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Gemeinsame Nutzung von E-Autos nimmt Fahrt auf – Abschlussveranstaltung informiert über den Stand in drei Landkreiskommunen und Möglichkeiten der gemeinschaftlichen Nutzung von Elektro-Fahrzeugen

(Pressemitteilung 147/2017 vom 06.04.2017)

Marburg-Biedenkopf – Grünes Licht in Lahntal, Rauschenberg und Weimar für ein gemeinschaftlich organisiertes Electo-Car-Sharing, die gemeinsame Nutzung von Elektro-Autos. Wie dies gelingen soll und wie es dazu kam, wird am Mittwoch, 26. April 2017, im Bürgerhaus in Lahntal-Caldern (Kernbacher Str. 3) ab 18:00 Uhr vorgestellt.

Car-Sharing gilt, insbesondere wenn es sich um Elektro-Fahrzeuge handelt, als umweltfreundliche und kostengünstige Alternative zum allein genutzten Privatwagen. Ein Modell auch und insbesondere für ländliche Regionen – dafür warb in den vergangenen neun Monaten das Projekt „Gemeinsam mobil – Nutzen statt Besitzen als Gemeinschaftsaufgabe“ des Landkreises Marburg-Biedenkopf.

Auf der Grundlage von Befragungen wurden Lahntal, Rauschenberg und Weimar für das vom Bundesverkehrsministerium geförderte Projekt ausgewählt. In allen drei Kommunen wurden jeweils zwei Workshops organisiert, um Bürgerinnen und Bürger nicht nur über Chancen und Möglichkeiten direkt vor Ort zu informieren, sondern auch gleich miteinzubeziehen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erarbeiteten hierbei, unterstützt von Vertretern des Landkreises und der Unternehmensberatung EcoLibro GmbH, die Möglichkeiten eines gemeinsamen Car-Sharing-Projekts unter Berücksichtigung der jeweils eigenen Rahmenbedingungen. Auch zu den Themen Infrastruktur und Technologie, Finanzierungsmöglichkeiten und Rechtsformen wurde informiert und mögliche Akteure und Nutzer diskutiert. Zusätzliche Veranstaltungen bezogen zudem Elektrounternehmen und große Arbeitgeber der Region mit ein.

Ein weiteres Ergebnis neben dem Entschluss in den drei Kommunen zukünftig Elektroautos gemeinschaftlich nutzen zu wollen, ist ein Leitfaden, in dem die Erkenntnisse der insgesamt neun Veranstaltungen zum Thema zusammengefasst werden. Anhand der drei Beispielkommunen soll aufgezeigt werden, wie in ländlichen Regionen die gemeinsame Nutzung von Elektrofahrzeugen auch anderswo Fahrt aufnehmen kann.

Weitere Informationen sind bei Herrn Franke (Telefon: 06421 405-6213, E-Mail: ( FrankeS@marburg-biedenkopf.de ) vom Fachbereich Ländlicher Raum und Verbraucherschutz erhältlich.

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