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Neu gestalteter Berliner Buddy Bear in der Kreisverwaltung steht für die jahrelange Partnerschaft mit dem Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf – Die Künstlerin Inge Eismann-Nolte hat den Bären gestaltet

(Pressemitteilung 63/2016 vom 12.02.2016)

Marburg-Biedenkopf – Am Dienstag enthüllte Landrätin Kirsten Fründt den Berliner Buddy Bear im Foyer der Kreisverwaltung. Die bekannte Berliner Bärenfigur hatte der Landkreis Marburg-Biedenkopf für seine jahrelange Partnerschaft mit dem Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf erhalten. Diese hat ihre Wurzel bereits im Jahr 1962 mit einer Patenschaft nach dem Mauerbau im Jahr 1961 zwischen dem damaligen Landkreis Marburg und dem damaligen Bezirk Charlottenburg, um die Solidarität mit dem freien Teil Berlins zu dokumentieren.

Am 24. November vergangenen Jahres hatte der Landkreis einen Wettbewerb zur Gestaltung dieses Freundschaftssymbols mit dem Berliner Partnerbezirk ausgerufen. Aus den Vorschlägen, die der Jury in der Partnerschaftskommission des Landkreises im Dezember vorgelegt wurden, ging der Entwurf der Mardorfer Künstlerin und Otto-Ubbelohde-Preisträgerin Inge Eismann-Nolte als klarer Siegerentwurf hervor.

In nur wenigen Wochen hat sie den Entwurf bereits umsetzen können und frisch aus der „Lackiererei“ mit einem wetterfesten Klarlack versehen, fand der von ihr gestaltete Bär einen schönen Platz im Foyer.

Eismann-Nolte erklärt die Darstellung wie folgt: „Die Grundfarben Blau, Rot und Weiß spiegeln die Farben der beiden Stadtwappen wider. Die Stadt- und Kreiswappen rechts und links oben stehen für die Städtepartnerschaft, die „hoch“ gehalten wird. Der obere Teil steht für Netzwerke und Verbindungen, Ideen- und Erfahrungsaustausch und die Offenheit, neue Wege zu gehen.“ Die Symbole im unteren Bereich stünden dagegen für eine positive Willkommenskultur, für die Stärke der Gemeinsamkeit, für Menschen aller „Couleur“ und jeden Alters, für Inklusion und einem freundlichen und respektvollen „Miteinander“, so die Künstlerin.

„Dieser Entwurf hat mich und die gesamte Jury ganz schnell überzeugt, sowohl gestalterisch wie auch inhaltlich. Ich bedanke mich bei Frau Eismann-Nolte für die sehr gelungene Umsetzung und bin auch gleichzeitig sehr froh über dieses Symbol der Verbundenheit mit dem Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf“, sagte die Landrätin, die zudem darauf verwies, dass es bereits seit 1991 einen regelmäßigen Austausch der Auszubildenden der Kreisverwaltung mit der Bezirksverwaltung gibt. Die jungen Leute erhalten damit jeweils interessante Einblicke in die Arbeit einer Bezirks- bzw. Kreisverwaltung und können die jeweiligen Vorzüge des Bezirks bzw. des Kreises erleben.

Da in der Urkunde zur Patenschaft vereinbart worden war, dass diese Patenschaft mit „der Wiederherstellung der deutschen Einheit in Frieden und Freiheit endet“, hatten die Bezirksverordnetenversammlung des Bezirks Charlottenburg und der Kreistag des Landkreises Marburg-Biedenkopf im Dezember 1990, dem Jahr der Wiedervereinigung, einen neuen Partnerschaftsvertrag zwischen den beiden Gebietskörperschaften beschlossen. Am 1. Januar 2001 wurden die beiden selbständigen Bezirke Charlottenburg und Wilmersdorf zum neuen Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf vereint, der heute mit ungefähr 326.000 Einwohnern der pulsierende City–Bezirk des Berliner Westens ist. Der Partnerschaftsvertrag wurde auch von dem jetzt neuen, größeren Bezirk übernommen.

Direkt wenn man das Gebäude der Kreisverwaltung in Marburg-Cappel betritt, fällt jetzt  im Foyer der von Inge Eismann-Nolte (re.) gestaltete Buddy Bear auf. Dieser ist - wie Landrätin Kirsten Fründt deutlich machte - ein Symbol der Partnerschaft mit dem Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Foto: Landkreis

Direkt wenn man das Gebäude der Kreisverwaltung in Marburg-Cappel betritt, fällt jetzt  im Foyer der von Inge Eismann-Nolte (re.) gestaltete Buddy Bear auf. Dieser ist - wie Landrätin Kirsten Fründt deutlich machte - ein Symbol der Partnerschaft mit dem Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf.

Foto: Landkreis

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