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Gesundheitsregion: Arbeitsgruppe Spitzenmedizin möchte Vorsprung in der Region weiter ausbauen – Landkreis, Universität, Klinikum und Von-Behring-Röntgen-Stiftung setzen auf Verzahnung vorhandener Strukturen

(Pressemitteilung Nr. 01610/2012 vom 23.02.2012)
Marburg-Biedenkopf – Erstmals in neuer Besetzung hat sich die Arbeitsgruppe „Innovation in Spitzenmedizin und Highcare“ der Gesundheitsregion Marburg-Biedenkopf getroffen. Der Landkreis hat diese Arbeitsgruppe im Rahmen seiner Initiative Gesundheitsregion ins Leben gerufen. Sie besteht aus Professor Dr. Matthias Rothmund, Dekan des Fachbereichs Medizin der Marburger Philipps-Universität, Professor Dr. Jochen Werner, stellv. Ärztlicher Geschäftsführer und ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Gießen und Marburg (UKGM) am Standort Marburg, dem Präsidenten der Von-Behring-Röntgen-Stiftung, Friedrich Bohl, sowie Landrat Robert Fischbach und Ruth Glörfeld für die Initiative Gesundheitsregion.

Der ehemalige Bundesminister im Bundeskanzleramt Friedrich Bohl trat Ende 2011 die Nachfolge von Professor Dr. Joachim-Felix Leonhard als Präsident der Stiftung an und ist somit Mitglied der Arbeitsgruppe. Ebenfalls 2011 übernahm Professor Dr. Werner die Funktion des stellvertretenden Ärztlichen Geschäftsführers des Universitätsklinikums Gießen und Marburg (UKGM) am Standort Marburg und damit einen Sitz in der Arbeitsgruppe, so dass sich diese neu formiert hat. Landrat Robert Fischbach dankte Friedrich Bohl für dessen Bereitschaft, die Aufgabe als Präsident der Stiftung zu übernehmen. „Dies zeigt deutlich die Verbundenheit mit der Region“, so Landrat Fischbach.

Friedrich Bohl bezeichnete es als „selbstverständlich“, als Präsident der Stiftung an der Initiative Gesundheitsregion mitzuwirken. „Wir haben hier in der Region in den Bereichen Medizin, Gesundheit, Wissenschaft und Forschung einen Vorsprung, den wir nutzen müssen. Dieser Vorsprung ist ein Wettbewerbsfaktor, der in viele andere Bereich einstrahlt“, so Bohl weiter. Wichtig sei es daher, vorhandene Strukturen weiter miteinander zu verzahnen. „Dazu leistet der Landkreis Marburg-Biedenkopf mit der Gesundheitsregion einen großen Beitrag.“

„Spitzenmedizin und Highcare, also Medizintechnologie und Patientenversorgung auf sehr hohem Niveau, bedeuten auch eine gute Zusammenarbeit zwischen den niedergelassenen Ärzten und dem UKGM“, stellten die Professoren Dr. Werner und Dr. Rothmund fest. Beide können sich künftig zum Beispiel auch ein vernetztes Aus- und Weiterbildungsangebot für und mit niedergelassenen Ärzten am Marburger Klinikum vorstellen. Außerdem könne das Zentrum zur Erforschung und Behandlung von Lungenkrankheiten am Klinikum mit dem Faktor gesunde und reine Luft im Bereich des Gesundheitstourismus in der Region verzahnt werden.

Die Arbeitsgruppe biete gute Gelegenheiten, über Felder zu diskutieren, die künftig noch enger miteinander verknüpft werden können, um den Wettbewerbsfaktor, den die Region Marburg-Biedenkopf hat, weiter zu stärken, waren sich die Beteiligten einig.


Hintergrund:
Die Von-Behring-Röntgen-Stiftung fördert die Hochschulmedizin an der Justus-Liebig-Universität Gießen und an der Philipps-Universität Marburg. Mit Zinserträgen aus ihrem Stiftungskapital unterstützt sie Forschung und Lehre in nationalen und internationalen Forschungsprojekten. Mit einem Stiftungskapital von 100 Millionen Euro, aus dessen Zinserträgen die Förderung erfolgt, gehört sie zu den größten Medizinstiftungen in Deutschland. Gegründet wurde sie im Zuge der Fusion der Universitätskliniken Gießen und Marburg im Jahr 2005 und der anschließenden Privatisierung 2006, mit dem Ziel, an beiden Standorten neue Perspektiven für die Hochschulmedizin zu sichern.
 

  Möchten vorhandene Strukturen weiter vernetzen und Vorsprung in der Region ausbauen: Professor Dr. Matthias Rothmund (Dekan des Fachbereichs Medizin der Marburger Philipps-Universität), Professor Dr. Jochen Werner (stellv. Ärztlicher Geschäftsführer und ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Gießen und Marburg (UKGM) am Standort Marburg), Ruth Glörfeld (Projekt Gesundheitsregion des Landkreises Marburg-Biedenkopf), Friedrich Bohl (Präsident der Von-Behring-Röntgen-Stiftung) und Landrat Robert Fischbach.  (Foto: Landkreis)
Möchten vorhandene Strukturen weiter vernetzen und Vorsprung in der Region ausbauen: Professor Dr. Matthias Rothmund (Dekan des Fachbereichs Medizin der Marburger Philipps-Universität), Professor Dr. Jochen Werner (stellv. Ärztlicher Geschäftsführer und ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Gießen und Marburg (UKGM) am Standort Marburg), Ruth Glörfeld (Projekt Gesundheitsregion des Landkreises Marburg-Biedenkopf), Friedrich Bohl (Präsident der Von-Behring-Röntgen-Stiftung) und Landrat Robert Fischbach.
(Foto: Landkreis)

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