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Kreis passt Pläne an Rahmenbedingungen an und verbessert rettungsdienstliche Versorgung in der Region – Zusätzliche Rettungswagen in Spitzenzeiten, Wachen länger besetzt

(Pressemitteilung Nr. 138/2012 vom 30.03.2012)
Marburg-Biedenkopf – Der Landkreis Marburg-Biedenkopf verbessert zum 1.April die rettungsdienstliche Versorgung in der Region. Durch zusätzliche Rettungswagen und die Ausweitung der Einsatzzeiten können jetzt Einsatzspitzen noch besser abgefangen werden. „Wir haben in enger Zusammenarbeit mit den Rettungsdienstorganisationen –DRK Rettungsdienst Mittelhessen GmbH, Maltester und Johanniter – und in Abstimmung mit den Krankenkassen ein vorausschauendes Konzept erarbeitet umgesetzt“, teilte Landrat Robert Fischbach am Freitag in Marburg mit.

Hintergrund ist die regelmäßige Analyse der Einsatzzahlen und -Daten durch den Fachbereich Gefahrenabwehr des Kreises. Das Ergebnis: Zu bestimmten Zeiten kommt es regelmäßig zu einer erhöhten Anzahl von Rettungsdiensteinsätzen. „Hierbei muss die Zentrale Rettungsleitstelle strategisch klug Rettungswagen im Kreisgebiet verschieben, um bei Parallel-Einsätzen schnell Hilfe schicken zu können“, erläuterte Lars Schäfer, Leiter des für den Rettungsdienst zuständigen Fachbereichs Gefahrenabwehr beim Kreis. Um diese Verschiebungen zu entzerren und um die rettungsdienstliche Versorgung weiter zu verbessern, wurde das neue Konzept erarbeitet. Der Rettungsdienst im Landkreis Marburg-Biedenkopf muss jährlich rund 35.000 Einsätze absolvieren – darunter Krankentransporte und Notfalleinsätze.

„Wir sind als Landkreis für den Rettungsdienst verantwortlich und müssen sicherstellen, dass im Notfall innerhalb von zehn Minuten ein Rettungswagen vor Ort sein kann“, so Landrat Fischbach. Deshalb würden bestehende Pläne immer wieder überprüft und den sich ändernden Rahmenbedingungen angepasst. „Auf diesem Sektor machen wir keine Kompromisse – schließlich geht es um Menschenleben“, betonte der Landrat.

Das neue Konzept, das am 1. April in Kraft tritt sieht vor, dass die Rettungswache in Breidenbach künftig rund um die Uhr besetzt ist (vorher: Montag bis Freitag von 8:00 UIhr bis 18:00 Uhr). Die Rettungswache in Buchenau wird künftig täglich zwischen 9:00 Uhr und 21:00 Uhr von den Maltesern besetzt (vorher: DRK Rettungsdienst Mittelhessen, in der Zeit zwischen Montag und Freitag von 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr und samstags von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr). An der neuen Rettungswache in Ebsdorfergrund-Heskem ist künftig rund um die Uhr ein Rettungswachen stationiert (vorher: Rettungswache Ebsdorfergrund-Hachborn in der Zeit von 7:00 Uhr bis 19:00 Uhr). Neu hinzu kommt auf der Rettungswache Marburg-Nord (Johanniter) ein Rettungswagen in der Zeit von 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr; dort ist außerdem schon ein Rettungswagen im 24-Stunden-Dienst stationiert. Ein zusätzlicher Rettungswagen wird außerdem von Montag bis Freitag zwischen 9:00 Uhr uns 20:00 Uhr an der Rettungswache Stadtallendorf stationiert (DRK Rettungsdienst Mittelhessen), wo ebenfalls ein Rettungswagen im 24-Stunden-Dienst besetzt ist.

Unverändert bleiben die bewährten Standorte der drei Notärzte in Marburg, Kirchhain und Dautphetal-Wolfgruben, die jeweils rund um die Uhr besetzt sind. Weitere Standorte von Rettungswagen sind Rauschenberg-Albshausen (rund um die Uhr, Malteser), Biedenkopf (rund um die Uhr, DRK Rettungsdienst Mittelhessen), Bad Endbach-Bottenhorn (rund um die Uhr, DRK Rettungsdienst Mittelhessen), Gladenbach (rund um die Uhr, DRK Rettungsdienst Mittelhessen), Kirchhain (rund um die Uhr, DRK Rettungsdienst Mittelhessen), Marburg-Süd (rund um die Uhr, DRK Rettungsdienst Mittelhessen), Neustadt (rund um die Uhr, DRK Rettungsdienst Mittelhessen), Oberwalgern (rund um die Uhr, DRK Rettungsdienst Mittelhessen) und Wetter (rund um die Uhr, Johanniter).

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf arbeitet bei der praktischen Umsetzung des Rettungsdienstes seit langem erfolgreich mit dem DRK Rettungsdienst Mittelhessen, der Johanniter-Unfallhilfe und dem Malteser Hilfsdienst zusammen. „Die langjährige und vertrauensvoll Zusammenarbeit mit diesen Partnern hat es ermöglicht, das neue Konzept unkompliziert und konstruktiv geplant und umgesetzt werden konnte“, sagte Lars Schäfer.
 

  Rund 35.000 Rettungsdiensteinsätze fallen jährlich im Landkreis Marburg-Biedenkopf an - darunter auch schwere Verkehrsunfälle, bei denen Notärzte und Rettungswagenbesatzungen  von verschiedenen Standorten im Kreis reibungslos zusammenarbeiten.
Rund 35.000 Rettungsdiensteinsätze fallen jährlich im Landkreis Marburg-Biedenkopf an - darunter auch schwere Verkehrsunfälle, bei denen Notärzte und Rettungswagenbesatzungen von verschiedenen Standorten im Kreis reibungslos zusammenarbeiten.

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Der Landkreis Marburg-Biedenkopf verbessert zum 1.April die rettungsdienstliche Versorgung in der Region. Durch zusätzliche Rettungswagen und die Ausweitung der Einsatzzeiten können jetzt Einsatzspitzen noch besser abgefangen werden. (Foto: Landkreis)
Der Landkreis Marburg-Biedenkopf verbessert zum 1.April die rettungsdienstliche Versorgung in der Region. Durch zusätzliche Rettungswagen und die Ausweitung der Einsatzzeiten können jetzt Einsatzspitzen noch besser abgefangen werden.
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(Fotos: Landkreis)

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