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Landrätin stellt neues Fahrzeug in Dienst: Gerätewagen des Katastrophenschutzes verbessert effektive Hilfe bei Hochwasser und Unwetter – Fahrzeug ist flexibel einsetzbar, ist mit Pumpen und Werkzeug beladen und wird in Kirchhain stationiert / Teil einer Beschaffungsaktion des Landes Hessen

(Pressemitteilung 72/2014 vom 04.03.2014)

Marburg-Biedenkopf – Speziell für den Einsatz bei Hochwasser und Unwetter ist das Katastrophenschutzfahrzeug vorgesehen, das Landrätin Kirsten Fründt am Montag in Marburg offiziell in Dienst gestellt hat. Der Gerätewagen ist Teil einer Beschaffungsaktion des Landes Hessen, hat einen Wert von rund 173.000 Euro und wird bei der Freiwilligen Feuerwehr Kirchhain stationiert.

„Das neue Fahrzeug und seine Ausstattung ergänzen die Geräte, die der Landkreis Marburg-Biedenkopf im vergangenen Jahr speziell für Hochwasser- und Unwetterlagen beschafft hat“, erklärte Landrätin Kirsten Fründt. Vor allem aber würden die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehren mit dem Fahrzeug und der Ausrüstung in die Lage versetzt, im Notfall noch besser und effektiver helfen zu können. „Es ist sehr wichtig, dass wir den ehrenamtlichen Einsatzkräften moderne Ausstattung für ihren Einsatz zur Verfügung stellen – denn die, die sich tagtäglich bereit erklären, anderen Menschen im Notfall zu helfen und ehrenamtlich eine Pflichtaufgabe der Kommunen erbringen, haben es verdient, dass sie vernünftig ausgestattet sind“, betonte die Landrätin. „Auch das Land Hessen hat die Notwendigkeit einer solchen Spezialausstattung erkannt und stellt jedem hessischen Landkreis ein solches Fahrzeug samt Ausrüstung zur Verfügung“, so Kirsten Fründt.

Die Spezialausstattung besteht aus insgesamt 8 Pumpen, die zwischen 400 und 2.500 Litern Wasser pro Minute fördern können, zwei Stromerzeugern, 1.000 Meter Schlauch, zwei Motorsägen, ein Trennschleifer, Scheinwerfer sowie eine umfangreiche Werkzeugausstattung.

„Diese Geräte sind auf Rollwagen verladen, so dass wir damit auch an zwei unterschiedlichen Einsatzstellen arbeiten können – etwa wenn es darum geht, Wasser aus einem Gebäude zu pumpen“, erläuterte Kreisbrandinspektor Lars Schäfer. In Verbindung mit der Sonderausstattung, die der Landkreis bereits beschafft hat, könne nun Kommunen, die von einem Hochwasser- oder Unwetterereignis betroffen sind, noch besser geholfen werden. Das Fahrzeug kann darüber hinaus auch als reines Transportfahrzeug, zum Beispiel für Sandsäcke, genutzt und auch dank einer Ladebordwand mit einer Tragkraft von 1.500 Kilo sehr flexibel eingesetzt werden.

„Das neue Fahrzeug ist Teil des Katastrophenschutzes und kann überall im Landkreis zum Einsatz kommen. Auch für überregionale Einsätze, wie bei der Hochwasserkatastrophe im Osten Deutschlands im Jahr 2013 stehen Fahrzeug und Geräte zur Verfügung“, so Schäfer. Das Land Hessen habe mit dieser Beschaffung einen weiteren wichtigen Beitrag zur Unterstützung des Brand- und Katastrophenschutzes in Hessen geleistet.

Freuen sich über das neue Fahrzeug: (v. li.) Kreisbrandinspektor Lars Schäfer, Landrätin Kirsten Fründt, Kirchhains Bürgermeister Jochen Kirchner, Reiner Schmittdiel (Fachbereich Gefgahrenabwehr des Kreises), Kirchhains Stadtbrandinspektor Reinhold Bonacker und Thorsten Mende von der Kirchhaner Feuerwehr. Foto: Landkreis


Freuen sich über das neue Fahrzeug: (v. li.) Kreisbrandinspektor Lars Schäfer, Landrätin Kirsten Fründt, Kirchhains Bürgermeister Jochen Kirchner, Reiner Schmittdiel (Fachbereich Gefgahrenabwehr des Kreises), Kirchhains Stadtbrandinspektor Reinhold Bonacker und Thorsten Mende von der Kirchhaner Feuerwehr.

Die Ausstattung des neuen Gerätewagens, unter anderem verschiedene Pumpen, Stromerzeuger und Werkzeug, ist auf Rollwagen verladen und kann so flexibel eingesetzt werden. Foto: Landkreis


Die Ausstattung des neuen Gerätewagens, unter anderem verschiedene Pumpen, Stromerzeuger und Werkzeug, ist auf Rollwagen verladen und kann so flexibel eingesetzt werden.

Fotos: Landkreis

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