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Ehrenamtliche Bewegungs-Starthelferinnen und Bewegungs-Starthelfer im Landkreis Marburg-Biedenkopf lassen sich für das Thema Depression sensibilisieren – Aspekt von Sport und Bewegung ist bedeutsam

(Pressemitteilung Nr. 124/2012 vom 22.03.2012)
Marburg-Biedenkopf – „Im Rahmen der Gesundheitsregion Marburg-Biedenkopf greifen wir wichtige Themen aus dem Gesundheitsbereich auf und wollen einerseits die Bevölkerung dafür sensibilisieren und andererseits auch das großmaschige Netz von Firmen, Institutionen und Akteuren im Gesundbereich im Landkreis vernetzen“, sagte Landrat Robert Fischbach, der auf eine Initiative zum Thema Depression aufmerksam machen will, die der Sportkreis Marburg und das Marburger Bündnis für Depression anbieten.

Die Sensibilisierung von Bewegungs-Starthelferinnen und Bewegungs-Starthelfern für das Thema Depression ist aus Sicht von Landrat Robert Fischbach ein sehr wichtiger Schritt, um möglichst früh auf das Krankheitsbild aufmerksam zu werden. Die Starthelfer sind ehrenamtlich tätige und sportbegeisterte Menschen, die ihre Begeisterung für den Sport an derzeit noch sportlich inaktive Menschen weitergeben wollen.

Insgesamt zwölf Bewegungs-Starthelferinnen und Bewegungs-Starthelfer sowie Übungsleiterinnen und Übungsleiter hatten sich deshalb auf Einladung des Sportkreises Marburg zu einer Informationsveranstaltung in Kooperation mit dem Marburger Bündnisses gegen Depression zum Thema „Depression“ in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Philipps-Universität Marburg sensibilisieren lassen. Die Vernetzung von Sportkreis und dem Marburger Bündnis gegen Depression wurde im Rahmen der Netzwerkarbeit der Gesundheitsregion Marburg-Biedenkopf ermöglicht.

Ziel der Veranstaltung war es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und positive Auswirkungen von Bewegung auf Depressionen zu informieren, sowie sie für das Erkennen dieser Krankheit zu sensibilisieren. Depressionen sind mit weitem Abstand die am häufigsten auftretende psychische Erkrankung und spielen darüber hinaus bei allen anderen psychischen – und teilweise körperlichen – Erkrankungen eine bedeutende Rolle. Sie wird jedoch in ihrer Schwere meistens unterschätzt oder auch als – behandelbare – Krankheit oft nicht wahrgenommen. Ihre Ausbreitung wird bis zum Jahr 2020 enorm zunehmen und voraussichtlich den zweiten Platz nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen einnehmen.

Aus diesem Grund beschäftigt sich das Marburger Bündnis gegen Depression unter anderem damit, Fachpersonal zu schulen und es dahingehend zu sensibilisieren, Anzeichen dieser behandelbaren und vielschichtigen Krankheit zu erkennen und erste Beratungsempfehlungen geben zu können. Der Aspekt von Sport und Bewegung ist bedeutsam. Bewegung ist nicht nur Teil der Therapie, sondern dazu geeignet, präventiv das Entstehen bestimmter Formen von Depressionen zu verhindern.

Interessierte, die gerne mehr über das Marburger Bündnis gegen Depression und dessen Arbeit erfahren möchten wenden Sie sich bitte an:
Marburger Bündnis gegen Depression e.V.
Jörg Tischler, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Philipps-Universität Marburg Rudolf-Bultmann-Straße 8, 35039 Marburg, Telefon: 06421 586-5200, Telefax: 06421 586-5197

Wer mehr über die Bewegungs-Starthelferinnen und Bewegungs-Starthelfer sowie über die Vereinsarbeit erfahren möchte oder selbst Interesse daran hat, Bewegungs-Starthelfer zu werden, wendet sich bitte an den Sportkreis Marburg:
Sportkreis Marburg, Leopold-Lucas-Str. 46b, 35037 Marburg, Tel.: 06421 407-1641, Fax: 06421 407-1645, E-Mail: info@sportkreis-marburg.de
 

 
 
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