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Landrat Fischbach ruft dazu auf, wählen zu gehen – Wahlzettel sind nicht kompliziert, bieten aber viele Möglichkeiten

(Pressemitteilung Nr. 100/2011 vom 23.03.2011)
Marburg-Biedenkopf – Am kommenden Sonntag steht die Kommunalwahl in Hessen an. Mit dieser Wahl entscheiden die Bürgerinnen und Bürger über ihre regionalen und lokalen Parlamente, es geht also um die Politik vor der eigenen Haustür.

"Ich rufe dazu auf, von diesem Wahlrecht Gebrauch zu machen, denn auch wenn wir seit Jahrzehnten in einer stabilen Demokratie leben, darf man nicht vergessen, dass in anderen Teilen der Welt wie etwa derzeit in arabischen oder afrikanischen Staaten für das Wahlrecht gekämpft wird und manche auch ihr Leben dafür lassen müssen. Dieses hohe Gut 'Wahlrecht' sollten die wahlberechtigten Einwohner des Kreises unbedingt nutzen, um sich durch die Wahl einer Partei und von Abgeordneten ihrer Wahl in den Kreis-, Stadt- und Gemeindeparlamenten sowie in den Ortsbeiräten vertreten zu lassen", plädierte Landrat Fischbach in seinem Wahlaufruf.

Alle Wahlberechtigten könnten durch ihre Stimmabgabe die politischen Entscheidungen der nächsten fünf Jahre im Landkreis mitbestimmen. Dieses Recht dürfe man nicht zu gering einschätzen. Die Wählerinnen und Wähler sollten sich nicht durch die vergleichsweise großen Wahlzettel irritieren lassen, so der Landrat: "Die Wahl ist nicht kompliziert, sie bietet aber viele Möglichkeiten. Wähler können ganz einfach ihr Kreuz bei der Partei ihrer Wahl machen und haben damit wenig Aufwand. Wer aber die demokratischen Möglichkeiten weiter ausschöpfen will, kann zum Beispiel bestimmte Kandidaten streichen oder ihnen sogar bis zu drei Stimmen geben", erklärte Fischbach. Das ist das Kumulieren. Und schließlich habe man die Möglichkeit, Stimmen entsprechend der Größe des Parlaments - wie etwa beim Kreistag 81 Stimmen - auf Kandidaten mehrerer Wahllisten zu verteilen. Das nennt man Panaschieren. Wählerinnen und Wähler können, müssen aber nicht die Möglichkeiten des Kumulierens und Panaschierens ausschöpfen. Wichtig sei es aber, überhaupt zur Wahl zur gehen und Einfluss auf die Zusammensetzung der Parlamente und Ortsbeiräte zu nehmen.
 

 
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