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Landkreis Marburg-Biedenkopf ist im Jugendschutz aktiv – Das Ziel: Jugendlichen gegen die Gefahren von A wie Alkohol bis Z wie Zigarette den Rücken stärken / Tipps gegen die Flucht in die Sucht

Pressemitteilung Nr. 89/2012 vom 08.03.2012
Marburg-Biedenkopf – Der Landkreis Marburg-Biedenkopf mit dem Fachbereich Familie, Jugend und Soziales legt besonderen Wert auf den Jugendschutz, damit Kinder und Jugendliche ohne Sucht ein gesundes Leben führen können. „Damit das Kind nicht in den sprichwörtlichen Brunnen fällt, unternehmen wir alle Anstrengungen, um junge Menschen für ein Leben ohne Rausch, Sucht und Gewalt zu stärken“, so der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern.

Für den Leiter des Fachbereichs Familie, Jugend und Soziales, Uwe Pöppler, fehlt Kindern und Jugendlichen oft so etwas wie ein „Beipackzettel fürs Leben“. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereichs kennen die Fallstricke und Verlockungen für Jugendliche. Deshalb sind sie im Jugendschutz aktiv und geben Tipps gegen die Flucht in die Sucht. Sie unterstützen Eltern und Lehrer genauso wie Kinder und Jugendliche. Was der Landkreis Marburg-Biedenkopf mit dem Jugendschutz erreichen will, macht Uwe Pöppler deutlich: „Es geht darum, ein Selbstbewusstsein zu geben, ein starkes Ich zu schaffen, damit Kinder und Jugendliche an den entscheidenden Stellen Nein sagen. Deshalb wollen wir besonders die Prävention stärken“.

Vom Tabak und Alkohol über Drogen bis zur Spiel- und Internetsucht – die Palette, um die sich der Landkreis kümmert, ist breit. „Jugendschutz ist mehr als zu verhindern, dass Jugendliche sich ins Koma trinken. Wir wollen Kinder und Jugendliche auch gegen Angriffslust, Gewalt und Mobbing wappnen – egal, ob es die Schlägerei vor der Disco, Rassismus auf der Straße oder das Cyber-Mobbing im Internet ist“, betont Dr. McGovern das Anliegen des Landkreises.

Deshalb arbeitet der Fachbereich Familie, Jugend und Soziales auch eng mit anderen Trägern der Suchtprävention zusammen und unterstützt Schulen und Jugendgruppen beim Jugendschutz. „Dabei geht es nicht darum“, so Dr. Karsten McGovern, „Jugendliche wie unter einer Käseglocke abzuschirmen. Aber es geht darum, sie zu sensibilisieren, zu warnen und zu schützen“.

Er weist auf die vielfältigen Angebote der Jugendförderung im Fachbereich Familie, Jugend und Soziales hin. Seminare wie „Stärke ohne Fäuste“ oder „Sonne, Ferien, Alkohol – Fahrt ins Blaue!“ greifen für junge Menschen interessante und wichtige Themen aus den Bereichen der Gewalt-, Sucht- und Gesundheitsprävention sowie des kompetenten Umgangs mit Medien auf. Die Jugendförderung übernimmt auch die Aufgabe, Eltern zu informieren und ihnen Beratung zu bieten, wenn ihr Kind bei einer Jugendschutzkontrolle der Polizei aufgefallen ist.

Uwe Pöppler betont, dass der Jugendschutz alle angeht. „Der Jugendschutz wird nur wirksam, wenn alle – Eltern, Erzieher und Gewerbetreibende – die wichtigsten Regelungen kennen und berücksichtigen“. Deshalb halte der Fachbereich Familie, Jugend und Soziales auch unterschiedliche Informationsmaterialien zum Jugendschutz bereit, so Pöppler.

Von in der Jugend- und Bildungsarbeit tätigen Personen kann über das Internet unter www.jugendschutz-aktiv.de kostenlos die Aktionsbox „Jugendschutz aktiv“ bestellt werden. Diese enthält verschiedene Materialien zur Information von Eltern und Erziehenden, die beispielsweise auf einem Elternabend oder bei anderen Veranstaltungen eingesetzt werden können. Diese Aktionsbox ist Teil der Kampagne „Jugendschutz aktiv“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Dazu gehört auch ein neu eingerichtetes Servicebüro zum Jugendschutz, das die Kampagne bundesweit bei lokalen Veranstaltungen unterstützen soll. Eine Ausleihe kann auch bei der Jugendförderung des Landkreises erfolgen. Ansprechpartnerin ist Jutta Bilsing (Jugendförderung), Telefon 06421 405-1477.

Kontakt Servicebüro „Jugendschutz aktiv“ des
Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:
Servicebüro „Jugendschutz aktiv“
Am Auernberg 2, 61476 Kronberg
Infotelefon: 01805 999871*
Fax: 06173 325530
E-Mail: service@jugendschutz-aktiv.de
* (Montag bis Freitag 9–17 Uhr; 14 Ct./Minute aus dem dt. Festnetz; Mobilfunk kann abweichen, max. 42 Ct./Minute)

 

 

Es geht darum, ein Selbstbewusstsein zu geben, ein starkes Ich zu schaffen, damit Kinder und Jugendliche an den entscheidenden Stellen Nein sagen.  (Foto: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)
Es geht darum, ein Selbstbewusstsein zu geben, ein starkes Ich zu schaffen, damit Kinder und Jugendliche an den entscheidenden Stellen Nein sagen.
(Foto: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)

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