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Landrätin Fründt: „Es gibt viele leistungsstarke und innovative Betriebe im Landkreis“ – Firmen und Geschäftsideen im Hinterland und Südkreis beeindrucken

(Pressemitteilung 144/2014 vom 25.04.2014)

Marburg-Biedenkopf – „Ich habe großen Respekt vor der unternehmerischen Leistung und der Innovationskraft der Betriebe im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Sehen konnte ich qualitativ sehr hochwertige Produkte, tolle Geschäftsideen, sehr viel unternehmerischen Mut sowie soziale Verantwortung für die Beschäftigten. Das hat mich sehr beeindruckt“, sagte Landrätin Kirsten Fründt nach dem Besuch von Betrieben in Lohra, Dautphetal und Biedenkopf.

Zuerst besuchte sie die Firma Lather® Kommunikation in Lohra-Damm und wurde dort von Unternehmer Peter Lather empfangen, der seinen Betrieb 1989 gründete. „Unsere Produkte werden gemeinsam mit dem Kunden entwickelt und sind individuell auf deren Bedarfe und Wünsche ausgerichtet. Wir hören zu und entwickeln gemeinsam mit Ihnen eine maßgeschneiderte Lösung, die schnell und zuverlässig in unserem Hause produziert wird“, so Lather. Das vielseitige Sortiment des Betriebs wird in vier verschiedene Sparten unterteilt: So gibt es die Sparten Produkt- und Mehrwegverpackungen, Präsentations- und Kommunikationsmittel, individuelle Konsumgüter für Industrie, Büro und Technik sowie die Sparte Dienstleistung mit Entwicklung, Musterbau und Siebdruck.

Sowohl von der Vielfalt der Produkte, der Schnelligkeit der Entwicklung von passgenauen Lösungen als auch von dem Betriebsklima zeigt sich Landrätin Fründt sehr angetan. Peter Lather ist zudem Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Kassel-Marburg. In diesem Zusammenhang verwies Lather darauf, dass das Thema Ausbildung zum Teil sehr problematisch sei, weil es insgesamt in den Ausbildungsbetrieben im Landkreis eine zu hohe Zahl von Ausbildungsabbrechern geben würde. Manchmal würde die Ausbildung - trotz gültigem Vertrag – sogar gar nicht angetreten. Das sei ein grundsätzliches und ernst zu nehmendes Problem für die Betriebe aber auch die Ausbildungsplatzsuchenden im Landkreis; ein Thema, um das sich insgesamt gekümmert werden müsse.

Anschließend besuchte die Landrätin die Firma Reichel KG in Dautphetal-Mornshausen. Geschäftsführer Günter Reichel und sein Sohn Michael Reichel führten durch den Betrieb, der vor über 30 Jahren gegründet wurde. „Von der soliden Schiebetür bis zur exklusiven Echtglasabtrennung reichen unsere Angebote. Schon bei der Entwicklung setzen wir Detaillösungen voraus, die sich deutlich von der Masse absetzen. Dies belegen zahlreiche europäische und internationale Patente“, erläuterte Günter Reichel. Kurz vor der Marktreife steht ein neuartiger und überzeugender Ganzkörperrasierer, der bald vertrieben werden wird. Fründt war nicht nur von dem neuen Rasierer, sondern auch von den qualitativ hochwertigen Duschabtrennungen und den innovativen Scharnieren sehr angetan, die ganz neue Nutzungsmöglichkeiten zulassen: „Auch hier zeigt sich die Leistungsfähigkeit unserer Wirtschaftsbetriebe im Landkreis, die sich vor allem durch Sonderanfertigungen und passgenaue Speziallösungen mit hoher Qualität auf dem Markt behaupten können.“ Gerade erst eröffnet und damit ganz neu und sehr einladend zeigte sich das Café Moka, angrenzend an den Betrieb. In einer sehr angenehmen Atmosphäre können hier Gäste sowohl Kaffee trinken als auch Speisen zu sich nehmen. Das Café ist vom Radweg und von den Wanderwegen aus gut zu erreichen.

