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Ziel des Netzwerkes Integration, Asyl und Ehrenamt: Den Flüchtlingen im Landkreis den Start ein neues Leben erleichtern – Gespräch findet am 23. März in Neustadt statt

(Pressemitteilung 093/2015 vom 19.03.2015)

Marburg-Biedenkopf – Um den neu in Hessen angekommenen Flüchtlingen ein vorläufiges Dach über dem Kopf zu bieten, wurde Ende Januar auf Vorschlag des Regierungspräsidiums Gießen entschieden, die Ernst-Moritz-Arndt Kaserne in Neustadt zu einer Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) umzugestalten. Bis zum Jahresende sollen circa 700 Flüchtlinge in dem zurzeit leer stehenden Gebäude untergebracht werden. Bezugsfertig soll die EAE voraussichtlich Ende April sein. Die Unterkunft dient dabei nur als Anlaufpunkt für die ersten Wochen der Flüchtlinge in Hessen, sie werden dann auf umliegende Landkreise verteilt.

Da neben Unterkünften auch Büros, eine Kantine, Räumlichkeiten für Sozialarbeit und Kinderbetreuung sowie ein medizinischer Bereich in der Ernst-Moritz-Arndt Kaserne eingerichtet werden sollen, entstehen dadurch rund 100 bis 150 neue Arbeitsplätze. Die finanziellen Mittel zur Umgestaltung des Gebäudes werden vom Land Hessen getragen.

Erster Kreisbeigeordneter Marian Zachow und Neustadts Bürgermeister Thomas Groll laden alle an einer ehrenamtlichen Arbeit Interessierten zu einem Gespräch am 23. März um 20 Uhr ins Historische Rathaus (Sitzungssaal), Ritterstraße 5 - 9, 35279 Neustadt, ein. Dort soll besprochen werden, wie Betreuungs- und Hilfsangebote auf ehrenamtlicher Basis organisiert werden können.

Außerdem wird Robert Seither, der Ehrenamtskoordinator der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen von den dortigen Erfahrungen berichten.

Das Netzwerk Integration, Asyl und Ehrenamt hat der Landkreis zusammen mit der Freiwilligenagentur Marburg-Biedenkopf und der Universitätsstadt Marburg 2014 ins Leben gerufen. Hier können sich Freiwilligeninitiativen im Bereich Flüchtlingsarbeit austauschen.


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