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Gemeinsame Pressemitteilung der Universitätstadt Marburg und des Landkreises Marburg-Biedenkopf: Milchqualität der Marburger Traditionsmolkerei überzeugt Oberbürgermeister Vaupel und Landrat Fischbach – Neues schonendes Produktionsverfahren bringt mehr Geschmack
(Pressemitteilung Nr. 083/2013 vom 12.03.2013)

Marburg – Die Milch der Marburger Traditionsmolkerei kommt nicht nur aus der Region von Kühen, die mit heimischen Futtermitteln ohne Gentechnik produziert wird, sie schmeckt auch ungewöhnlich gut. Davon konnten sich Oberbürgermeister Vaupel und Landrat Fischbach bei ihrem gemeinsamen Besuch selbst überzeugen.

„Die Marburger  Frischmilch ist deswegen so schmackhaft, weil ein in Deutschland bisher einmaliges schonendes Verfahren zur Erzeugung der Haltbarkeit angewandt wird. Vitamine und Enzyme bleiben weitestgehend erhalten“, erläuterte der Geschäftsführer Hans-Werner Wege dem prominenten Besuch.

Erreicht wird das, indem über ein Zentrifugensystem Keime und Bakterien sozusagen aus der Milch herausgeschleudert werden. Dadurch braucht die Milch nur sehr kurz (15 Sekunden auf 72 ° C) erhitzt (pasteurisiert)  werden und ist trotzdem 3 Wochen haltbar.

Das ganze Verfahren, das zudem die Milch augenscheinlich auch sehr gut verträglich macht, soll zusätzlich wissenschaftlich untermauert werden.

Landrat und Oberbürgermeister zeigten sich sehr erfreut über soviel Innovation in der Marburger Molkerei. Sie gehen davon aus, dass die Qualität der Milchprodukte auch die Bürgerinnen und Bürger aus Marburg und Umgebung überzeugt und die Nachfrage weiterhin gesteigert werden kann. „Die Verbraucher achten nicht nur auf den Preis, sondern nach all den Lebensmittelskandalen sind unverfälschte Produkte aus zuverlässiger heimischer Produktion wichtig für die Gesundheit und gute Lebensqualität“ waren sich die Oberhäupter von Stadt und Land einig.

Schließlich erhalten die Milchzulieferbetriebe aus dem Umland ganz nebenbei auch noch die schöne Kulturlandschaft der Marburger Region.

Die Genossenschaft, die seit über 80 Jahren existiert, ist mittlerweile wieder auf sich gestellt, nachdem der Mietvertrag von der Schwälbchenmolkerei gelöst wurde. 70 aktive Landwirte aus der Region liefern jeden Tag rd.70.000 Litern Milch in die Molkerei in der Frauenbergstraße, die daraus Frischmilch und frische Sahne produziert. Demnächst soll dies um saure Sahne, Schmand und Joghurt erweitert werden. In Deutschland gibt es nur noch wenige Molkereien, die rein regional als Genossenschaften aufgestellt sind.

Landrat Fischbach und Oberbürgermeister Vaupel dankten dem Vorstand der Genossenschaft und der Geschäftsführung für ihren großen Einsatz und hoffen, dass mit diesem neuen Verfahren die Basis für einen auf Dauer wirtschaftlichen Betrieb der Molkerei gelegt wurde. Sie gehen davon aus, das die Marburger und die Bürger des Landkreises sich gerne für die regionalen Produkte entscheiden und damit auch die Voraussetzungen schaffen, dass  die Marburger Traditionsmolkerei den Wettbewerb mit den großen Milchproduzenten aus anderen Bundesländern bestehen kann.

Vertreter der Marburger Traditionsmolkerei erläuterten Landrat Robert Fischbach (5.v.r.) und Oberbürgermeister Egon Vaupel (4.v.l.) die hohe Qualität der heimischen Molkereiprodukte. Foto: Landkreis
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Vertreter der Marburger Traditionsmolkerei erläuterten Landrat Robert Fischbach (5.v.r.) und Oberbürgermeister Egon Vaupel (4.v.l.) die hohe Qualität der heimischen Molkereiprodukte.
Foto: Landkreis

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