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Theaterabend zu Mobbing und Gewalt unter Jugendlichen in der Mittelpunktschule Dautphetal – Landkreis greift in Kooperationsprojekt das wichtige Thema für Jugendliche auf
(Pressemitteilung Nr. 142/2013 vom 24.04.2013)

Marburg-Biedenkopf –  Der Landkreis Marburg-Biedenkopf führt am 6. und 7. Mai, organisiert vom Fachbereich Familie, Jugend und Soziales, Projekttage zum Thema „Mobbing und Gewalt unter Jugendlichen“ gemeinsam mit den Mittelpunktschulen Dautphetal und Oberes Perftal in Steffenberg durch. Im Zentrum der Projekttage steht das Forumtheater „AuswegLos“, welches das bundesweit tätige Präventions- und Tourneetheaterensemble „Mensch: Theater“ aus Sinzheim als weiteren Partner in das Kooperationsprojekt einbringt. In anschließenden Workshops werden die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den Schauspielern das Gesehene nachbearbeiten und vertiefen.

„Wir können vor den Themen Gewalt und Mobbing unter Jugendlichen nicht die Augen verschließen. Ich halte ein solches gemeinsames Projekt, bei dem wir Schüler, Lehrer und auch Eltern erreichen, für sehr wichtig. Gerade im Hinblick auf die zunehmende Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft und neue Formen des Mobbings wie etwa über ‚Social Media-Angebote’ sollte das gemeinsame Aufarbeiten mit den Schauspielerinnen und Schauspielern auch Wege aufzeigen, damit sich die Jugendlichen in schwierigen Situationen zu helfen wissen“, betonte der Schuldezernent und stellvertretende Landrat Dr. Karsten McGovern.

Um auch Schülern aus nicht beteiligten Klassen sowie Eltern die Möglichkeit zu geben, am Projekt teilzuhaben, findet am Montag, dem 6. Mai, um 18:30 Uhr in der Aula der Mittelpunktschule Dautphetal eine öffentliche Aufführung des Stückes statt.

In dem Theaterstück „AuswegLos“ werden verschiedene Gewaltsituationen aus dem Lebensumfeld Jugendlicher dargestellt. Gewaltmeldungen und Stimmen im Zeitungsstil begleiten dabei die ersten Szenen, welche von einer “alltäglichen” verbalen Gewalt unter Jugendlichen handeln. Das Handlungsspektrum erweitert sich in den folgenden Szenen von Diskriminierungen in der Öffentlichkeit bis zur Ausübung von Gewalt gegen vermeintlich Schwächere. Die Theaterbesucher erleben Situationen, die sich vielleicht auch in ihrem Umfeld, auf dem alltäglichen Weg oder auf ihrem Schulhof abspielen können.

Die Zuschauer werden in den Ablauf der Präventionstheaterstücke aktiv mit einbezogen und finden gemeinsam mit den Schauspielern Lösungsansätze für den Szenenverlauf. Die Grenze zwischen Zuschauern und Bühne wird somit aufgehoben. Das Publikum erlebt und lebt Theater. Das Ensemble von “Mensch: Theater!” erhebt dabei nicht den Zeigefinger, sondern begibt sich mit dem Publikum aktiv auf die Suche nach Antworten.

Anschließend wird die Möglichkeit zum Gespräch und zur Diskussion bestehen. Hierzu sind auch Fachkräfte aus den Bereichen Schule, Schulsozialarbeit, Polizei und Jugendhilfe angefragt, um für Fragen und als Gesprächspartner zur Verfügung zu stehen.

Karten für diesen Theaterabend sind ausschließlich an der Abendkasse ab 18 Uhr erhältlich. Der Eintrittspreis beträgt 7 Euro für Einzelpersonen. Besonders attraktiv ist die Familienkarte, die für nur 10 Euro den Eintritt für die gesamte Familie umfasst.


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