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Vier Männer erhalten Ehrenbrief des Landes Hessen als Zeichen des Dankes und der Anerkennung – Landrat Fischbach würdigt langjähriges ehrenamtliches Engagement
(Pressemitteilung Nr. 132/2013 vom 18.04.2013)

Marburg-Biedenkopf – Die Möglichkeiten, sich ehrenamtlich für die Gesellschaft einzusetzen, sind vielfältig. Sport, Kultur, Soziales oder Politik sind nur einige dieser Möglichkeiten. Für langjährigen ehrenamtlichen Einsatz und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, sind am Mittwoch vier Männer aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet worden. Landrat Robert Fischbach überreichte die Auszeichnung im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Marburger Landratsamt. „Diese Ehrung ist ein Zeichen des Dankes und der Anerkennung der Gesellschaft für großes Engagement“, betonte Landrat Fischbach.

Jürgen Wenz aus Kirchhain-Großseelheim hat sich der Kultur und der Brauchtumspflege verschrieben. Von 1996 bis 2000 war er Kassenwart der Trachten- und Volkstanzgruppe Großseelheim. Seit 2000 lenkt er nun als Vorsitzender die Geschicke dieser Gruppe. Seit 2000 ist er außerdem Kassenwart der Hessischen Vereinigung für Tanz- und Trachtenpflege (Bezirk Mitte). Darüber hinaus ist er in verschiedenen Arbeitskreisen des Großseelheimer Ortsbeirats aktiv.

Das Steckenpferd von Hans-Werner Möller aus Rauschenberg-Josbach ist der Gesang: Von 1984 bis 1994 war er Schriftführer beim Männergesangverein „Deutsche Eiche“ Josbach. Von 1994 bis 2001 übernahm er den Vorsitz bei dem Gesangverein, der dann ein gemischter Chor wurde und dem Hans-Werner Möller wiederum vorsteht.

Wolfgang Kahler aus Cölbe war von 1974 bis 1978 Schriftführer beim Fußballverein 1927 Cölbe e.V. Von 1998 bis 2011 übernahm er dieses Amt auch beim Förderverein des Fußballvereins. Als Schriftführer ist er auch im Freizeitclub Cölbe e.V. aktiv.

Soziales Engagement hat sich Ernst Boltner aus Amöneburg auf die Fahne geschrieben. Seit 2000 ist er der Vorsitzende der Alzheimer-Gesellschaft Marburg-Biedenkopf e.V. Von 2005 bis 2006 war er zudem stellvertretendes Mitglied im Fachbeirat SGB-II des Landkreises Marburg-Biedenkopf.

Landrat Robert Fischbach dankte den Geehrten für ihr Engagement und ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. „Sie ducken sich nicht weg, wenn es gilt für eine Sache einzustehen oder wenn der Wind einmal von Vorne kommt. Damit sind Sie auch wichtige Vorbilder für unsere Gesellschaft“, erklärte der Landrat. Er bat die Geehrten, die Auszeichnung mit dem Landesehrenbrief nicht als Abschlusszeugnis zu verstehen. Die Ehrung solle vielmehr auch Ansporn sein sich auch weiterhin zu engagieren.

Hintergrund:

Der Ehrenbrief des Landes Hessen ist eine 1973 vom damaligen hessischen Ministerpräsidenten Albert Osswald gestiftete Auszeichnung für Verdienste um das Gemeinwohl.  Mit dem Ehrenbrief ausgezeichnet werden kann, wer sich mindestens zwölf Jahre lang in herausgehobener Position bei Vereinen, sozialen oder Kulturellen Institutionen oder in der Kommunalpolitik ehrenamtlich verdient gemacht hat.

Landrat Robert Fischbach (vorne, links) überreichte (v. li.) Ernst Boltner, Hans-Werner Möller, Jürgen Wenz und Wolfgang Kahler den Ehrenbrief des Landes Hessen. Mit ihnen freuten sich die Vertreter der Kommunen (hinten, von links) Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg (Amöneburg), Bürgermeister Michael Emmerich (Rauschenberg), Erster Beigeordneter Thomas Rotarius (Cölbe) und Stadtverordnetenvorsteher Willibald Preis (Kirchhain). Foto: Landkreis
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Landrat Robert Fischbach (vorne, links) überreichte (v. li.) Ernst Boltner, Hans-Werner Möller, Jürgen Wenz und Wolfgang Kahler den Ehrenbrief des Landes Hessen. Mit ihnen freuten sich die Vertreter der Kommunen (hinten, von links) Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg (Amöneburg), Bürgermeister Michael Emmerich (Rauschenberg), Erster Beigeordneter Thomas Rotarius (Cölbe) und Stadtverordnetenvorsteher Willibald Preis (Kirchhain).
Foto: Landkreis

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