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Kreisspitze distanziert sich klar von politischer Gewalt – Landrätin, Erster Kreisbeigeordneter und Kreistagsvorsitzender fordern Respekt im Umgang mit politisch Andersdenkenden

(Pressemitteilung 141/2017 vom 03.04.2017)

Marburg-Biedenkopf – Gegen jede Form von Gewalt in der politischen Auseinandersetzung haben sich Landrätin Kirsten Fründt, der Erste Kreisbeigeordnete Marian Zachow und der Kreistagsvorsitzende Detlef Ruffert ausgesprochen. Hintergrund sind Sachbeschädigungen gegen ein Auto und das Haus von Funktionären der AfD am zurückliegenden Wochenende.

„Wir müssen uns sachlich, mit Respekt und vor allem im politischen Diskurs mit politisch Andersdenkenden auseinandersetzen. Gewalt – egal in welcher Form – kann niemals ein geeignetes Mittel sein, um eine politische Überzeugung zu transportieren“, betonten Fründt, Zachow und Ruffert am Montag in Marburg.

Umso wichtiger sei es, jeder Form des Extremismus durch gezielte Vorbeugung entgegen zu wirken. „Dazu gehört eine solide finanzielle Ausstattung der Schulsozialarbeit, die wir im Landkreis Marburg-Biedenkopf kontinuierlich ausbauen, oder die Teilnahme an Programmen wie Gewalt-Sehen-Helfen. Auch das öffentliche Symposium zum Thema Extremismus und dessen Bekämpfung, das der Landkreis Marburg-Biedenkopf derzeit im Auftrag des Kreistages vorbereitet, ist ein wichtiges Signal“, sind sich Fründt, Zachow und Ruffert einig.

Von der Gewalt gegen Sachen hin zur Gewalt gegen Menschen sei es nur ein kleiner Schritt. Deshalb sei es die Pflicht aller Demokraten, sich hier frühzeitig und deutlich erkennbar zu positionieren.

„Keine politische Überzeugung rechtfertigt es, Gewalt gegen andere anzuwenden“, betonen Landrätin, Erster Kreisbeigeordneter und Kreistagsvorsitzender.

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