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In der Kreisverwaltung lernten Mädchen Frauen in Führungspositionen kennen und erkundeten technische Berufe – Girls’Day 2013: Rund 1.250 Mädchen aus Landkreis und Stadt waren dabei
(Pressemitteilung Nr. 144/2013 vom 25.04.2013)

Marburg-Biedenkopf - Laut Erhebungen des Staatlichen Schulamtes haben am diesjährigen Girls’Day 1.250 Mädchen aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf und der Stadt Marburg teilgenommen. Dies ist dem gemeinsamen langjährigen Engagement von Unternehmen, Gemeinden und Städten, Schulen, Eltern und vielen Institutionen zu verdanken, die unter Federführung des Kreisfrauenbüros mit einem Aktionsbündnis dazu beigetragen haben den Mädchen-Zukunftstag so erfolgreich hier zu etablieren.

Auf der bundesweiten Girls’Day-Seite wurden in unserer Region allein 80 Veranstaltungen mit insgesamt 686 Mädchen angeboten. Die restlichen Praktikumsstellen suchten sich die Mädchen selber, oft im Betrieb der Eltern oder bei Bekannten.

Am Aktionstag geht es darum, Mädchen für Berufe in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaft und für Führungspositionen zu begeistern. Mit großem Erfolg, denn nach jüngsten Befragungen weiß man: Zwei von fünf Mädchen können sich nach dem Girls’Day gut vorstellen, einen technisch-naturwissenschaftlichen Beruf zu ergreifen. Jedes vierte Unternehmen erhält Bewerbungen von Mädchen, die bei einem Girls’Days den Betrieb kennengelernt haben und 60 Prozent der Mädchen werden daraufhin auch eingestellt.

Auch die Kreisverwaltung Marburg-Biedenkopf nahm 19 Mädchen in drei Fachbereichen auf. Zwei Mädchen lernten die Zentrale Leitstelle und die Aufgaben des Fachbereichs Gefahrenabwehr kennen und erlebten damit, wo die Anrufe unter der Notrufnummer 112 landen und was dann geschieht. Da der Landkreis auch für den Rettungsdienst zuständig ist, konnten die beiden Mädchen auch einen Rettungswagen der Johanniter-Unfall-Hilfe besichtigen. Außerdem lernten sie etwas über den neuen Digitalfunk oder wie eine Wärmebildkamera funktioniert.

Andere Mädchen konnten sich im KreisJobCenter mit Frauen in Führungspositionen austauschen und wurden darin bestärkt, an ihre eigenen Fähigkeiten und Stärken zu glauben und dass es sich lohnt, auch mal über den Tellerrand hinaus zu schauen.

Mädchen waren auch in Amöneburg und Umgebung auf den Spuren der Natur und bekamen so einen Eindruck, was im Fachbereich Bauen, Wasser und Naturschutz des Kreises geschieht.

Begrüßt wurden sie von dem Ersten Kreisbeigeordneten Dr. Karsten McGovern und der Frauenbeauftragten des Kreises, Claudia Schäfer. „Lasst euch niemals erzählen, dass ein Mädchen irgendetwas nicht kann, weil es ein Mädchen ist“, gab Dr. McGovern den Mädchen mit auf den Weg. „Nutzt eure Chance einfach mal jenseits von den zehn beliebtesten Frauenberufen, die oft nicht so gut bezahlt sind und wenig Karrierechancen bieten, etwas ganz Neues kennenzulernen. Professorin, Team- oder Betriebsleiterin, Landrätin, Pilotin oder auch Schreinerin - alles schöne Jobs für junge Frauen“, so die Frauenbeauftragte Claudia Schäfer.

Dominik Niemann (auf der Trage) und Sören Schenk, Mitarbeiter der Johanniter-Unfall-Hilfe, erklärten Paula Brusius (11, rechts) und Lina Wagner (10) einen Rettungswagen. Die beiden Mädchen besuchten im Rahmen des GirlsDay den Fachbereich Gefahrenabwehr beim Kreis, der auch für den Rettungsdienst zuständig ist.
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Dominik Niemann (auf der Trage) und Sören Schenk, Mitarbeiter der Johanniter-Unfall-Hilfe, erklärten Paula Brusius (11, rechts) und Lina Wagner (10) einen Rettungswagen. Die beiden Mädchen besuchten im Rahmen des GirlsDay den Fachbereich Gefahrenabwehr beim Kreis, der auch für den Rettungsdienst zuständig ist.

Kreisbrandinspektor Lars Schäfer erklärte Lina Wagner (10, links) und Paula Brusius (11) die Funktion einer Wärmebildkamera.
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Kreisbrandinspektor Lars Schäfer erklärte Lina Wagner (10, links) und Paula Brusius (11) die Funktion einer Wärmebildkamera.

Andreas Sohn, Einsatzbearbeiter in der Zentralen Leitstelle des Kreises, erklärte Paula Brusius (11, links) und Lina Wagner (10) die neuen Digitalfunkgeräte. Gleichzeitig erhielten die beiden Mädchen Einblicke in die Arbeit der Zentralen Leitstelle.
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Andreas Sohn, Einsatzbearbeiter in der Zentralen Leitstelle des Kreises, erklärte Paula Brusius (11, links) und Lina Wagner (10) die neuen Digitalfunkgeräte. Gleichzeitig erhielten die beiden Mädchen Einblicke in die Arbeit der Zentralen Leitstelle.

Der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern (Mitte) und Claudia Schäfer, die Frauenbeauftragte des Kreises, begrüßten gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung die Teilnehmerinnen am diesjährigen GirlsDay.
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Der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern (Mitte) und Claudia Schäfer, die Frauenbeauftragte des Kreises, begrüßten gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung die Teilnehmerinnen am diesjährigen GirlsDay.


Fotos: Landkreis



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