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Lösung für Therapieangebot Weißer Stein in Sicht – Landkreis will mit Unterstützung der Universitätsstadt Marburg das Angebot mitfinanzieren

(Pressemitteilung 132/2014 vom 09.04.2014)

Marburg-Biedenkopf – – Im Anschluss an die letzte Kreisausschusssitzung teilten Landrätin Kirsten Fründt und Erster Kreisbeigeordneter Dr. Karsten McGovern mit, dass der Kreisausschuss beschlossen habe, sich für die Fortführung des Therapieangebots des Kinderzentrum Weißer Stein e.V. einzusetzen und die Voraussetzungen für eine Fortführung zu schaffen.

"„Grundsätzlich haben wir uns darauf geeinigt, vorbehaltlich der noch ausstehenden Gremienbeschlüsse das Therapieangebot in modifizierter Form zu erhalten und den bislang bestehenden Vertrag zur pädagogischen Frühförderung entsprechend zu überarbeiten“", sagte Landrätin Kirsten Fründt, die auf das Ergebnis einer Arbeitsgruppe (Verwaltung und Weißer Stein) in Folge der letzten Sozialausschusssitzung verwies.

Dr. McGovern betonte, dass man in dieser Sitzung vielleicht eine gute Lösung gefunden habe: „Die Bedeutung der Therapie für Kinder und insbesondere die enge Abstimmung mit der Frühförderstelle sind sehr wichtig. Der Weiße Stein kann demnach künftig das Therapieangebot zwar in unbegrenztem Umfang, aber in personell veränderter Form fortführen.“

Entscheidend sei, so Landrätin Fründt und Dr. McGovern gemeinsam, dass der Landkreis die interdisziplinäre Arbeit in Zukunft stärker fördern werde. Damit könne für besonders förderungswürdige Kinder die notwendige intensive Zusammenarbeit zwischen dem Therapiebereich und der pädagogischen Frühförderstelle weitergeführt werden und auch das Therapieangebot an den Schulen weiterhin ermöglicht werden.

Den Kreisausschuss hatten viele Hinweise betroffener Eltern erreicht, die sich für die Fortführung des Therapieangebots des Kinderzentrums Weißer Stein e.V. insbesondere in Kindertagesstätten und Schulen sowie in der Zusammenarbeit mit der Frühförderstelle eingesetzt haben.

Dr. McGovern verwies zudem darauf, er habe von Bürgermeister Dr. Franz Kahle erfahren, dass dieser vor dem Hintergrund des Stadtverordnetenbeschlusses und der jüngsten Diskussionen im Jugendhilfeausschuss einen Betrag von 12.500 Euro zusätzlich für die Stadt Marburg fest zusagen könne, wenn der Kreis eine Zuschusserhöhung um bis zu 30.000 Euro vornehme. Es sei auch der Stadt ein großes Anliegen, dieses bewährte Angebot aufrecht zu erhalten.

„"Es ist hier sehr gut, dass wir zusammen mit der Universitätsstadt Marburg eine gemeinsame Lösung finden können, um das Angebot zu erhalten. Damit, so glaube ich, sind alle zufrieden"“, schloss Dr. McGovern.


Schmuckfoto. Foto: Landkreis

Schmuckfoto. Foto: Landkreis

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