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„Bad Endbacher Krankenhäuser sind wichtig für die Menschen in der Region und ein wichtige Standortvorteil“ - Erster Kreisbeigeordneter Dr. McGovern besucht Einrichtungen - Ärztliche Versorgung auch in ländlichen Gegenden sichern

(Pressemitteilung Nr. 067/2011 vom 01.03.2011)
Marburg-Biedenkopf – Beim Besuch der Hessischen Berglandklinik und des Rheumazentrum Mittelhessen in Bad Endbach hat der Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernent des Kreises, Dr. Karsten McGovern, die Bedeutung dieser beiden Einrichtungen für Region betont. „Es ist für die Menschen wichtig, dass es gute und leistungsfähige Einrichtungen zur Versorgung von Kranken gibt“, so Dr. McGovern.

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf habe großes Interesse daran, dass es den Einrichtungen zur Krankversorgung im Kreisgebiet gut gehe. „Deshalb schaue ich mich regelmäßig in den Krankenhäusern und Einrichtungen um und frage, ob irgendwo der sprichwörtliche Schuh drückt“, so Dr. McGovern weiter. Neben der Bedeutung für Patientenversorgung in der Region seien die beiden Kliniken auch ein wichtiger Standortvorteil für Bad Endbach und das Hinterland.

Die Hessische Berglandklinik hat sich in den vergangenen Jahren von einer reinen Kurklinik hin zu einem modernen Krankenhaus der Geriatrie (Altersmedizin) und Frührehabilitation mit 100 Betten entwickelt. Nach Angaben der Geschäftsführung werden dort rund 1.300 Patienten pro Jahr behandelt. Das Behandlungskonzept beinhaltet neben den Maßnahmen der klassisch medizinisch-medikamentösen und pflegerischen Therapie in großem Umfang auch Maßnahmen der physiotherapeutisch-physikalischen Therapie. Der Versorgungsschwerpunkt ist wohnortnah und erstreckt sich auf den Landkreis Marburg-Biedenkopf und die Nachbarlandkreise. Wie die Geschäftsführerinnen Gertraud und Claudia Koller mitteilten, bestehe eine gute und enge Zusammenarbeit mit den umliegenden Krankenghäusern und mit dem Universitätsklinikum Gießen und Marburg.

Durch einen Neubau soll nun insbesondere die geriatrische Versorgung und auch die räumliche Situation insgesamt verbessert werden. Dabei werden auch die diagnostischen Einrichtungen wie Röntgen oder Ultraschall räumlich besser miteinander verzahnt. Wie der Architekt Hilmar Fischer erläuterte, mache der Neubau gute Fortschritte und liege im Zeitplan. Baubeginn war im Sommer 2010. Bis Ende dieses Jahres sollen die Bauarbeiten, die rund 3,5 Millionen Euro kosten und aus dem Sonderinvestitionsprogramm finanziert werden, abgeschlossen sein. Anfang 2012 sollen die ersten Patienten in den Neubau einziehen.

Auch das Rheumazentrum Mittelhessen hat sich von einer Kurklinik zum größten Rheumazentrum dieser Art in Hessen entwickelt. In der Akutklinik für Rheumatologie stehen dafür 75 Betten zur Verfügung. Die Klinik verzeichnet etwa 1.700 vollstationäre Behandlungsfälle pro Jahr. Für die Rehabilitations- und Anschlussheilbehandlung stehen 38 Betten zur Verfügung. In diesem Bereich zählt die Klinik rund 800 Behandlungsfälle pro Jahr. Das Versorgungsgebiet erstreckt sich auf den gesamten mittelhessischen Raum. Bereits jetzt kann das Zentrum das gesamte diagnostische und therapeutische Spektrum für Rheumapatienten abdecken. Dabei setzen die Ärzte auf eine Kombination aus Schulmedizin und Naturheilverfahren.

Für die kommenden Jahre sind nach Angaben der ärztlichen Direktorin Katrin Storck-Müller umfangreiche Baumaßnahmen geplant, um den Jahr für Jahr steigenden Fallzahlen gerecht zu werden und die die Zukunftsfähigkeit des Hauses sichern sollen.
Dr. McGovern bezeichnete es als „gut und wichtig“, dass für die Zukunft Investitionen geplant sind, damit diese wichtige und besondere Behandlungseinrichtung im Kreis zukunftsfähig bleibt. Hierbei ist das Zentrum aber auf Fördergelder angewiesen.

Die Ärztliche Direktorin beklagte, dass es zu wenige niedergelassene internistische Rheumatologen in der Region gebe, um den hohen Behandlungsbedarf decken zu können. Dr. McGovern betonte, dass es für den Landkreis Marburg-Biedenkopf wichtig sei, dass auch in der ländlichen Region die ärztliche Versorgung gesichert sei. „Ein wichtiges Instrument um Probleme in diesem Bereich zu erkennen und gemeinsam mit den Beteiligten Lösungsansätze zu erarbeiten, ist das Projekt Gesundheitsregion des Landkreises“, so Dr. McGovern. Dort beschäftige man sich bereits mit diesem Zukunftsthema.
 

  Der Leiter des Fachbereichs Gesundheit, Dr. Ingo Werner (li.), und der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern (2. v. li.) informierten sich über die Arbeit des Rheumazentrums in Bad Endbach. Die Ärztliche Direktorin Katrin Storck-Müller (3. v. li.) gab den Besuchern einen interessanten Einblick in die Diagnose und Behandlungsverfahren des Hauses.
Der Leiter des Fachbereichs Gesundheit, Dr. Ingo Werner (li.), und der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern (2. v. li.) informierten sich über die Arbeit des Rheumazentrums in Bad Endbach. Die Ärztliche Direktorin Katrin Storck-Müller (3. v. li.) gab den Besuchern einen interessanten Einblick in die Diagnose und Behandlungsverfahren des Hauses.

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Der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern (v. li.) die Geschäftsführerinnen Gertraud und Claudia Koller sowie Archtitekt Hilmar Fischer besichtigten den Neubau an der Hessischen Berglandklinik in Bad Endbach.
Der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern (v. li.) die Geschäftsführerinnen Gertraud und Claudia Koller sowie Archtitekt Hilmar Fischer besichtigten den Neubau an der Hessischen Berglandklinik in Bad Endbach.
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Fotos: Landkreis

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