Zum Abschluss fuhr die Landrätin zu einer weiteren innovativen Geschäftsidee im Zusammenhang mit dem Tagestourismus in Biedenkopf. Dort gibt es das „kleinHOTEL“, eine Geschäftsidee von Nicole Habich-Pfeifer, die auch Geschäftsführerin der 2010 gegründeten „mein kleinHotel KG“ ist. Ihr Zielpublikum sind vor allem Reisende, die ein oder zwei Nächte in Biedenkopf bleiben, wie etwa Radfahrer, Wanderer und auch Geschäftsreisende. Sie bietet moderne Design-Zimmer in Appartementmodulen, die in Holzständerbauweise mit viel Glas erbaut wurden und die im Sommer wie im Winter sehr einladend sind. Derzeit wird das Angebot noch erweitert. „Hier kann man eingebettet in die Natur ein völlig neues Wohngefühl erleben. Auch ein ‚Hottub’, ein Whirlpool unter freiem Himmel kann zu jeder Jahreszeit genutzt werden“, informierte Habich-Pfeifer. „Hier fühle ich mich auch direkt sehr wohl“, sagte Landrätin Fründt bei der Besichtigung der Appartements. Von Nicole Habich-Pfeifer und Peter Neumann erfuhr sie dann auch, dass das Geschäftsmodell patentiert ist und als Franchise-Modell bereits vermarktet wird. Auch im Landkreis Marburg-Biedenkopf sind weitere Standorte denkbar. Wie gut diese Idee von Habich-Pfeifer auch von anderen eingestuft wird, zeigt die hohe Anerkennung durch die Nominierung für den Deutschen Tourismuspreis 2010.

„Das war insgesamt hoch interessant und aufschlussreich. Der Einblick in verschiedene Betriebe und Geschäftsideen, Chancen und Probleme war hilfreich. Als Landkreis wollen wir genauso wie die Betriebe im Kreis gute Wohn- und Lebensbedingungen. Für mich steht fest, dass wir im Landkreis hoch interessante Betriebe haben, die leistungsfähig, modern und voller Ideen sind. Drei davon konnte ich heute besichtigen!“

Landrätin Kirsten Fründt besuchte Betriebe im Landkreis und erfuhr dabei einiges über aktuelle Probleme, Chancen und innovative Ideen der Firmen, wie hier etwa von Unternehmer Peter Lather.   Foto: Landkreis Marburg-Biedenkopf

Landrätin Kirsten Fründt besuchte Betriebe im Landkreis und erfuhr dabei einiges über aktuelle Probleme, Chancen und innovative Ideen der Firmen, wie hier etwa von Unternehmer Peter Lather.
 
Foto: Landkreis Marburg-Biedenkopf

Landrätin Kirsten Fründt besuchte Betriebe im Landkreis und erfuhr dabei einiges über aktuelle Probleme, Chancen und innovative Ideen der Firmen, wie hier etwa von Günter Reichel (links) und Michael Reichel (2.v.r.) im Beisein von Dr. Frank Hüttemann (re.) von der Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Landkreises.   Foto: Landkreis Marburg-Biedenkopf

Landrätin Kirsten Fründt besuchte Betriebe im Landkreis und erfuhr dabei einiges über aktuelle Probleme, Chancen und innovative Ideen der Firmen, wie hier etwa von Günter Reichel (links) und Michael Reichel (2.v.r.) im Beisein von Dr. Frank Hüttemann (re.) von der Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Landkreises.
 
Foto: Landkreis Marburg-Biedenkopf 

Landrätin Kirsten Fründt besuchte Betriebe im Landkreis und erfuhr dabei einiges über aktuelle Probleme, Chancen und innovative Ideen der Firmen, wie hier etwa von Günter Reichel (links) und Michael Reichel (2.v.r.) im Beisein von Dr. Frank Hüttemann (re.) von der Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Landkreises. Foto: Landkreis Marburg-Biedenkopf

Landrätin Kirsten Fründt besuchte Betriebe im Landkreis und erfuhr dabei einiges über aktuelle Probleme, Chancen und innovative Ideen der Firmen, wie hier etwa von Günter Reichel (links) und Michael Reichel (2.v.r.) im Beisein von Dr. Frank Hüttemann (re.) von der Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Landkreises.

Foto: Landkreis Marburg-Biedenkopf


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