Link auf das Hauptmenü Link auf die Untermenüpunkte Link auf Inhaltsbereich
Klärendes Gespräch glättet Wogen um das Grenzgangfest in Wollmar – Landrat und Bürgermeister sichern Wollmarern Unterstützung zu

(Pressemitteilung Nr. 104/2013 vom 28.03.2013)

Marburg-Biedenkopf – In einem gemeinsamen Gespräch zwischen Landrat Robert Fischbach und Münchhausens Bürgermeister Peter Funk sowie dem Vorstand des Grenzgangvereins und dem Ortsbeirat in Wollmar sind die bestehenden Verstimmungen wegen der Terminüberschneidung von Grenzgangfest und Landratswahl am 8. September ausgeräumt worden.

Die Entscheidung des Kreistages des Landkreises Marburg-Biedenkopf, den Termin der Landratswahl auf den 8. September zu legen und die Stichwahl gemeinsam mit der Bundes- und Landtagswahl am 22. September 2013 durchzuführen, war in Wollmar auf großes Unverständnis gestoßen. Der Hintergrund: Am 8. September findet in Wollmar auch der stehende Festzug im Rahmen des Grenzgangfestes statt, das alle sieben Jahre gefeiert wird. Landrat Robert Fischbach, der auch Schirmherr des Grenzgangfestes ist, hat großes Verständnis für die Verärgerung und die Enttäuschung der Wollmarer gezeigt.

„Mit der Entscheidung des Kreistages ist auf keinen Fall eine mangelnde Wertschätzung des großen ehrenamtlichen Engagements der Wollmarer Bürgerinnen und Bürger verbunden“, machte Landrat Fischbach deutlich. Das Gegenteil sei der Fall. „Alle wissen, dass das ehrenamtliche Engagement in Wollmar besonders ausgeprägt ist und es wird auch in Zukunft jede mögliche Unterstützung erfahren“, betonte der Landrat.

Der Festlegung eines Wahltermins durch ein Parlament – in diesem Fall hat der Kreistag den Termin mehrheitlich beschlossen – geht immer ein schwieriger Verständigungsprozess voraus. Einen Wahltermin zu finden, der nicht mit anderen Terminen im Landkreis kollidiere, sei so gut wie unmöglich, stellte Landrat Fischbach fest. Er und Bürgermeister Peter Funk versprachen, auch bei der Besetzung des Wahlausschusses Unterstützung zu leisten, wenn nötig auch in den angrenzenden betroffenen Ortsteilen. Zudem bestehe ja auch die Möglichkeit, wegen des Grenzgangsfestes verstärkt von der Briefwahl Gebrauch zu machen. Das könne am Wahltag zu einer erheblichen Entlastung beitragen. Robert Fischbach ist sich sicher, dass die Landratswahl das Fest in Wollmar nicht negativ beeinflussen wird. „Ich freue mich als Schirmherr auf das Grenzgangfest in Wollmar“, bekräftigte der Landrat.

Trotz einiger Bedenken und nicht unbedingt voller Zufriedenheit waren sich alle einig, sich wieder auf die Vorbereitungen des Festes zu konzentrieren. Da der Termin nicht mehr zu ändern sei, waren der Vorstand des Grenzgangvereins und der Ortsbeirat der Meinung, beides – Wahl und Grenzgangfest – auch dank der guten Dorfgemeinschaft zu meistern und blicken jetzt voller Zuversicht auf den Grenzgang.

Ortsvorsteher Wolfgang Henseling und der Vorsitzende des Grenzgangvereins Klaus-Peter Fett betonten, dass es wichtig gewesen sei, dieses klärende Gespräch zu führen und man offen über das Problem und Lösungsmöglichkeiten habe reden können. Auch sie warben um Verständnis dafür, dass die Entscheidung des Kreistages in Wollmar keine Begeisterungsstürme ausgelöst und eine gewisse Betroffenheit verursacht habe.


[ schliessen ]