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Familienforschung im Fokus des Arbeitskreises Lokalgeschichtsforschung des Landkreises – Anneliese Westmeier gibt Tipps und Hinweise für den Einstieg in die Familienforschung

(Pressemitteilung Nr. 137/2012 vom 30.03.2012)
Marburg-Biedenkopf – Der Arbeitskreis Lokalgeschichtsforschung des Landkreises traf sich in Dautphetal-Buchenau zum Thema „Familienforschung“. Anneliese Westmeier gab in ihrem Vortrag viele Tipps dazu, wie man sich dem Thema Familienforschung nähern und vor allem, wo man wichtige Informationen zum Beispiel im Internet erhalten könne.

„Reine Daten sind nur ein Skelett, sie sollten um viele Informationen ergänzt werden“, so Anneliese Westmeier. Man könne selbst einiges machen, so zum Beispiel bei alten Fotos die Namen der darauf sichtbaren Personen vermerken. Familienstammbücher sichten und auswerten, standesamtliche Unterlagen, Kirchenbücher und Zivilstandsregister prüfen sind mögliche Aktivitäten. Auch Sterbelisten, Salbücher oder Amtsrechnungen können sehr hilfreich sein. Das alles helfe dabei, Verwandtschaft zu unterscheiden, denn oftmals war es in den Dörfern so, dass sehr viele Männer zum Beispiel Johannes Schmidt hießen und deren Frauen Elisabeth, sodass die Unterscheidung erst durch die verwandtschaftlichen Beziehungen der Paten aufzudecken sei.

Erfreulicherweise gibt es inzwischen sehr viele Informationen, die man im Internet abrufen kann. Verschiedenen Gesellschaften oder Vereine haben oft schon hervorragende Arbeit geleistet und ihre Ergebnisse ins Internet gestellt. Im Internet nannte sie besonders die Seite www.genealogy.net, von der aus man zu vielen weiteren hilfreichen Seiten gelangen könne.

„Das Hauptproblem bei der Familienforschung ist, dass man nicht damit aufhören kann“, so Frau Westmeier, die seit 30 Jahren Familienforschung betreibt. Die Teilnehmer dieses Treffens des Arbeitskreises Lokalgeschichtsforschung fuhren nach dem Vortrag und der sich daran anschließenden Diskussion mit vielen Tipps und Anregungen nach Hause.

Die nächsten Treffen des Arbeitskreises sind wahrscheinlich eine Exkursion zum Dünsberg sowie zum Personenstandsregister des Staatsarchivs in Neustadt. In diesem Arbeitskreis engagieren sich vor allem Personen aus Heimat- und Geschichtsvereinen, Verkehrs- und Verschönerungsvereinen, Arbeitskreisen zur Stadt- oder Dorfgeschichte, aber auch Vertreter von Stadt-, Gemeinde,- Kirchen- oder Dorfarchiven. Hinzu kommen weitere Vertreter von Museen und Heimatstuben aus dem Landkreis sowie diverse Einzelpersonen, die in diesem Bereich forschen. Zudem beteiligen sich Wissenschafter (z.B. Volkskundler, Historiker) an den Treffen.

Ein Ziel des Arbeitskreises ist die Verbesserung der Arbeit in den Vereinen und Verbänden und der in diesem Bereich tätigen Einzelpersonen mit den Institutionen im Landkreis. Der Arbeitskreis zeigt mit den unterschiedlichen Themen in der Regel auch Herangehensweisen an bestimmte Arbeitsfelder auf.
 

  Anneliese Westmeier erläutert den Aufbau einer Ahnentafel und wird dabei assistiert von Jürgen Westmeier. Foto: Landkreis
Anneliese Westmeier erläutert den Aufbau einer Ahnentafel und wird dabei assistiert von Jürgen Westmeier.
Foto: Landkreis

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