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Monatsbilanz des KreisJobCenters: Gute Integrationszahlen führen wieder zu sinkender Zahl der Langzeitarbeitslosen - 11,7 Prozent weniger erwerbsfähige Hilfeberechtigte als im Vorjahresmonat

(Pressemitteilung Nr. 065/2011 vom 01.03.2011)
Marburg-Biedenkopf – Die Zahl der Arbeitslosen ist im Februar im Vergleich zum Vormonat wieder gesunken. Insgesamt sind in diesem Monat 4.514 Personen im Landkreis Marburg-Biedenkopf nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) II arbeitslos. „Im Vergleich zum Vormonat entspricht dies einem Rückgang um 40 Arbeitslose oder 0,9 Prozent“, teilte der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern am Dienstag in Marburg mit. Im Vorjahresmonat Februar 2010 waren 4.613 Personen, also 2,1 Prozent mehr, arbeitslos gemeldet. Die aktuelle Arbeitslosenquote (ermittelt auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen) liegt wie im Vormonat bei 3,6 Prozent.

Die Arbeitslosenzahl teilt sich auf die drei Regionalcenter bezogen wie folgt auf: Marburg (Mitte) 2.413 (Vormonat 2.478), Stadtallendorf (Ost) 1.247 (Vormonat 1.190) und Biedenkopf (West) 854 (Vormonat 886).

„Besonders erfreulich ist es, dass 371 Menschen in Arbeit oder Ausbildung integriert werden konnten. Trotz der zu Jahresbeginn verhaltenen Konjunktur ist es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des KreisJobCenters (KJC) gelungen, die Zahl der Integrationen in den ersten zwei Monaten um knapp 41 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu erhöhen“, erklärte Dr. McGovern.

Bei der Zahl der Bedarfsgemeinschaften und hilfeberechtigten Menschen hat sich der aktuelle sinkende Trend fortgesetzt. 7.069 Bedarfsgemeinschaften (minus 776 bzw. 9,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat) und 9.645 erwerbsfähige Hilfeberechtigte (minus 1.277 bzw. 11,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat) sind im Kreisgebiet zu verzeichnen.

Bei den Angaben zu Bedarfsgemeinschaften und erwerbsfähigen Hilfeberechtigten handelt es sich um einen von der Bundesagentur für Arbeit zum Stichtag 15.Februar 2011 hochgerechneten Bestand. Der endgültige Bestand wird nach einer Wartezeit von drei Monaten festgeschrieben.

Für viele dieser hilfeberechtigten Menschen, die nicht sofort in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden können, werden unter anderem so genannte Aktivierungsmaßnahmen angeboten, die neben einer Heranführung an den Arbeitsmarkt oder eine mögliche Arbeitstätigkeit auch weitergehende Qualifizierungen beinhalten. In diesem Februar hatten insgesamt 1.884 Personen die Möglichkeit, an derartigen Maßnahmen teilzunehmen.

 
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