Link auf das Hauptmenü Link auf die Untermenüpunkte Link auf Inhaltsbereich
Landesehrenbriefe für zwei Menschen aus Rauschenberg und Stadtallendorf – Markus Weckesser und Stefan Rhein wurden geehrt

(Pressemitteilung 095/2015 vom 18.03.2015)

Marburg-Biedenkopf – Weil sie sich seit Jahrzehnten ehrenamtlich engagieren, bekamen sie jetzt eine besondere Auszeichnung: Im Landratsamt händigte Landrätin Kirsten Fründt den Ehrenbrief des Landes Hessen an Markus Weckesser und Stefan Rhein aus. Der Ehrenbrief des Landes Hessen ist die einzige Ehrenurkunde, die vom Ministerpräsidenten und der Landrätin gemeinsam unterschrieben wird. Es ist eine Auszeichnung für besonderes ehrenamtliches Engagement im Bereich der demokratischen, sozialen oder kulturellen Gestaltung der Gesellschaft.

Markus Weckesser ist schon seit 1982 bei der Freiwilligen Feuerwehr Rauschenberg tätig. Wehrführer wurde er 1991, bis heute hat er diese Position inne. Von 1999 bis 2011 übernahm der Rauschenberger dann als Zweiter Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr eine große Verantwortung. Als stellvertretender Stadtbrandinspektor und Vertreter der Einsatzabteilung trägt er seit 2011 einen entscheidenden Teil dazu bei, dass bei der Freiwilligen Feuerwehr Rauschenberg alles in geordneten Bahnen verläuft. Für diesen außerordentlichen ehrenamtlichen Einsatz erhielt der 48-Jährige bereits 2008 das silberne Brandschutzehrenzeichen am Bande und 2012 die Ehrenmedaille des Nassauischen BFV in Silber für besondere Verdienste. Manfred Hampach hatte die Anregung ausgesprochen.

Auch Stefan Rhein ist schon länger im Dienste der Allgemeinheit tätig: Seit 2001 bekleidet er das Amt des Stadtverordneten der Stadtverordnetenversammlung in Stadtallendorf. Christian Somogyi, Stadtallendorfs Bürgermeister, schlug Rhein für die Verleihung des Ehrenbriefes vor.

Die feierliche Urkundenverleihung fand in der Kreisverwaltung in Marburg statt. Landrätin Fründt fand anerkennende Worte für das Engagement beider Männer: „Ohne Menschen wie Sie beide könnte unsere Gesellschaft in dieser Form gar nicht existieren.“ Es sei wichtig, dass sich Menschen bereit erklären, auch ohne jegliche Bezahlung der Gemeinschaft zu dienen. Sie dankte den Geehrten, betonte aber auch, dass sie diese Auszeichnung nicht als Abschlusszeugnis ansehen sollten, sondern als Motivation, weiterhin Verantwortung für die Allgemeinheit zu übernehmen. „Nehmen Sie diesen Ehrenbrief als Zeichen des öffentlichen Dankes und der Anerkennung“, so Fründt.

Landesehrenbriefverleihung in der Kreisverwaltung (v.l.n.r.): Bürgermeister Michael Emmerich, Markus Weckesser, Landrätin Kirsten Fründt, Stefan Rhein und Bürgermeister Christian Somogyi.   Foto: Landkreis

Landesehrenbriefverleihung in der Kreisverwaltung (v.l.n.r.): Bürgermeister Michael Emmerich, Markus Weckesser, Landrätin Kirsten Fründt, Stefan Rhein und Bürgermeister Christian Somogyi.
 
Foto: Landkreis

[ schließen ]