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Gemeinsame Pressemitteilung: Abfallwirtschaftsbetriebe zweier Kreise fusionieren zur Abfallwirtschaft Lahn-Eder (ALF) - Die Landkreise Marburg-Biedenkopf und Schwalm-Eder erledigen ihre Aufgaben im Bereich der Abfallwirtschaft seit dem 1. Januar 2011 gemeinsam

(Pressemitteilung Nr. 061/2011 vom 24.02.2011)
Wabern - Abfallwirtschaft Lahn-Fulda (ALF) heißt der neue Verband, der zum Jahreswechsel die Verantwortung für die Abfallentsorgung der insgesamt 49 Städte und Gemeinden in den Landkreisen Schwalm-Eder und Marburg-Biedenkopf übernahm. Bei einem Termin in Wabern erläuterten die Verantwortlichen von ALF und der Landkreise Schwalm-Eder sowie Marburg-Biedenkopf die Arbeit des Verbandes.

Den Verantwortlichen beider Landkreise ist es sehr wichtig, dass die erfolgreiche Abfallwirtschaftspolitik der vergangenen Jahre im Verband fortgesetzt wird und sich durch die Fusion darüber hinaus weitere Synergieeffekte einstellen. Bereits seit 1995 bestand eine enge Zusammenarbeit beider Landkreise auf dem Gebiet der Abfallwirtschaft „Die Zusammenführung der Abfallwirtschaftsbetriebe war somit die logische Konsequenz aus der Entwicklung der letzten Jahre“, so Winfried Becker, der Erste Kreisbeigeordnete des Schwalm-Eder-Kreises, der gleichzeitig Vorsitzender des neuen Verbandes ist.

Robert Fischbach, stellvertretender Verbandsvorsitzender und Landrat des Landkreises Marburg-Biedenkopf, betonte, dass der neue Verband nunmehr für fast 440.000 Einwohner in beiden Landkreisen arbeite. "Ich bin davon überzeugt, dass durch den Zusammenschluss die Wirtschaftlichkeit in einigen Bereichen sogar noch verbessert werden kann", so Landrat Fischbach.

„Zumindest hessenweit ist diese Fusion einzigartig“, erklärt Winfried Becker „und es gibt gute Argumente, dass wir das Projekt auch erfolgreich gestalten werden“. Optimistisch ist der Erste Kreisbeigeordnete, weil der Verband auf eine erfahrene und motivierte Mannschaft, die in beiden Landkreisen schon viele Jahre gute Arbeit geleistet hat, zurückgreifen kann und die Arbeit des Verbandes zudem auf einem breiten politischen Fundament steht.

„Über die Parteigrenzen hinweg wurde in der bisherigen Zusammenarbeit stets die Sachpolitik in den Vordergrund gestellt und das wird“, so sind sich Becker und Fischbach einig, „auch in Zukunft so bleiben.“

Mit insgesamt 66 Beschäftigten startete der Verband zu Jahresbeginn, der neben dem Entsorgungszentrum Schwalm-Eder, zu dem auch die Deponie Wabern gehört, auch die Müllumladestation in Marburg-Wehrda, die Erdaushubdeponie in Amöneburg und die Müllumschlagstation in Schwalmstadt betreibt. Nicht nur durch die in beiden Landkreisen vorhandenen Entsorgungsanlagen bleibt der regionale Bezug erhalten, auch die Verwaltungsstandorte in Marburg und Homberg/Efze bleiben auch künftig unverändert bestehen.

Der Neuanfang des Verbandes bedeutete gleichzeitig die Auflösung der bisherigen kreiseigenen Abfallwirtschaftsbetriebe. „Wir sind froh und stolz, dass wir die Veränderungen in großem Einvernehmen aller politisch Verantwortlichen und mit Zustimmung der Beschäftigten, die zum Jahreswechsel in den Verband wechseln, herbeiführen konnten und wir freuen uns gemeinsam auf die neuen Herausforderungen, die vor uns liegen“, blicken Becker und Fischbach optimistisch nach vorn. „Vielleicht“, so die beiden Vorsitzenden, „kann unser Weg sogar Modellcharakter für andere Landkreise in Hessen haben.“
 

  Für die Abfallwirtschaft in den Landkreisen Marburg-Biedenkopf und Schwalm-Eder ist jetzt der neue gemeinsame Verband Abfallwirtschaft Lahn-Eder zuständig. In Wabern erläuterten die drei Geschäftsführer und die Verbandsvorsitzenden den neuen Aufgabenbereich (v.l.n.r.): Dr. Peter Zulauf, Friedhelm Holzapfel, Landrat Robert Fischbach, Erster Kreisbeigeordneter Winfried Becker und Markus Diehl. Foto: Landkreis Marburg-Biedenkopf
Für die Abfallwirtschaft in den Landkreisen Marburg-Biedenkopf und Schwalm-Eder ist jetzt der neue gemeinsame Verband Abfallwirtschaft Lahn-Eder zuständig. In Wabern erläuterten die drei Geschäftsführer und die Verbandsvorsitzenden den neuen Aufgabenbereich (v.l.n.r.): Dr. Peter Zulauf, Friedhelm Holzapfel, Landrat Robert Fischbach, Erster Kreisbeigeordneter Winfried Becker und Markus Diehl.
Foto: Landkreis Marburg-Biedenkopf

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