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Arbeitslosigkeit steigt beim KreisJobCenter kaum an – Weniger Menschen im Landkreis auf Hilfen nach dem SGB II angewiesen^
(Pressemitteilung Nr. 060/2013 vom 28.02.2013)
Marburg-Biedenkopf – Trotz konjunkturell schwierigeren Zeiten steigt die Anzahl der Arbeitslosen im SGB II kaum an. Aktuell registriert das KreisJobCenter 3.711 Langzeitarbeitslose, das sind lediglich zwei Personen mehr als im Vormonat und 176 weniger als im Vorjahresmonat (minus 4,5 Prozent).

„Dass die Anzahl arbeitsloser Menschen bei uns trotz der konjunkturellen Verschlechterung und der Witterung kaum angestiegen ist, ist ein gutes Ergebnis", kommentierte der Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernent Dr. Karsten McGovern die aktuelle Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. „Mit der Arbeitslosenquote von 2,9 Prozent im SGB II Bereich liegen wir im Landesvergleich weiterhin gut", unterstrich er und blickte nach vorn: „Für 2013 wird es nun gerade im Hinblick auf die europäische Finanz- und Wirtschaftskrise eine große Herausforderung sein, diese Werte zu halten oder weiter zu verbessern. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KreisJobCenters werden weiterhin alles daran setzen, möglichst vielen Langzeitarbeitslosen den Einstieg bzw. Wiedereinstieg ins Berufsleben zu ermöglichen. Allerdings sind leider die Handlungsspielräume aufgrund der massiven Kürzungen des Eingliederungsbudgets noch geringer geworden". 

Bei den Bedarfsgemeinschaften (Zahl der Familien in Grundsicherung) und erwerbsfähigen leistungsberechtigten Personen weist die Statistik einen nochmaligen Rückgang aus: Derzeit erhalten 6.224 Familien Leistungen nach dem SGB II, hier waren es im Vormonat 6.384. In der Jahresbetrachtung (Zeitraum Februar 2012 bis Februar 2013) ist die Anzahl der Bedarfsgemeinschaften um 391 Familien bzw. 5,9 Prozent zurückgegangen.
Auch die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist weiterhin rückläufig und liegt mit 8.202 Personen um 7,6 Prozent unter dem Vorjahresmonat. Somit benötigen derzeit weniger Menschen im Landkreis Hilfen nach dem SGB II.

Bei den Angaben zu Bedarfsgemeinschaften und erwerbsfähigen Leistungsberechtigten handelt es sich um einen zum Stichtag 13.02.2013 ermittelten vorläufigen Bestand. Der endgültige Bestand für den Berichtsmonat Februar wird von der Bundesagentur für Arbeit nach einer Wartezeit von drei Monaten festgeschrieben.

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