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Gemeinsame Pressemitteilung: Zweiter Gesundheitstag des Projekts Aufbruch am 22.03.2012 – Gesundheit erhöht die Chancen am Arbeitsmarkt

(Pressemitteilung Nr. 125/2012 vom 22.03.2012)
Marburg-Biedenkopf - Langzeitarbeitslosigkeit führt vielfach zu erheblichen gesundheitlichen Problemen bei betroffenen Menschen. „Gesundheitliche Einschränkungen hemmen Arbeitssuche und Vermittlung. Daher möchten wir wie im vergangenen Jahr auch mit einem speziellen Gesundheitstag langzeitarbeitslose Menschen, die derzeit am Projekt Aufbruch teilnehmen, für das Thema Gesundheit im besonderen Maße interessieren und sensibilisieren“, erläuterte der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern anlässlich des zweiten Gesundheitstages des Projektes Aufbruch, der am Donnerstag, 22.03.2012, in Marburg, stattfand.

Das Projekt Aufbruch ist ein Gemeinschaftsprojekt des KreisJobCenters Marburg-Biedenkopf sowie der INTEGRAL GmbH. „Es zeichnet sich durch einen ganzheitlichen Ansatz zur Wiedereingliederung von langzeitarbeitslosen Menschen in den Arbeitsmarkt aus. Aktuell werden 340 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in dem Projekt betreut. Hiervon haben 245 (= 71,43 Prozent) gesundheitliche Einschränkungen“, teilte Helge Micklitz, Geschäftsführer von Integral, mit.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten im Rahmen des Projekts die Möglichkeit, an folgenden Kursen im Gesundheits- und Sportbereich teilzunehmen:
• Berufliche Gesundheitsförderung
• Haltung zeigen
• Bewegung im Alltag
• Nordic Walking

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfuhren mehr über typische Ernährungsirrtümer, Alltagsgegenstände als Sportgeräte und lernten Bewegung durch Nordic Walking kennen, als optimales Outdoortraining zur Gewichtsreduktion. Einer der Teilnehmer erläuterte, wie er sein Gewicht von ursprünglich 198 Kilogramm auf 99 Kilogramm reduzieren konnte und erhielt dafür viel Beifall.

Die Kursleiterinnen und Kursleiter stellten am Gesundheitstag ihre Kurse ausführlich vor, beantworteten gerne Fragen und gaben insbesondere Tipps für eine gesündere Lebensweise und ein allgemeines Wohlgefühl.

Am Gesundheitstag 2012 waren folgende weitere Partner konkret beteiligt:
• Das Marburger Bündnis gegen Depressionen mit einem Informationsstand
• Der Sportkreis Marburg mit der von ihm organisierten Sportbekleidungsbörse
• die Bewegungsstarthelfer vom Sportkreis Marburg zur Vorstellung ihres Angebots

Im Vorfeld des Gesundheitstages erfolgte gemeinsam mit dem Sportkreis Marburg ein öffentlicher Aufruf in der örtlichen Presse, gut erhaltene Sportbekleidung zu spenden. Bereits nach kürzester Zeit wurde reichlich gut erhaltene Sportbekleidung sowie Sportausrüstung gespendet. Am Gesundheitstag wurde die Kleiderspende den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Anprobe und Überlassung präsentiert. Denn ohne die passende Kleidung lässt es sich schlecht sporteln. Deswegen dankten die Veranstalter allen Spendern für diese wichtige und hilfreiche Unterstützung.

„Das Projekt Aufbruch möchte durch sein Sport- und Gesundheitsangebot die Vitalisierung und Lebensfreude der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wecken. Wer sich wohl, gesund und fit fühlt, ist auch motivierter und hat ein höheres Selbstwertgefühl. Somit steigen auch die Chancen bei der Arbeitssuche“, sagten Dr. McGovern und Micklitz. Das Sport- und Gesundheitsangebot begleitet das umfangreiche Kursangebot des Projektes Aufbruch zur Integration in den Arbeitsmarkt.
 

  Erster Kreisbeigeordneter Dr. Karsten McGovern (stehend, rechts) und Integral-Geschäftsführer Helge Micklitz (stehend, links) begrüßten und informiereten Teilnehmer des Gesundheitstages über die vielfältigen Angebote und deren große Bedeutung für das eigene Wohlbefinden aber auch für Vorstellungsgespräche und die Bewältigung von schwierigen Situationen. Foto: Landkreis
Erster Kreisbeigeordneter Dr. Karsten McGovern (stehend, rechts) und Integral-Geschäftsführer Helge Micklitz (stehend, links) begrüßten und informiereten Teilnehmer des Gesundheitstages über die vielfältigen Angebote und deren große Bedeutung für das eigene Wohlbefinden aber auch für Vorstellungsgespräche und die Bewältigung von schwierigen Situationen.
Foto: Landkreis

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