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Grundsätzliche Änderungen bei der Neuregelung zur Erteilung von Kurzzeitkennzeichen – Diese werden ab April 2015 nur noch unter bestimmten Vorraussetzungen zugeteilt

(Pressemitteilung 094/2015 vom 18.03.2015)

Marburg-Biedenkopf – „Das ist kein Aprilscherz“, sagte der Leiter der Straßenverkehrsbehörde, Jochen Koenemann. Vielmehr gibt es ab dem 1. April 2015 massive Veränderungen im Zusammenhang mit der Erteilung von Kurzzeitkennzeichen. Diese Änderungen sind in der neuen Fahrzeugzulassungsverordnung (§ 16 a) geregelt.

Dann werden Kurzzeitkennzeichen nur noch unter bestimmten Vorraussetzungen zugeteilt, nämlich wenn:

eine gültige Hauptuntersuchung / Sicherheitsprüfung nachgewiesen wird,
eine elektronische Versicherungsbestätigung vorliegt,
die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) vorliegt und
das Fahrzeug einem genehmigten Typ entspricht oder eine Einzelgenehmigung erteilt ist.

„Diese Änderungen gilt es unbedingt zu beachten, weil wir sonst keine Kurzzeitkennzeichen mehr ausgeben dürfen!“, so Koenemann. Die Zulassungsbehörden fertigen einen Fahrzeugschein mit entsprechenden Daten des Fahrzeuges an. Die Kurzzeitkennzeichen dürfen für Probe- oder Überführungsfahrten, unter Beachtung der im Fahrzeugschein eingetragenen Beschränkungen, für das Fahrzeug genutzt werden. Für ein anderes Fahrzeug darf dieses Kennzeichen nach wie vor nicht genutzt werden. Der Fahrzeugschein ist wie bisher bei jeder Fahrt mitzuführen und zuständigen Personen auf Verlangen zur Prüfung auszuhändigen. Nach Ablauf der Gültigkeit der Kennzeichen, darf das Fahrzeug auf öffentlichen Straßen nicht mehr in Betrieb gesetzt werden.

Nach der neuen Regelung, dürfen folgende Fahrten ohne gültige Hauptuntersuchung getätigt werden:

bis zu einer Prüfstelle (ebenso Rückweg) im Zulassungsbezirk, der das Kennzeichen ausgestellt hat, oder in einem angrenzenden Bezirk,
zur unmittelbaren Reparatur festgestellter erheblicher oder geringer Mängel in einer nächstgelegenen Werkstatt im Zulassungsbezirk, der das Kennzeichen ausgestellt hat oder einem angrenzenden Bezirk.

Für Fahrzeuge, die bei der Überprüfung als verkehrsunsicher eingestuft werden, gilt diese Regelung nicht!

Unabhängig von den Änderungen sind nach wie vor Personalausweis oder Reisepass bzw. ausländischer Pass mit Meldebescheinigung oder bei Firmen zusätzlich ein Handelsregisterauszug notwendig, um ein Kurzzeitkennzeichen erhalten zu können.

Bei Rückfragen steht die Zulassungsbehörde des Landkreises unter den Telefonnummern 06421 405-1610 oder 06421 405 1611 gerne zur Verfügung.

Kurzeitkennzeichen werden ab April 2015 nur noch unter bestimmten Vorraussetzungen zugeteilt.   Foto: Landkreis

Kurzeitkennzeichen werden ab April 2015 nur noch unter bestimmten Vorraussetzungen zugeteilt.  

Foto: Landkreis

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