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Damit Senioren mobil bleiben: Hilfen beim Autofahren – Aktionsprogramm „MAX“: Volkshochschule, Polizei und Autohaus informierten über sinnvolle Assistenz-Systeme im Auto

(Pressemitteilung 080/2016 vom 25.02.2016)

Marburg-Biedenkopf – Unter dem Titel „MAXimal mobil bleiben – mit Verantwortung“ haben die Volkshochschule (vhs) des Landkreises Marburg-Biedenkopf und das Polizeipräsidium Mittelhessen die Verkehrspräventionsaktion für Senioren fortgesetzt. Mit dem Marburger Autohaus Schwitalla hatten die Veranstalter einen Kooperationspartner gefunden, der sich für die Sicherheit der Senioren im Straßenverkehr einsetzen möchte.

Tobias Decher, Verkehrserzieher vom Polizeipräsidium Mittelhessen, erläuterte, warum das Aktionsprogramm „MAX“ ins Leben gerufen wurde: „Es geht nicht darum, jemandem den Führerschein zu entziehen. Wir möchten, dass Seniorinnen und Senioren lange mobil bleiben.“ Dabei wolle auch die Polizei behilflich sein.

Mit zunehmendem Alter wird die Beweglichkeit schwieriger: Es fällt schwerer, den Kopf beim Spurwechsel oder Rückwärtsfahren zu drehen. Und auch das Reaktionsvermögen und die Sehkraft schwinden mit den Jahren. Dennis Schwitalla erläuterte ausführlich die verschiedenen Assistenz-Systeme, die in vielen Autos heute eingebaut sind: vom Abstands-Assistenten über die Müdigkeitserkennung oder den Berganfahr-Assistenten bis zum Spurwechsel-Assistenten. Einige davon serienmäßig, einige können auf Wunsch nachgerüstet werden.

„Als ich den Führerschein gemacht habe, gab es noch nicht einmal den Lenkkraftverstärker“, berichtet Karl-Heinz Zubrod, der als Fahrlehrer gearbeitet hatte. „Heute gibt es so viele Möglichkeiten, die das Autofahren leichter machen.“

Im Alter sicher mobil bleiben – das wünschen sich alle. Doch muss rechtzeitig etwas dafür getan werden. Die Akteure von „MAX“ raten dazu, sich rechtzeitig mit diesem Thema zu beschäftigen, sich mit der Technik auseinandersetzten, offen für Neues sein, Alternativen bedenken und dann die Entscheidung treffen, welche Hilfsmittel sinnvoll und unterstützend sind.

Dennis Schwitalla, der Verkaufsleiter des Familienbetriebes, zeigte auf dem Außengelände des Autohauses, wie ein Auto fast von alleine einparkt: Während er die Hände aus dem Fenster hielt, bewegte sich das Lenkrad automatisch. Geschäftsführer Engelbert Schwitalla stellte die Rückfahrkamera vor: Beim Einlegen des Rückwärtsgangs zeigte der Bildschirm im Inneren des Autos den Bereich hinter dem Fahrzeug. Der Fahrer kann so den Abstand zu vorhandenen Hindernissen besser einschätzen.

Sehr interessiert zeigten sich die Teilnehmer auch an Zubehör wie Fahrradträgern und Umbauten für Menschen mit körperlichen Einschränkungen.

Unter dem Titel „MAXimal mobil bleiben – mit Verantwortung“ haben die Volkshochschule (vhs) des Landkreises Marburg-Biedenkopf und das Polizeipräsidium Mittelhessen die Verkehrspräventionsaktion für Senioren fortgesetzt. Mit dem Marburger Autohaus Schwitalla hatten die Veranstalter einen Kooperationspartner gefunden, der sich für die Sicherheit der Senioren im Straßenverkehr einsetzen möchte. (Foto: Landkreis Marburg-Biedenkopf)

Unter dem Titel „MAXimal mobil bleiben – mit Verantwortung“ haben die Volkshochschule (vhs) des Landkreises Marburg-Biedenkopf und das Polizeipräsidium Mittelhessen die Verkehrspräventionsaktion für Senioren fortgesetzt. Mit dem Marburger Autohaus Schwitalla hatten die Veranstalter einen Kooperationspartner gefunden, der sich für die Sicherheit der Senioren im Straßenverkehr einsetzen möchte.

(Foto: Landkreis Marburg-Biedenkopf)

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