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Reinhold Becker geht nach fast 44-jähriger Tätigkeit beim Landkreis in den Ruhestand – 29 Jahre lang Personalratsvorsitzender der Kreisverwaltung

(Pressemitteilung 124/2015 vom 15.04.2015)

Marburg-Biedenkopf – „Sie haben nicht nur intern für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewirkt, sondern wir haben auch gemeinsam etwas nach vorne bringen können“, sagte Landrätin Kirsten Fründt bei der Verabschiedung des langjährigen Personalratsvorsitzenden Reinhold Becker in den Ruhestand. Auch dank seiner Arbeit sei die Kreisverwaltung in der Außenwahrnehmung gut positioniert.

Sowohl Fründt als auch ihre Vorgänger im Amt des Landrats, Robert Fischbach und Dr. Kurt Kliem betonten bei der Verabschiedung von Becker, dass ein gutes Miteinander nur möglich sei, wenn man Kompromisse schließen könne. Gemeinsam habe man viel erreicht. Alle drei bedankten sich bei Becker für die gute Zusammenarbeit in ihrer jeweiligen Amtszeit und wünschten ihm für den Ruhestand alles Gute.

Am 1. Juli 1971 trat Becker seinen Dienst noch bei dem damaligen Landkreis Marburg an. Der gelernte Industriekaufmann begann in der staatlichen Abteilung. Bereits 1976 engagierte er sich im Personalrat des 1974 gegründeten Großkreises Marburg-Biedenkopf. Am 1. April 1986 erfolgte erstmals seine Wahl zum freigestellten Vorsitzenden des Gesamtpersonalrates (damals örtlicher- und Gesamtpersonalrat). Er wurde seitdem immer wieder in dieses Amt gewählt und übte die Tätigkeit des Personalratsvorsitzenden bis zu seinem Ausscheiden aus dem Dienst aus. Damit war er 29 Jahre lang Personalratsvorsitzender und insgesamt arbeitete er fast 44 Jahre für den Landkreis.

Die Redner machten deutlich, dass gemeinsam viel erreicht worden sei. Unter anderem wurden die personelle Umstrukturierung der Zulassungsstelle, die Einführung des neuen Steuerungsmodels, die moderne Arbeitszeitregelung sowie das Konzept für die Nachwuchsführungskräfte beispielhaft genannt.

Becker selbst sagte, dass er sich wohl und gesund fühle. Er sei dankbar dafür, dass er hier arbeiten durfte.

Zudem hatte sich Becker von 1981 bis 2013 ehrenamtlich als Ortsvorsteher von Elnhausen engagiert und er ist seit 1989 bis heute (mit einer viermonatigen Auszeit Anfang 2011) Stadtverordneter der Universitätsstadt Marburg. Von 1992 bis 2012 war er 1. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der nordhessischen Personalräte und von 1999 bis 2003 ehrenamtlicher Richter an der Fachkammer beim Verwaltungsgericht Gießen sowie von 2006 bis 2011 ehrenamtlicher Richter an der Fachkammer des Hessischen Finanzgerichtes in Kassel. In der Zeit von 2001 bis 2007 arbeitete er als ordentliches Mitglied für den Bundesbereichsvorstand Gemeinden (ver.di) und von 2003 bis 2007 war er Mitglied im Gewerkschaftsrat von ver.di.

Landrätin Kirsten Fründt (2.v.l.) verabschiedete den ehemaligen Personalratsvorsitzenden Reinhold Becker (Mitte) im Beisein seiner Nachfolgerin Karin Schmuck-Rieß und der ehemaligen Landräte Robert Fischbach (li.) und Prof. Dr. Kurt Kliem (re.) in den Ruhestand. Foto: Landkreis

Landrätin Kirsten Fründt (2.v.l.) verabschiedete den ehemaligen Personalratsvorsitzenden Reinhold Becker (Mitte) im Beisein seiner Nachfolgerin Karin Schmuck-Rieß und der ehemaligen Landräte Robert Fischbach (li.) und Prof. Dr. Kurt Kliem (re.) in den Ruhestand.

Foto: Landkreis

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