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Arbeitsgemeinschaft Schule/Wirtschaft informiert sich im Marburger Landratsamt über Aufgaben der Kreisverwaltung – Verwaltung spielt als Dienstleistungs- und Ausbildungsbetrieb wichtige Rolle
(Pressemitteilung Nr. 087/2013 vom 19.03.2013)

Marburg-Biedenkopf – 15 Mitglieder des Arbeitskreises Marburg der Arbeitsgemeinschaft Schule/Wirtschaft Nordhessen haben sich über die Aufgaben und Funktion einer Verwaltung am Beispiel der Kreisverwaltung Marburg-Biedenkopf informiert. Landrat Robert Fischbach begrüßte die Mitglieder des Arbeitskreises und unterstrich dessen Bedeutung für beide Seiten mit dem Ziel, Jugendliche rechtzeitig auf einen erfolgreichen Übergang in die Berufswelt vorzubereiten. Dabei spiele die Kreisverwaltung auch als Ausbildungsbetrieb eine wichtige Rolle. „Die Kreisverwaltung deckt ein großes Tätigkeitsfeld ab – von „A“ wie Abfallwirtschaft bis „Z“ wie Zulassungsstelle“, erläuterte der Landrat. Zwei Auszubildende berichteten zudem von ihren positiven Erfahrungen während der Ausbildung.

Auf die Frage des Arbeitskreises, wie sich ein Dienstleistungsunternehmen wie die Kreisverwaltung auf den demografischen Wandel vorbereitet, erläuterte der Landrat ausführlich das Engagement der Verwaltung in diesem Bereich. „Wir können den großen demografischen Trend nicht umkehren, aber wir können versuchen, ihn zu beeinflussen und positive Rahmenbedingungen zu schaffen“, so Robert Fischbach. Als Beispiele nannte der den Schulentwicklungsplan, die Planungen zu Kindertageseinrichtungen oder zur Altenhilfe sowie die Verkehrsinfrastruktur. „Wir möchten jungen Menschen einen Anreiz geben, hier in der Region zu bleiben. Dazu müssen wir das Umfeld und die Infrastruktur gestalten und fördern“, betonte Landrat Fischbach.

Wolfgang Gerber, Fachdienstleiter des Bereiches Personalservice/Personalentwicklung, stellte im Anschluss die Aufgaben und Funktion sowie die Ausbildung in der Kreisverwaltung vor. Ein Rundgang durch die Verwaltung schloss sich an.

Bereits Mitte der 1950er Jahre wuchs bei nordhessischen Unternehmen die Erkenntnis, dass das Wissen um die Effizienz sozialer Marktwirtschaft bei weiten Teilen der Bevölkerung schwach entwickelt ist. Hessische Arbeitgeber und Wirtschaftsverbände gründeten die Arbeitsgemeinschaft Schule/Wirtschaft Nordhessen. Es bildeten sich flächendeckend mehrere Arbeitskreise, unter anderem auch der Arbeitskreis Marburg. Eines der wichtigen Ziele der Arbeitsgemeinschaft ist es, im Rahmen der offiziell anerkannten Lehrerfortbildung den Lehrerinnen und Lehrern aller Schulformen eine inhaltlich durchdachte und informative Erkundung von Betrieben aller Branchen zu ermöglichen, um die Wirtschaftskompetenz der Lehrkräfte sowie der Schülerinnen und Schüler zu verbessern, ihnen praxisnahe Informationen über wirtschaftliches Handeln und unternehmerische Zusammenhänge zu geben, die Unternehmen über die Entwicklung an den Schulen zu informieren und die Kontakte zwischen Schulen und Unternehmen zu verbessern.

Mitglieder des Arbeitskreises Marburg der Arbeitsgemeinschaft Schule/Wirtschaft Nordhessen haben sich über die Aufgaben und Funktion einer Verwaltung am Beispiel der Kreisverwaltung Marburg-Biedenkopf informiert. Foto: Landkreis
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Mitglieder des Arbeitskreises Marburg der Arbeitsgemeinschaft Schule/Wirtschaft Nordhessen haben sich über die Aufgaben und Funktion einer Verwaltung am Beispiel der Kreisverwaltung Marburg-Biedenkopf informiert. Foto: Landkreis
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