brand in den eigenen vier Wänden kann diese eigentlich gesunde Körpereigenschaft aber fatale Folgen haben. Denn Brandrauch ist ein lautloser Killer. Jahr für Jahr kommen in Deutschland rund 600 Menschen bei Wohnungsbränden ums Leben. Die meisten davon ersticken durch den giftigen Brandrauch. Sicheren Schutz bieten Rauchmelder – sie schlafen nie. Zum bundesweiten Rauchmeldertag am Freitag, 13. April, raten Landrat Robert Fischbach und Kreisbrandinspektor Lars Schäfer eindringlich zu Rauchmeldern in den eigenen vier Wänden.

Aktuell haben bereits zehn Bundesländer, darunter auch Hessen, eine Rauchmelderpflicht eingeführt. Ab 31. Dezember 2014 müssen alle bestehenden Wohnungen mit Rauchmeldern ausgestattet sein. Für Neubauten gilt die Rauchmelder-Pflicht bereits jetzt. „Abgesehen von der gesetzlichen Verpflichtung sollte die Vernunft eigentlich jeden dazu bringen, sich freiwillig Rauchmelder zu beschaffen und in der Wohnung aufzuhängen“, betont Landrat Robert Fischbach. „Schließlich geht es um das eigene Leben und die eigene Gesundheit“, gibt der Landrat zu bedenken.

„In Wohnungen müssen Schlafräume, Kinderzimmer und Flure, über die Rettungswege führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird“, erläutert Kreisbrandinspektor Lars Schäfer. „Ein Rauchmelder, der noch verpackt in einer Schublade schlummert, nutzt nichts und kann das Leben kosten“, warnt der oberst e Brandschützer im Kreis.

Die Antworten, die Feuerwehrleute immer wieder zu hören bekommen wenn sie für Rauchmelder werben, sind „Bei mir brennt es nicht“ oder „Ich brauche keine Rauchmelder, bei uns raucht niemand!“ und lösen bei den Fachleuten Kopfschütteln aus. „Ein Brand in den eigenen vier Wänden kann jeden von uns jederzeit treffen. Ein Rauchmelder ist dann eine Lebensversicherung“, betont Lars Schäfer. „Rauchmelder helfen dabei, einen Brand frühzeitig zu erkennen und öffnen ein lebensrettendes Zeitfenster, in dem sich Betroffene in Sicherheit bringen und die Feuerwehr alarmieren können“, betont der Kreisbrandinspektor

Für Rauchmelder in privaten Haushalten gibt es seit Herbst 2011 ein unabhängiges Qualitätszeichen. „Q“ kennzeichnet qualitativ hochwertige Rauchmelder für den Langzeiteinsatz in privaten Wohnungen. Damit wird die Suche nach einem langlebigen Produkt zum Kinderspiel. Ähnlich wie andere Gütesiegel garantiert „Q“ den Verbrauchern, dass ein Rauchmelder ausgewählte Qualitätskriterien erfüllt. Zum Beispiel gewährleisten alle ausgezeichneten Produkte eine mindestens 10-jährige Lebensdauer von Batterie und Rauchmelder. Weitere Qualitätsmerkmale sind das VdS-Siegel und das CE-Zeichen.

Alle Informationen zum bundesweiten Rauchmeldertag auf www.rauchmelder-lebensretter.de
 

  Landrat Robert Fischbach (links) und Kreisbrandinspektor Lars Schäfer raten eindringlich dazu, in der Wohnung Rauchmelder aufzuhängen: "Neben der gesetzlichen Verpflichtung, die ab Ende 2014 bindend ist, gebietet es auch die Vernunft. Denn: Rauchmelder warnen vor einem lautlosen Killer!" (Foto: Landkreis)
Landrat Robert Fischbach (links) und Kreisbrandinspektor Lars Schäfer raten eindringlich dazu, in der Wohnung Rauchmelder aufzuhängen: "Neben der gesetzlichen Verpflichtung, die ab Ende 2014 bindend ist, gebietet es auch die Vernunft. Denn: Rauchmelder warnen vor einem lautlosen Killer!"
(Foto: Landkreis)

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