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Landkreis ebnet der Bürgerbeteiligung neue Wege – Beteiligungskonzept der Kreisverwaltung schafft neue Teilhabemöglichkeiten

(Pressemitteilung 066/2015 vom 16.02.2016)

Marburg-Biedenkopf –  Mit dem neuen Beteiligungskonzept schafft der Landkreis Marburg-Biedenkopf einen klaren Rahmen für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Verwaltung im Bereich der Bürgerbeteiligung.

Zu vielen Themen werden seit längerem erfolgreiche Informations- und Beteiligungsformate angeboten. Die Einbeziehung der Kreisgesellschaft ist damit weder der Verwaltung noch der Politik in Marburg-Biedenkopf grundsätzlich neu. Dem Kreis war es jedoch ein Anliegen, diesen bestehenden Angeboten einen einheitlichen Rahmen zu geben.

Dafür wurde jetzt eine einheitliche Struktur mit einem klaren Verfahren geschaffen, konkrete Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner benannt und, soweit der Landkreis über die entsprechenden Freiräume verfügt, auch um neue Themenfelder ergänzt. „Ziel der Neuordnung der Teilhabemöglichkeiten ist es, Bürgerinnen und Bürgern eine hörbare Stimme geben und ein ernst gemeintes Beteiligungsangebot schaffen“, sagt Landrätin Kirsten Fründt.

Schon jetzt haben die Bürgerinnen und Bürger viele Möglichkeiten, sich in die Entscheidungen von Politik und Verwaltung des Landkreises einzubringen. Deutlich wurde dies zuletzt am Beteiligungskataster, das 170 unterschiedliche Verfahren angibt und das zurzeit aktualisiert wird. Die Konzeption des Landkreises geht nun darüber hinaus und führt alte und neue Wege zusammen, um eigene Ideen und eigenes Wissen in die Entscheidungsprozesse von Politik und Verwaltung einzubringen.

„Mir ist es wichtig, dass die Menschen in unserem Landkreis die Möglichkeit haben, sich an Entscheidungen von Politik und Verwaltung zu beteiligen. Mit diesem Anspruch bin ich angetreten und ich freue ich mich sehr, dass wir mit dem Konzept einen weiteren Meilenstein auf diesem Weg erreicht haben“, sagt Fründt.

Vorausgegangen seien viele Gespräche in Arbeitsgruppen, Workshops und Bürgerkonferenzen. Zwischen Mitarbeitern der Verwaltung, Angehörigen der Kreispolitik aber auch und insbesondere mit Bürgerinnen und Bürgern. Dabei sei eine „Handreichung dafür, wie die Beteiligung bei uns im Landkreis besser und intensiver eingesetzt werden kann“, gemeinsam entwickeln werden können, sagt Ruth Glörfeld, die den Prozess als zuständige Fachdienstleiterin in der Kreisverwaltung verantwortet.

Als einer der ersten Landkreise in der Bundesrepublik hat sich Marburg-Biedenkopf auf den Weg zu einer strukturierten Bürgerbeteiligung gemacht. Auch und gerade deshalb stoßen die Entwicklungen der Bürgerbeteiligung in Marburg-Biedenkopf auch überregional auf Interesse. Diese würden beispielsweise im Netzwerk „Allianz Vielfältige Demokratie“ der Bertelsmann Stiftung diskutiert, dem mittlerweile auch zwei Mitarbeiter des Kreises angehören.

Das Bürgerbeteiligungskonzept ist unter www.marburg-biedenkopf.de ab sofort online abrufbar und auch als Broschüre im Kreishaus erhältlich. Weitere Informationen zum Thema Bürgerbeteiligung erhalten Sie unter 06421 405-1212, E-Mail: buergerbeteiligung@marburg-biedenkopf.de

Freuen sich, das neue Bürgerbeteiligungskonzept des Landkreises vorstellen zu können: Ruth Glörfeld (Fachdienstleiterin Bürgerbeteiligung, Ideen- und Beschwerdemanagement), Landrätin Kirsten Fründt, Ralf Laumer (Fachbereichsleiter Büro der Landrätin). (v.li.)  Foto: Landkreis Marburg-Biedenkopf

Freuen sich, das neue Bürgerbeteiligungskonzept des Landkreises vorstellen zu können: Ruth Glörfeld (Fachdienstleiterin Bürgerbeteiligung, Ideen- und Beschwerdemanagement), Landrätin Kirsten Fründt, Ralf Laumer (Fachbereichsleiter Büro der Landrätin). (v.li.) 

Foto: Landkreis Marburg-Biedenkopf

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